Choi Hong-hi
| Choi Hong-hi (1970)
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| Choi Hong-hi | |
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| Hangeul | 최홍희 |
| Hanja | 崔泓熙 |
| Revidierte Romanisierung |
Choe Hong-hui |
| McCune- Reischauer |
Ch’oe Honghŭi |
Choi Hong-hi (* 9. November 1918 in Kankyō-hokudo, damaliges Japanisches Kaiserreich, heutiges Nordkorea; † 15. Juni 2002 in Pjöngjang, Nordkorea) war ein südkoreanischer Generalmajor und Begründer der Kampfkunst Taekwondo.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Choi Hong-hi wurde am 9. November 1918 in der Gegend von Hwa Dae, im Bezirk Myong Chun der damaligen japanischen Provinz Chōsen (im Gebiet des heutigen Nordkoreas) geboren.[1] Er war der dritte Sohn von fünf Söhnen und drei Töchtern.[2] Choi Hong-hi lehnte Japan ab dem achten Lebensjahr ab. Seine antijapanische Haltung wurzelte darin, dass er die brutalen Gräueltaten der Japaner selbst miterlebt hatte.[2]
Im Alter von zwölf Jahren wurde er wegen Aufwiegelung gegen das Japanische Kaiserreich, in welches Korea 1910 eingegliedert worden war, aus der Schule ausgeschlossen.
Sein Vater besaß (angeblich) eine Brauerei, was der Familie auch unter den ansonsten harten Bedingungen der japanischen Kolonialherrschaft finanzielle Sicherheit bot. Im Jahr 1930 zahlte Chois Vater ein beträchtliches Honorar an Han Il-dong, damit dieser Choi in den chinesischen Klassikern, in Kalligrafie und – einigen Quellen zufolge – in der koreanischen Kampfkunst Taekkyon unterrichtete. Wobei die Berichte auseinandergehen: Manche besagen, Choi habe Taekkyon erlernt und gemeistert; andere behaupten, er habe lediglich eine kurze Einführung erhalten oder man habe ihm nur einige grundlegende Tritte und Ausweichbewegungen gezeigt.
Er selbst widerrief diese Geschichte:
“Dieser Herr (gemeint ist Han) war gut im Baduk. Er hatte immer ein Baduk-Brett dabei. Abends versammelten sich Herr Han und die Dorfältesten bei uns zu Hause und erzählten Geschichten über Kampfkunst. Sie wollten, dass ich mit diesen Geschichten aufwachsen würde. Und sie sprachen über Taekkyon. Sie sagten, sie hätten es gemacht. Aber ich habe Taekkyon nie von ihm gelernt. Ich habe ihn einmal einen Federball treten sehen […] Wer war das nochmal, der nach der Befreiung in Sajik-dong Taekkyon gemacht hat? Oh. Ja. Song Deok-gi.”
Choi erwies sich als eifriger Schüler Han Il Dongs, und der Familie gelang es schließlich, genügend Geld zu sparen, um ihn für eine weiterführende Ausbildung nach Japan zu schicken.[5][6]
Chois eigenen Schilderungen zufolge nahm der damals 20-Jährige nur wenige Tage vor seiner geplanten Abreise aus Korea im Jahr 1938 an einem Kartenspiel teil, bei dem er den Großteil des für seine Reise und das Studium in Japan vorgesehenen Geldes verlor. Unter den Anwesenden befand sich auch ein bekannter Ringer namens Haak Soon Huh, der Choi das Geld abgenommen hatte. Choi vermutete, betrogen worden zu sein, wusste jedoch, dass er in einer körperlichen Auseinandersetzung keine Chance hätte; daher tat er so, als würde er den Ort verlassen – nur, um mit einem schweren Tintenfass zurückzukehren, das er dem Ringer an den Kopf warf und diesen damit bewusstlos machte. Er nahm rasch sein Geld an sich und floh früher als geplant nach Japan. Dort begann Choi – aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen des Ringers, der ihm gedroht hatte, ihm jeden Knochen im Leib zu brechen – mit dem Kampfsporttraining, um sich zu schützen.[5][6]
Während seines Studiums in Kyoto lernte Choi einen koreanischen Landsmann namens Kim Hyun Soo kennen – einen Karate-Lehrer, der sich bereit erklärte, ihn zu unterrichten. Angetrieben sowohl von der Angst vor Repressalien als auch von der schwierigen Lage der Koreaner in Japan – die oft schikaniert und wie Bürger zweiter Klasse behandelt wurden – widmete sich Choi dem Karate-Training und erlangte nach zwei Jahren Training den ersten Dan. Später soll er auch noch den zweiten Dan erlangt haben.[1][5][6]
Als Choi 1942 nach Korea zurückkehrte beobachtete der Ringer, der Choi zuvor bedroht hatte, diesen aus der Ferne. Man sah Choi dabei, wie er Tritte und Schläge in die Luft ausführte und Berichten zufolge Dachziegel mit bloßen Händen zertrümmerte. Es kam zu keiner Konfrontation zwischen den beiden. Choi hatte sich somit durch sichtbares Können und Abschreckung – und nicht durch Gewalt – vor Vergeltungsmaßnahmen geschützt.[7]
In der Folgezeit machte er eine steile militärisch-politische Karriere in Südkorea und entwickelte währenddessen die Kampfsportart Taekwondo. 1972 emigrierte er nach Kanada. 1980 brachte er Taekwondo nach Nordkorea.
