Bulanık

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Bulanık
Wappen fehlt
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Bulanık (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Muş
Koordinaten: 39° 6′ N, 42° 16′ OKoordinaten: 39° 5′ 42″ N, 42° 16′ 0″ O
Höhe: 1480 m
Einwohner: 26.971[1] (2018)
Telefonvorwahl: (+90) 436
Postleitzahl: 49 500
Kfz-Kennzeichen: 49
Struktur und Verwaltung (Stand: 2019)
Gliederung: 9 Mahalle
Bürgermeister: Adnan Topçu (HDP)
Website:
Landkreis Bulanık
Einwohner: 80.540[1] (2018)
Fläche: 1.948 km²
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km²
Kaymakam: Dr. Hacı Arslan Uzan
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis

Bulanık (kurdisch Kop, von armenisch kop – „Mineral“) ist eine Stadt und Hauptort des gleichnamigen Landkreis (İlçe) in der ostanatolischen Provinz Muş. Bulanık liegt im Osten der Provinz etwa 75 km nordöstlich der Provinzhauptstadt Muş. Der Ort erhielt 1929 den Status einer Gemeinde (Belediye) und wird zum Teil von Karapapaken bewohnt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Südwesten an den Kreis Korkut, im Westen an den zentralen Landkreis (Merkez) Muş und den Kreis Varto, im Norden an die Provinz Erzurum, im Osten an den Kreis Malazgirt und im Süden an die Provinz Bitlis. Der Landkreis werden im Norden von der Fernstraße D280 durchquert, die auch Bulanık mit Muş verbindet. Die Bevölkerungsdichte des zweitbevölkerungsreichsten Kreises (41,3) liegt etwas unter dem Provinzwert von 47,2 Einw. je km².

Bulanık ist seit 1927 ein Landkreis. Von 1884 bis 1927 war Bulanık Teil des Vilâyets Bitlis.

Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zweitgrößte Landkreis der Provinz besteht neben der Kreisstadt (2018: 33,5 % der Kreisbevölkerung) noch aus weiteren sechs Gemeinden (Belediye):

  • Erentepe (4029)
  • Rüstemgedik (2608)
  • Elmakaya (2604)
  • Uzgörür (2111)
  • Sarıpınar (2107)
  • Yoncalı (2015 Einw.)

Dörfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Des Weiteren existieren noch 56 Dörfer (Köy) im Kreis mit durchschnittlich 680 Bewohnern. 14 Dörfer haben über 1000 Einwohner:

  • Kırkgöze (2539)
  • Balotu (2003)
  • Karaağıl (1750)
  • Örenkent (1457)
  • Yokuşbaşı (1381)
  • Adıvar (1344)
  • Esenlik (1308)
  • Yemişen (1267)
  • Yazbaşı (1257)
  • Mollakent (1252)
  • Köprüyolu (1144)
  • Gölyanı (1107)
  • Oğlakkaya (1099)
  • Demirkapı (1098 Einw.)

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Kommunalwahlen 2014 wurden Figen Yaşar und Rahmi Çelik zu Co-Bürgermeistern gewählt.[2] Celik wurde am 11. Februar 2016 verhaftet und Yasar am 23. April 2016.[3] Im September 2016 wurden Yaşar und Çelik durch eine Gesetzesverordnung wegen Unterstützung einer terroristischen Organisation durch den von der Regierung in Ankara nominierten Zwangsverwalter Ömer Şahin ersetzt.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkiye Nüfusu İl ilçe Mahalle Köy Nüfusları, abgerufen am 9. Juli 2019
  2. HDP: Detained Kurdish Co-Mayors. Abgerufen am 19. August 2018.
  3. HDP: Detained Kurdish Co-Mayors. 14. Februar 2018, abgerufen am 19. August 2018 (englisch).
  4. HDP: List of State Commissioners Appointed to Democratic Regions Party Municipalities as of 12/02/2018. 12. Februar 2018, abgerufen am 19. August 2018 (englisch).