Buttersäureethylester

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Strukturformel
Strukturformel von Buttersäureethylester
Allgemeines
Name Buttersäureethylester
Andere Namen
  • Ethylbutyrat
  • Butansäureethylester
  • Ethylbutanoat
Summenformel C6H12O2
CAS-Nummer 105-54-4
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit mit ananasähnlichem Geruch[1]

Eigenschaften
Molare Masse 116,16 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,88 g·cm−3 (20 °C)[1]

Schmelzpunkt

−93 °C[1]

Siedepunkt

121 °C[1]

Dampfdruck

17,5 hPa (20 °C)[1]

Löslichkeit

schlecht in Wasser (6,2 g·l−1 bei 20 °C)[1]

Brechungsindex

1,3898 (25 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
02 – Leicht-/Hochentzündlich

Achtung

H- und P-Sätze H: 226
P: 210​‐​262 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][1]
keine Gefahrensymbole
R- und S-Sätze R: 10
S: 24/25
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Buttersäureethylester ist ein Carbonsäureester mit charakteristischem Ananasgeruch.

Ananas und aufgeschnittene Frucht.

Wegen des ausgeprägt aromatischen Geruches werden die Ester kurzkettiger Carbonsäuren – wie Buttersäureethylester – auch Fruchtester genannt (siehe auch Fruchtaroma).

Buttersäureethylester wird durch eine Veresterung von Buttersäure mit Ethanol hergestellt. Verwendung findet Buttersäureethylester als Aroma in der Parfüm- und Likörherstellung.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i Eintrag zu Ethylbutyrat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 1. Februar 2016 (JavaScript erforderlich).
  2. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-238.
  3. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung gültig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist daher nur noch auf Gebinden zulässig, welche vor diesen Daten in Verkehr gebracht wurden.