Choi starb am 15. Juni 2002 83-jährig an Magenkrebs in Pjöngjang und hinterließ seine Ehefrau Han Joon-hee, seinen Sohn Choi Jung Hwa und die beiden Töchter Sunny und Meeyun Choi.[8]
Während der 16. Taekwon-Do-Weltmeisterschaften, die vom 14. bis 18. Oktober 2009 in St. Petersburg (Russland) stattfanden, nahm Frau Choi Joon-hee (Choi Chun Hi) – die Ehefrau des verstorbenen Generals Choi Hong Hi – die Urkunde und die Plakette zur Aufnahme ihres verstorbenen Mannes in die „Taekwondo Hall of Fame“ (태권도 명예의 전당) entgegen.[9] General Choi war bereits am 10. April 2009 bei einer Zeremonie in New Jersey (USA) posthum in die „Tae Kwon Do Hall of Fame“ aufgenommen worden.[10]
Kampfkunst in der Zelle
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde Choi von der Kaiserlich Japanischen Armee rekrutiert. Während seiner Stationierung in Pjöngjang wurde er als Organisator der koreanischen Unabhängigkeitsbewegung, die als „Studenten- und Soldatenbewegung von Pjöngjang“ bekannt wurde, angeklagt und während der acht Monate vor seinem Prozess in einem japanischen Gefängnis inhaftiert. Um die Langeweile zu mildern und sich physisch fit zu halten, soll er in seiner Zelle Shotokan-Karate praktiziert haben. Innerhalb kurzer Zeit wurden sein Zellengenosse und der Gefängniswärter seine Schüler. Die Kapitulation Japans und der darauffolgende Entzug der Kontrolle über die Provinz Chōsen durch die Alliierten im August 1945 rettete Choi vor einer siebenjährigen Gefängnisstrafe. Daraufhin reiste er nach Seoul, wo er eine Soldaten- und Studentenpartei gründete.
Kampfkunst und Militär
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Januar 1946 wurde er als stellvertretender Leutnant in die neu gegründete koreanische Armee aufgenommen und bald darauf Kompaniechef des vierten Infanterieregiments in Gwangju in der Provinz Jeollanam-do (Choi Hong-hi, S. 24[1]). Dort begann er zunächst damit, seine Soldaten im Karate zu unterrichten. Er wollte eine eigene kriegerische Kunst entwickeln, die dem japanischen Karate in Psyche und Technik überlegen sei.
Parallel zu seiner steilen militärischen Karriere (1948 wurde er Oberstleutnant, 1951 Brigadegeneral, 1954 Generalmajor, 1958 Leiter des Büros der Reservisten, 1959 stellvertretender Kommandeur der 2. Armee in Daegu, 1961 Kommandeur des 6. Armeekorps) wuchs sein Einfluss auf das Militär und so konnte er es durchsetzen, dass die von ihm entwickelte Kampfkunst in das Ausbildungsprogramm der Armee aufgenommen wurde (Choi Hong-hi, S. 748–750.[1]).
Internationalisierung des Taekwondo
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bis Ende 1954 hatte Choi das Fundament einer neuen Kampfkunst für Korea, den Chang-Heon Stil (was blue cottage bedeutet) entwickelt, genannt nach seinem Pseudonym als Schriftsteller.
