Carl Rudolf Bohtz

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Carl Rudolf Bohtz (* 22. August 1864 in Schmagorei; † 21. November 1922 in Wiesbaden) war ein deutscher Rittergutsbesitzer und von 1913 bis 1918 Mitglied des Deutschen Reichstag.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bohtz besuchte die Gymnasien zu Züllichau und Hirschberg. Nach dem Abitur begann er an der Friedrichs-Universität Halle Rechtswissenschaft und Staatswissenschaft zu studieren. 1886 wurde er im Corps Palaiomarchia Halle aktiv.[1] Als Inaktiver wechselte er an die Universität Leipzig und die Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin.

Er trat in die Preußische Armee und diente im Grenadier-Regiment Prinz Karl von Preußen (2. Brandenburgisches) Nr. 12. Von 1896 bis 1899 besuchte er die Kriegsakademie. 1902 schied er als Hauptmann aus dem aktiven Dienst aus, um die Bewirtschaftung des ererbten väterlichen Gutes Schmagorei zu übernehmen. Er war Amtsvorsteher, Standesbeamter, Mitglied des Kreistages, der Kreissynode und der Brandenburgischen Provinzialsynode und Vorsitzender des Brandenburgischen Provinzialvereins zur Bekämpfung des Vagabundentums.

Für die Deutschkonservative Partei und den Wahlkreis Frankfurt 5 (Oststernberg, Weststernberg) saß er von 1913 bis 1918 im Deutschen Reichstag.

Ein Sohn war der Ingenieur und Historiker Carl Helmut Bohtz.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerth: Mitgliederverzeichnis des Corps Palaiomarchia zu Halle a. S. Sangerhausen 1924, Nr. 242.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1960, 55, 239
  2. Carl Helmut Bohtz: Altertümer von Pergamon. 13. Das Demeter-Heiligtum