Charles Bradley

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Charles Bradley (Begriffsklärung) aufgeführt.
Charles Bradley (2011)
Charles Bradley (2016)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
No Time for Dreaming
  CH 66 13.02.2011 (5 Wo.)
Victim of Love
  DE 98 19.04.2013 (1 Wo.)
  US 130 20.04.2013 (1 Wo.)
Changes
  DE 43 08.04.2016 (2 Wo.)
  AT 42 15.04.2016 (1 Wo.)
  CH 23 10.04.2016 (2 Wo.)
  UK 63 14.04.2016 (1 Wo.)
  US 148 23.04.2016 (1 Wo.)

Charles Bradley (* 5. November 1948 in Gainesville, Florida; † 23. September 2017 in New York City[2]) war ein US-amerikanischer Soul-Sänger.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charles Bradley wuchs in Armut im New Yorker Stadtteil Brooklyn auf. In Bar Harbor im Bundesstaat Maine erlernte er den Beruf des Kochs. Später wurde er Küchenchef in einer psychiatrischen Klinik in Wassaic im Bundesstaat New York. Die folgenden 17 Jahre verbrachte er als Küchenchef in Kalifornien und trat neben seiner Arbeit im kleinen Rahmen als Sänger in verschiedenen Bands in Erscheinung.

Nach mehreren Schicksalsschlägen gab er seinen erlernten Beruf auf, kehrte nach New York zurück und widmete sich nur noch der Musik. In lokalen Clubs in Brooklyn trat er unter dem Namen Black Velvet in einer James-Brown-Tribute-Show auf. Dort wurde er von einem Mitarbeiter des kleinen, auf Retro-Soul spezialisierten Plattenlabels Daptone Records entdeckt. 2002 erschien Bradleys erste Single. Anfang 2011 kam sein spätes Debütalbum No Time for Dreaming heraus. Im Sommer darauf begab sich Bradley auf eine ausgedehnte Tournee durch Europa und die USA, wobei er unter anderem am Roskilde-Festival in Dänemark und am Jazz Fest Wien auftrat.

Charles Bradley, dem der Beiname „The Screaming Eagle of Soul“[3][4][5] verliehen wurde, starb am 23. September 2017 im Alter von 68 Jahren an Magenkrebs.[6]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • No Time for Dreaming (2011)
  • Victim of Love (2013)
  • Changes (2016)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Take It As It Come, Pt. 1 / Take It As It Come, Pt. 2 (2002)
  • Now That I’m Gone (Look How You’re Crying) / Can’t Stop Thinking About You (2004)
  • This Love Ain’t Big Enough for the Two of Us (2006)
  • The World (Is Going Up in Flames) / Heartaches and Pain (2007)
  • The Telephone Song (2008)
  • No Time for Dreaming / Golden Rule (2010)
  • Every Day Is Christmas (When I’m Lovin’ You) / Mary’s Baby (2010)
  • Heart of Gold / In You (I Found a Love) (2011)

Dokumentarfilm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Charles Bradley: Soul of America von Poull Brien (2012)[7]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: DeutschlandÖsterreichSchweizUKUS
  2. Soul-Sänger Charles Bradley ist tot auf rollingstones.de, abgerufen am 23. September 2017
  3. TheCharlesBradley.com – ...About Charles... (Biographie), abgerufen am 5. Juli 2013.
  4. Intro.de: Charles Bradley – Der »Screaming Eagle Of Soul« ist zurück, 29. Januar 2013. Abgerufen am 5. Juli 2013.
  5. Spin.com: God's Dictionary: A Chat With Soul Survivor Charles Bradley, 1. April 2013. Abgerufen am 5. Juli 2013. 2013
  6. http://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_82270686/soul-saenger-charles-bradley-ist-tot.html
  7. Charles Bradley: Soul of America (2012)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]