Choi Hong-hi begann, nach einem Namen für seinen Stil zu suchen. Nach wiederholten Recherchen, bei denen Choi gemeinsam mit seinem Assistenten Nam Tae-hi chinesische Schriftzeichenwörterbücher studierte, entdeckte Nam, das Schriftzeichen „Tae“ (跆) in „Taekyeon“, welches die Bedeutungen Springen, Treten und Stampfen trägt. Anstatt also die Schriftzeichen für Tang Soo Do (당수도 Hanja 唐手道) oder Gong Soo Do (공수도 Hanja 空手道) zu verwenden, nutzte er das Schriftzeichen „kwon“ (拳) für Faust und kreierte so den Namen „Taekwondo“ (跆拳道). Die Schöpfer des Namens Taekwondo sind somit zwei Personen: Choi Hong-hi und Nam Tae-hi.[11][12]
Am 11. April 1955 wurde dieser Stil der Öffentlichkeit dann unter dem Namen „Taekwondo“ vorgestellt.[13]
Damit wurden die bis dahin gebräuchlichen Namen zu einem einzigen Namen, Taekwondo, vereinigt.[11]
Zu der Zeit gab es 3 Taekwondo-Meister:[14]
- 2-Star Major-General Choi, Hong-Hi (Army Serial #10044), Oh Do Kwan Director & Co-Founder
- Colonel Nam Tae-Hi (Army Serial #210053), Oh Do Kwan Chief Instructor & Co-Founder
- Sergeant 1st Class Han Cha-Kyo (Army Serial #9430128), Oh Do Kwan Assistant Instructor
Diese neue Kampfkunst verbreitete sich in der Folgezeit schnell auf der Koreanischen Halbinsel.
Am 3. September 1959 fand im Konferenzraum der Korea Amateur Sports Association die Gründung der Korea Taekwondo Association (KTA) statt, dessen erster Präsident Choi Hong-Hi wurde.
1959 bereiste Choi Hong-hi mit einem 19-köpfigen Demonstrationsteam Südvietnam und Taiwan, um Taekwondo auch außerhalb der Halbinsel zu verbreiten (Choi Hong-hi, S. 24[1]). Diese Reise wurde zu einem überwältigenden Erfolg, sowohl im Ausland als auch auf der Halbinsel selbst. Mit immer neu zusammengestellten Teams bereiste er in den folgenden Jahren Amerika, Europa[15], den nahen und den mittleren Osten; viele Mitglieder dieser Teams blieben anschließend in den besuchten Ländern, um die Kampfkunst zu verbreiten und neue Landesverbände zu gründen. Am 22. März 1966 wurde in Seoul die International Taekwondo Federation (ITF) gegründet. Choi Hong-hi wurde der erste Präsident der ITF und hatte dieses Amt bis zu seinem Tode 2002 inne. Nach seinem Tod spaltete sich die ITF in 3 Verbände auf:
- ITF Wien (Österreich), zuerst unter der Leitung von Choi Hong Hi, dann unter der Führung von Großmeister Chang Ung (* 5. Juli 1938 – † 29. März 2026)[16][17]. Er war vom 22. September 2002 bis zum 26. August 2015 Präsident. Sein Nachfolger wurde Ri Yong-Son.
- ITF Canada, heute ITF-Administration[18] unter der Leitung von Großmeister Choi Jung Hwa – dem Sohn von General Choi – hat ihren Sitz im Vereinigten Königreich. Der Schwerpunkt dieser Gruppe liegt darauf, Taekwondo in benachteiligte Länder zu bringen.[19]
- ITF Lausanne (Schweiz) – Wegen Differenzen zwischen Chang Ung und Choi Jung Hwa wurde eine weitere ITF gegründet, welche zuerst unter der Leitung von Großmeister Tran Trieu Quan[20] stand. Am 30. Oktober 2007 wurde diese ITF offiziell beim Innenministerium in Madrid, Spanien, registriert. Es folgte 2010 Großmeister Pablo Trajtenberg[21] als Präsident.[22][23]
Kampfkunst und Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1961 unterstützte Choi den Militärputsch in Südkorea, doch als General Park Chung-hee die Oberhand gewann, begann sein Stern zu sinken: Ende der 40er Jahre war Park von einem Militärgericht, dem Choi angehört hatte, zum Tod verurteilt worden. Das Urteil wurde nicht vollstreckt. Als Park an die Macht kam, wurde Choi gezwungen, in den Ruhestand zu treten.
