Brett Ratner

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Brett Ratner (2012)

Brett Ratner (* 28. März 1969 in Miami Beach, Florida) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur und Filmproduzent.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brett Ratner wuchs in Miami Beach als einziges Kind einer gut situierten und bekannten jüdischen Familie auf.

Im Mai 2011 gab er in einem 20-Fragen-Interview an, das er Al Malnik als seinen eigentlichen Vater ansehe und er sich dessen Familie zugehörig fühle.

“Q18: I hear legendary stories about your mom, but never anything about your father. If I'm not striking too tender a nerve, can you tell what your relationship with him was like? He passed away and I didn't know him really. I consider my father to be [...] Alvin Malnik. Al raised me. I considered Shareef to be my big brother. I feel like I'm part of the Malnik family. Al is really my father. He was at my birthday party last night, too.”

„Frage 18: Ich höre phantastische Geschichten über deine Mutter, aber nie über deinen Vater. ich will dir nicht auf die Nerven gehen, kannst du mir was über deine Beziehung zu ihm sagen? Er verschwand und ich lernte ihn nie richtig kennen. Ich entschied das Alvin Malnik mein Vater sei. Er förderte mich. Shareef [Malnik] war wie ein großer Bruder. Ich fühle mich als ein Teil der Malnik-Familie. Er ist wirklich mein Vater. Letzte Nacht war er auch auf meiner Geburtstagsparty.“

Good Questions with Brett Ratner[1]

Er besuchte die Miami Beach Senior High School und wurde 1986 Präsident des dortigen „Leo Clubs“. Außerdem war er Mitglied der Bruderschaft „Royal Palm“. Nach seinem High-School-Abschluss besuchte er die Filmschule der New York University. Er war viele Jahre mit Rebecca Gayheart liiert und später mit der Tennisspielerin Serena Williams, von der er sich inzwischen getrennt hat. Er lebt in Beverly Hills.

Mit Money Talks – Geld stinkt nicht aus dem Jahr 1997 gab er sein Spielfilmdebüt als Regisseur. Weitere Filme folgten, insbesondere aus dem Bereich der Komödie. Seit Ende der 1999er Jahre ist er auch als Film- und Fernsehproduzent aktiv. 2005 führte er Regie beim Pilotfilm von Prison Break und war auch einer der Produzenten der Serie.

Ratner war als Produzent für die Oscarverleihung 2012 vorgesehen. Allerdings veranlassten homophobe und sexistische Äußerungen Ratners im Rahmen einer Promo-Tour Tom Sherak dazu, die Produzentenrolle Ratners aufzukündigen.[2]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regisseur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielfilme

Musikvideos

  • 1999: Madonna: „Beautiful Stranger“
  • 1999: Mariah Carey: „I Still Believe“, „Heartbreaker“
  • 2000: Mariah Carey: „Thank God I Found You“, „Against All Odds“
  • 2005: Mariah Carey: „It´s Like That“, „We Belong Together“
  • 2008: Mariah Carey: „Touch My Body“

Produzent[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Executive Producer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brett Ratner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 20 Good Questions with Brett Ratner. Aventurabusinessmonthly.com. Archiviert vom Original am 4. September 2011. Abgerufen am 27. Februar 2012.
  2. Frech wie Oscar. In: Spiegel Online. 9. November 2011, abgerufen am 29. November 2014.