Brokhausen

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Brokhausen
Stadt Detmold
Koordinaten: 51° 57′ 54″ N, 8° 55′ 34″ O
Höhe: 169 m ü. NN
Fläche: 4,1 km²
Einwohner: 620 (1. Aug. 2006)
Bevölkerungsdichte: 151 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Postleitzahl: 32758
Vorwahl: 05231
Karte
Lage von Brokhausen im Stadtgebiet

Brokhausen (plattdeutsch: Breoksen[1]) ist ein Ortsteil von Detmold und liegt etwa 4 km in nordöstlicher Richtung vom Stadtzentrum entfernt. Die benachbarten Detmolder Ortsteile sind Hakedahl, Klüt, Barkhausen und Mosebeck. Der Name Brok ist auf Bruch zurückzuführen, mit dem ein sumpfiges Gebiet bezeichnet wird. Aus dem Jahr 1621 existiert eine Urkunde, in der das damalige Dorf Brocksen genannt wird. Der Ort ist aber wesentlich älter, denn schon um 1390 gab es nachweislich einen Pothof in Brokhausen. Zum Pothof gehörte ein Teich, der noch heute als Dorfteich existiert. Er bildete den Mittelpunkt der ehemaligen Bauerschaft, die über Jahrhunderte hinweg aus verstreuten Höfen und Köttersiedlungen bestand.

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Das erste bekannte Dorfoberhaupt dieser Zeit war ein halbadeliger Patriach Jonas Jacob von Rempelhausen, der auch der Bärtige genannt wurde. Einzuordnen ist dieses Dorfoberhaupt ungefähr zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert. Über die weiteren Dorfoberhäupter ist bis heute wenig bekannt.

Heute kann man in dem Ortsteil gut erhaltene Fachwerkhäuser besichtigen. Ein sich alljährlich wiederholendes Schauspiel bildet der Brokhausener Osterräderlauf.[2]

Am 1. Januar 1970 wurde Brokhausen in die Kreisstadt Detmold eingegliedert.[3]

Der 4,1 km² große Ortsteil Brokhausen hat 620 Einwohner (Stand: August 2006). Der Ortsbürgermeisterposten ist zurzeit unbesetzt und Vertreter im Stadtrat ist derzeit Rüdiger Preuß (SPD).[4]

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Heute ist Brokhausen mit seinen knapp 650 Einwohnern und über 20 Bauernhöfen ein fester Bestandteil des Detmolder Landkreises. Neben einem Spielplatz findet man ebenso eine „Dorfkneipe“ vor in der sich die älteren Bewohner Brokhausens oftmals treffen. Hauptsächlich wird diese beim Osterräderlauf genutzt. Die Gründung der Kneipe geht einer Sage nach auf das ehemalige Dorfoberhaupt Jonas Jacob von Rempelhausen zurück.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Name aus Fragebögen des Archiv vom Westfälischen Wörterbuchs
  2. Christian Kuhnke: Lippe Lexikon. Boken Verlag, Detmold 2000, ISBN 3-935454-00-7.
  3. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 104.
  4. Daten und Fakten aus der offiziellen Website der Stadt Detmold

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]