Cetyltrimethylammoniumbromid

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Strukturformel
Cetyltriammoniumion Bromidion
Allgemeines
Name Cetyltrimethylammoniumbromid
Andere Namen
  • Hexadecyltrimethyl-ammoniumbromid
  • HTAB
  • N,N,N-Trimethylhexadecyl-ammoniumbromid
  • Cetrimoniumbromid
  • Palmityltrimethylammoniumbromid
Summenformel C19H42BrN
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff mit schwachem Geruch[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 57-09-0
EG-Nummer 200-311-3
ECHA-InfoCard 100.000.283
Wikidata Q416077
Arzneistoffangaben
ATC-Code
Eigenschaften
Molare Masse 364,45 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

248–251 °C[1]

Löslichkeit

schwer in Wasser (3,1 g·l−1 bei 19,35 °C)[2]

Sicherheitshinweise
Bitte die Befreiung von der Kennzeichnungspflicht für Arzneimittel, Medizinprodukte, Kosmetika, Lebensmittel und Futtermittel beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
05 – Ätzend 08 – Gesundheitsgefährdend 07 – Achtung 09 – Umweltgefährlich

Gefahr

H- und P-Sätze H: 302​‐​315​‐​318​‐​335​‐​373​‐​410
P: 273​‐​280​‐​302+352​‐​305+351+338​‐​314 [1]
Toxikologische Daten

410 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)[1]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Cetyltrimethylammoniumbromid (CTAB bzw. CTABr) ist eine quartäre Ammoniumverbindung mit einer langkettigen Alkylgruppe mit 16 Kohlenstoffatomen.

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CTAB ist ein kationisches Tensid, das als Komplexbildner und Detergens Verwendung findet. Es bildet, abhängig von der Salzkonzentration in der Lösung, Komplexverbindungen mit Nukleinsäuren wie DNA und RNA, die in Wasser löslich aber in konzentriertem Alkohol unlöslich sind. Bei Raumtemperatur sind CTAB-Lösungen mehrere Jahre stabil. Es liegt in Form eines brennbaren, weißen, kristallinen Pulvers vor.

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CTAB wird eingesetzt

Verwandte Verbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Eintrag zu Cetyltrimethylammoniumbromid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 10. Januar 2017 (JavaScript erforderlich).
  2. J.M. Pollard, A.J. Shi, K.E. Göklen: Solubility and Partitioning Behavior of Surfactants and Additives Used in Bioprocesses. In: J. Chem. Eng. Data 51 (2006) 230–236, doi:10.1021/je0503498.
  3. Joint Genome Institute: Bacterial genomic DNA isolation using CTAB
  4. García-Martínez, J., et al., Mesostructured zeolite Y - high hydrothermal stability and superior FCC catalytic performance, Catal. Sci. Technol., 2012, 2, 987-994.