1962 wurde er als Botschafter nach Malaysia geschickt. Nach seiner Rückkehr nach Südkorea drei Jahre später war Choi bereits „Zwei-Sterne-General im Ruhestand“. Und noch 1968 wurde ihm der „Orden für Forschungsarbeiten auf dem Gebiet des Sports“ verliehen.[24]
Im Laufe der folgenden Jahre fand Choi das Leben unter dem Park-Regime dermaßen unerträglich, dass er 1972 nach Kanada emigrierte – mit ihm übersiedelte auch die ITF. Als Reaktion darauf wurde in Südkorea unter der Militärdiktatur die regimetreue World Taekwondo Federation (WTF) gegründet.
Entstehung der Tuls (Hyong) unter Choi
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten](Hinweis: In den meisten Kampfkünsten werden sogenannte Formen gelaufen. Diese Formen sind verschiedene grundlegende Bewegungen, von denen die meisten Angriffs- oder Verteidigungstechniken darstellen, die in einer festen logischen Abfolge angeordnet sind. Der Name der Form ist von der Kampfkunst abhängig.)
In der ersten Entwicklungsphase (1955–1959) entstanden die ersten 20 Formen (damals noch oft als Hyong – nach RR Hyeong – bezeichnet) und lösten die bis dahin genutzten Shotokan-Karate-Katas[25] ab. Jede einzelne Form sollte nach einer bedeutenden Persönlichkeit oder einem historischen Ereignis der koreanischen Geschichte benannt werden. Hilfestellung leisteten dabei die damaligen zwölf Meister der militärischen Oh-Do-Kwan-Schule (übers.: Schule meines Weges, 오도관 Hanja 吾道館 RR Odogwan).[26] Die Meister waren: Choi Chang Keun, Choi Kwang Jo, Han Cha Kyo, Kim Jong Chan, Kim Kwang Il, Kong Young Il, Park Jong Soo, Park Jung Tae, Park Sun Jae, Rhee Chong Chul, Rhee Chong Hyup und Rhee Ki Ha.[27]
1959 erschien das erste Taekwondo-Buch in koreanischer und chinesischer Sprache.
In der zweiten Entwicklungsphase (1961–1965) wurde das System überarbeitet und auf die heute bekannten 24 Tuls erweitert. Diese wurden dann in der Encyclopedia of Taekwondo, Band 8 bis 15, veröffentlicht. Die Zahl 24 steht symbolisch für die 24 Stunden eines Tages und repräsentiert das gesamte Leben eines Menschen.
Im Jahre 1965 publizierte Choi das erste Taekwondo-Lehrbuch in englischer Sprache (Daeha Publication Company).[28] Darin wurden bereits alle zwanzig ursprünglichen Übungsformen aufgeführt.[29]
Anfang der 1980er Jahre wurde die Form Ko-Dang (RR Go-Dang) durch die Form Juche ersetzt. General Chois Sohn Choi Jung Hwa ersetzte für seinen Verband den Namen Juche wieder mit Ko-Dang.[30]
Die wellenförmige Bewegung (auch Sinuswelle oder Auf- und Abbewegung) im Formenlauf des ITF-Taekwondo wurde um das Jahr 1990 von Choi Hong Hi eingeführt – Mit dieser Bewegung soll das Körpergewicht als Kraftquelle stärker betont werden. Das neue Bewegungsmuster wurde zeitgleich mit der Umbenennung der traditionellen Hyongs in Tuls offiziell übernommen.[31]
Hyong bzw. Tul (Jahr der Entstehung), Mitverantwortlicher und Produktionsort:[29]
- Hwa-Rang (1955) Nam, Tae-Hi[32][33] & Han, Cha-Kyo auf der Insel Jeju (Jeju Island), Hwarang („Blühende Jugend“) waren eine militärische und philosophische Jugendgruppe im alten Silla-Reich (frühes 7. Jahrhundert). Diese nahmen sich der alten koreanischen Fußkampfkunst Subak an und entwickelten sie zur Kunst des Taekkyon weiter.
- Chung-Mu (1955) Nam, Tae-Hi auf der Insel Jeju, Pseudonym des Admiral Yi Sun-sin, einer der größten Militärkommandanten der koreanischen Geschichte.
- Ul-Ji (1957) Han, Cha-Kyo auf der Insel Jeju, Ul-Ji Moon-Duk war ein General, der in der Goguryeo-Dynastie (7. Jahrhundert) lebte.
