Caesiumbromid

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Kristallstruktur
Kristallstruktur von Caesiumbromid
__ Cs+     __ Br
Allgemeines
Name Caesiumbromid
Verhältnisformel CsBr
CAS-Nummer 7787-69-1
PubChem 24592
Eigenschaften
Molare Masse 212,809 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

4,44 g·cm−3 [1]

Schmelzpunkt

636 °C [1]

Siedepunkt

1300 °C [2]

Löslichkeit

sehr gut in Wasser, gut in Ethanol, unlöslich in Aceton[3]

Brechungsindex

1,6974[4]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [5]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [5]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [6][5]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 26​‐​36
Toxikologische Daten

1,4 g·kg−1 (LD50Rattei.p.)[3]

Thermodynamische Eigenschaften
ΔHf0

−406 kJ/mol[2]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche nicht möglich

Caesiumbromid ist das Caesiumsalz der Bromwasserstoffsäure.

Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Caesiumbromid kann durch Salzbildungsreaktion mit Bromwasserstoffsäure aus Caesiumhydroxid oder auch Caesiumcarbonat hergestellt werden:



Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Caesiumbromid bildet farblose, kubische Kristalle und ist gut wasserlöslich. Es weist eine rotviolette Flammenfärbung auf. Es ist auch in niederen Alkoholen löslich. Wie Caesiumchlorid und Caesiumiodid kristallisiert es in der kubischen Caesiumchloridstruktur in der Raumgruppe Pm3m (Raumgruppen-Nr. 221) mit dem Gitterparameter a = 4,2953 Å.[7]

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Caesiumbromidkristallen werden Fenster und Prismen für die IR- und FIR-Spektroskopie[7] sowie für Szintillationszähler[3] hergestellt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Datenblatt Caesiumbromid bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 12. Oktober 2010 (PDF).Vorlage:Sigma-Aldrich/Name nicht angegeben
  2. a b A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 102. Auflage. de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-017770-1, S. 1281.
  3. a b c G. W. A. Milne: Gardner's Commercially Important Chemicals: Synonyms, Trade Names, and ... John Wiley & Sons, 2005, ISBN 978-0-471-73518-2, S. 122 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Index of Refraction of Inorganic Crystals, S. 10-246.
  5. a b c Datenblatt Caesiumbromid bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 15. März 2011 (PDF).Vorlage:Sigma-Aldrich/Name nicht angegeben
  6. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung gültig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist daher nur noch auf Gebinden zulässig, welche vor diesen Daten in Verkehr gebracht wurden.
  7. a b Caesiumbromid bei Korth Kristalle, abgerufen am 12. Oktober 2010.