Brand eins

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Brand eins
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Beschreibung Wirtschaftszeitschrift
Sprache deutsch
Verlag Brand eins Verlag GmbH & Co. oHG
Erstausgabe 1999
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage 72.944 Exemplare
(IVW 2/2018)
Verbreitete Auflage 78.326 Exemplare
(IVW 2/2018)
Reichweite 0,30 Mio. Leser
(AWA 2017)
Chefredakteurin Gabriele Fischer
Weblink brandeins.de
ISSN (Print)
ISSN (Online)

Brand eins (Eigenschreibweise: brand eins) ist eine monatlich erscheinende deutsche Wirtschaftszeitschrift. Die verkaufte Auflage beträgt 72.944 Exemplare, ein Minus von 12,3 Prozent seit 2001.[1]

Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brand eins porträtiert Unternehmen und deren Persönlichkeiten. Das Magazin beschäftigt sich auch mit wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen sowie Berichten, Reportagen und Interviews aus der Praxis.

Jedes Heft hat einen thematischen Schwerpunkt wie Kapital, Arbeit, Geld, Qualität, aber auch Themen wie Liebe und Kunst. Zu den Schwerpunktthemen schreibt der Redakteur und Autor Wolf Lotter Essays.

Bei einer Umfrage, die 2007 im Vorfeld der LeadAwards unter „3150 Top-Entscheidern aus Medien, Werbung und Industrie“ durchgeführt wurde, kam Brand eins bei der Frage nach den „Ihrer Meinung nach derzeit wichtigsten und bestgemachten deutschen Zeitschriften“ auf den zweiten Platz.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brand eins wurde 1999 von einem Team um die ehemalige stellvertretende Chefredakteurin des manager magazins, Gabriele Fischer, gegründet, das aus der Redaktion des 1998 begonnenen Wirtschaftsmagazins Econy hervorging. Der Name „brand eins“ leitet sich aus einem Wortspiel ab. Der Redaktionssitz in Hamburg befand sich ursprünglich in der Brandstwiete 1, zudem bedeutet der englische Begriff brand in der Wirtschaftssprache „Marke“.

Die 50. Ausgabe (07/2004) erschien unter dem Namen brand fünfzig, die 100. Ausgabe (01/2009) als brand hundert; Heft 08/2008 (Thema Wirtschaft braucht Leidenschaft) trug den Titel brand eins Liebe.

Erscheinungsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift erscheint seit August 2005 monatlich, zuvor waren es zehn Ausgaben im Jahr. Auf der Homepage befindet sich ein Online-Archiv der erschienenen Texte. 2004 wurde der Zugang auf Abonnenten und zahlende Leser eingeschränkt, dies wurde nach einigen Monaten wieder rückgängig gemacht. Seit Ende Mai 2010 kann brand eins auch auf dem iPad gelesen werden.

Verlag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brand eins wird von der brand eins Medien AG herausgegeben, die bei Gründung 1999 die Rechtsform einer GmbH hatte. Während einer finanziellen Krise 2001 beteiligten sich weitere Gesellschafter. Im Oktober 2016 ist von insgesamt 14 Gesellschaftern die CTP Shipping GmbH mit 35,36 Prozent die größte Anteilseignerin, weitere 11 Prozent hält das Management (Gabriele Fischer), der Rest ist Streubesitz.[3]

Brand eins Wissen und Brand eins Neuland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Mai 2002 bis März 2007 wurde durch die Tochtergesellschaft brand eins Wissen im Auftrag der Unternehmensberatung McKinsey das Magazin McK Wissen produziert, das nach 20 Ausgaben, von denen jede einem Schwerpunktthema (Cluster, Risiko, Branding, Restart, Operations, Mobilität, Strategie, Menschen, IT, China, Werte, Energie, Public Sector, Bildung, Innovation, Logistik, 2015, Pricing, Krankenhaus, Qualität) gewidmet war, ohne nähere Begründung eingestellt wurde.

Stattdessen produziert die Redaktion seit Oktober 2007 das Regionalmagazin brand eins Neuland, dessen erste Ausgabe sich der Südpfalz widmete. Im Jahr 2008 erschienen in derselben Reihe Hefte zu den Regionen Ostwestfalen-Lippe, Niederbayern, und Niederrhein. Im August 2009 erschien eine Ausgabe über Dresden, im April 2013 eine Ausgabe über Bremen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW (Details auf ivw.eu)
  2. Lead Awards 2007: DIE TOP-100-UMFRAGE / DIE BESTEN DEUTSCHEN ZEITSCHRIFTEN
  3. dgap.de: bmp holding veräussert ihre Anteile an der Brand Eins Medien AG an CTP Shipping GmbH