Charles Dadant

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Charles Dadant

Charles Dadant (* 20. Mai 1817 in Vaux-sous-Aubigny im französischen Haute-Marne; † 26. Juli 1902 in Hamilton, Illinois, USA) gilt als einer der Pioniere der modernen Bienenzucht.

Lebenslauf[Bearbeiten]

Dadant kam 1863 im Alter von 46 Jahren in die USA, ohne ein Wort Englisch zu sprechen, welches er mit Hilfe der New York Tribune erlernte. Zunächst wollte er Wein anbauen, wandte sich aber im Winter der Bienenzucht zu. Gegen Ende des Sezessionskrieges besaß er neun Bienenstöcke. Gemeinsam mit seinem jüngsten Sohn begann er, jenseits des Mississippis, Honig und Bienenwachs zu verkaufen.

In den folgenden Jahren veröffentlichte Dadant immer wieder Artikel in Fachzeitschriften und übersetzte Lorenzo Langstroths Werk The hive and the honey-bee ins Französische. Schließlich übernahm er das American Bee Journal und gründete mit Dadant and Sons eines der ersten Unternehmen für Bienenzucht-Werkzeuge weltweit. Die Firma befindet sich bis heute im Familienbesitz; ebenso wird die Zeitschrift bis heute von Dadants Erben herausgegeben.

Dadant-Maß[Bearbeiten]

Charles Dadant verwendete das Quinby-Rähmchen mit den Wabenmaßen (ohne Ohren) von 480 x 285 mm. Sein Sohn Pierre Camil Dadant modifizierte um 1920 das Quinby-Dadant-Rähmchen in dem er den Oberträger auf die Länge des Langstrothrähmchen verkürzte.

Dieses modifizierte Dadant-Rähmchen hat sich in Amerika nie durchgesetzt und wird heute vor allem im deutschsprachigen Raum im Zusammenhang mit der von Bruder Adam gezüchteten brutfreudigen Buckfast-Biene verwendet.

Als Nachteil dieses großen Rähmchenmaßes kann allerdings die Notwendigkeit von getrennten Rähmchenmaßen für Brut- und Honigraum gesehen werden.

Siehe auch[Bearbeiten]