Family Man

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Filmdaten
Deutscher TitelFamily Man – Eine himmlische Entscheidung, auch Family Man
OriginaltitelThe Family Man
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch, Italienisch
Erscheinungsjahr2000
Länge121 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieBrett Ratner
DrehbuchDavid Diamond,
David Weissman
ProduktionMarc Abraham,
Tony Ludwig,
Alan Riche,
Howard Rosenman
MusikDanny Elfman
KameraDante Spinotti
SchnittMark Helfrich
Besetzung

Family Man – Eine himmlische Entscheidung (Originaltitel: The Family Man) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Brett Ratner aus dem Jahr 2000.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jack Campbell ist mit Kate Reynolds verlobt, aber die Wege der beiden trennen sich, als sich Jack für seine Karriere entscheidet.

Jahre später lebt Jack in New York City, er ist ein alleinstehender, beruflich erfolgreicher Geschäftsmann. Das bevorstehende Weihnachtsfest ist ihm gleichgültig, und dies verlangt er auch von seinen Angestellten. Am Vorabend von Weihnachten trifft er den Obdachlosen Cash, als dieser versucht, mit einem gefälschten Lotterielos Geld zu ergaunern. Jack beobachtet den Vorgang eine Weile und nachdem Cash die Waffe zückt, als der Ladenbesitzer nicht darauf eingeht, versucht Jack zu vermitteln. Ehe das ganze eskaliert, kauft er Cash das Los ab und geht mit ihm aus dem Laden. Campbell ahnt nicht, dass Cash ein Engel ist und als er im Gespräch verlauten lässt, er habe alles, was er brauche, löst er damit eine für ihn nicht mehr überschaubare Situation aus.

Campbell wacht am nächsten Tag in einem Haus in New Jersey auf. Er ist mit Kate verheiratet und hat zwei Kinder. In dieser Version der Realität hat er einen einfachen Job als Reifenhändler und nicht viel Geld. Campbell ist zuerst erschrocken, gewöhnt sich aber langsam an sein alternatives Leben als Familienvater. Erst als er sein Schicksal akzeptiert hat, wacht er in seinem realen Leben wieder auf.

Jack findet Kate, die gerade nach Paris aufbrechen will, wo ihr Arbeitgeber eine Niederlassung gründete. Er erzählt ihr seine Vision von einer gemeinsamen Familie und versucht, sie vom Umzug abzuhalten. Am Ende sieht man Jack und Kate in einem Coffee Shop. Ob sie eine Familie gründen, bleibt offen.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

James Berardinelli bezeichnete den Film auf ReelViews als „effizient“, obwohl „nicht wirklich beeindruckend“. Weder Nicolas Cage noch Téa Leoni würden „bahnbrechende“ Arbeit leisten. Einige Szenen seien „redundant“, besonders zum Filmende.[1]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb: „Auf einschlägigen Vorbildern basierende Weihnachtsgeschichte ohne inszenatorische Finesse. Die wenigen amüsanten Szenen gehen in der ebenso verlogenen wie eindimensionalen Konstruktion unter.“[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Téa Leoni gewann im Jahr 2001 den Saturn Award, der Film wurde als Bester Fantasyfilm für den gleichen Preis nominiert. Makenzie Vega gewann 2001 den Young Artist Award, der Film wurde für den gleichen Preis nominiert. Nicolas Cage gewann 2001 den Blockbuster Entertainment Award, Téa Leoni und Don Cheadle wurden für den gleichen Preis nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dreharbeiten fanden in verschiedenen Orten in New Jersey, in New York City, in Los Angeles und in Tarrytown (New York) statt.[3] Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 60 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 75,76 Millionen US-Dollar ein.[4]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kritik von James Berardinelli
  2. Family Man im Lexikon des internationalen Films
  3. Drehorte für The Family Man
  4. Business Data for The Family Man

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]