- Sam-Il (1958–1959) Park Won Ha auf der Insel Jeju, Sam-Il-Bewegung (Bewegung des ersten März). Der 1. März 1919 war der Tag, an dem in Korea die Unabhängigkeitsbewegung gegen die Besatzermacht Japan startete
- U-Nam[34], die verschollene Form (1958–1959) auf der Insel Jeju, Pseudonym des südkoreanischen Präsidenten Rhee Syng-man. Die Tul wurde später entfernt.[35]
- Gae-Baek (1961) C.K. Choi (Choi Chang Keun) im Korean Army Training Centre, Gae-Baek war ein bedeutender General aus der Baekje Dynastie (660 n. Chr.), welcher für seine strenge militärische Disziplin bekannt war.
- die 15 weiteren Hyong / Tuls (1962–1964) Kim Bok Man und Woo Jong Lim[36] auf Malaysia.
- die letzten 4 Hyong / Tuls entstanden 1965, wobei sie von 1983 bis 1985 finalisiert und vervollständigt wurden. Entstehungsort für diese finalen Formen ist Wien, Österreich.
Werke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Tae Kwon Do Teaching Manual. Shing-Wo Cultural Corporation, Korea 1959 (koreanisch, chinesisch, historyoftaekwondo.org).
- The ROK Taekwon-Do Manual. Shing-Wo Cultural Corporation, Korea 1966 (englisch, historyoftaekwondo.org).
- International Taekwondo Federation (Hrsg.): Encyclopedia of Taekwon-Do. Band 1–15, 1963 (englisch, tkd.ge [PDF; 23,0 MB] nur Band 1 in der PDF enthalten).
- Taekwon-Do – The Art Of Self Defence. 2. Auflage. Masters Publication, Los Angeles (CA) 2007, ISBN 978-1-897307-76-2 (englisch, 1. Auflage. Seoul 1965).
- Taekwon-Do and I. Band 1, 2. Masters Publications, Kanada 2008 (englisch, insgesamt 2 Bände: Band 1 ISBN 978-1-897307-54-0; Band 2 ISBN 978-1-897307-55-7).
- Moral Guide Book – ITF. Rising Sun Productions, Pittsburg 2008, ISBN 978-1-897307-58-8 (englisch).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- General Choi Hong Hi. In: itf-tkd.org. (englisch).
- About General Choi Hong Hi. (PDF; 159 kB) In: itf-tkd.org. 20. März 2016 (englisch).
- Dakin Burdick: Obituary: General Choi Hong-hi. In: The Guardian. 9. August 2002 (englisch).
- Obituaries: General Choi Hong Hi. In: The Daily Telegraph. 26. Juni 2002, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 25. Oktober 2008 (englisch).
- General Choi Hong Hi. In: Taekwondo Hall of Fame. (englisch).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 Choi Hong Hi: Taekwon-Do. Herausgegeben von International Taekwon-Do Federation (Deutschland) – ITF-D e. V. Monheim 2003, S. 747.
- 1 2 서성원: [연구&학술#93; 최홍희 태권도 행적과 평가 – 태권도스 미디어 TKD Box. In: tkdbox.com. 23. Januar 2020, abgerufen am 18. Juni 2026 (koreanisch, Taekwondo-Aktivitäten und Bewertung von Choi Hong-hee).
- ↑ Sajik-dong, Seoul, Südkorea. In: mindtrip.ai. Abgerufen am 18. Juni 2026 (englisch, Sajik-dong ist ein Viertel im Stadtteil Jongno-gu in Seoul).
- ↑ Steven D. Capener: The Making of a Modern Myth: Inventing a Tradition for Taekwondo*. In: Korean National Commission for UNESCO (Hrsg.): Korea Journal. Band 56, Nr. 1, 2016, ISSN 0023-3900, S. 80 (61–92) (englisch, org.uk [PDF; 1,1 MB; abgerufen am 12. April 2025] British Student Taekwondo Federation).
- 1 2 3 Ørjan Nilsen: Taekwondo Kwan history part 7: Choi Hong Hi and the Oh Do Kwan. In: Traditional Taekwondo Ramblings. 12. August 2025, abgerufen am 17. Juni 2026 (englisch).
- 1 2 3 Ørjan Nilsen: The Lost Forms of Oh Do Kwan Taekwondo: Volume 1; Taegeuk 1-3 Hyeong. Hrsg.: Independently published. Band 1, 2025, ISBN 979-82-9711125-7.
- ↑ Alex Gillis: A Killing Art: The Untold History of Tae Kwon Do: The Story of Tae Kwon Do. Hrsg.: ECW PR. 2008, ISBN 978-1-55022-825-0.
- ↑ Justin Matthews: My Father: The Daughter of TaeKwon-Do Founder General Choi Hong Hi by Meeyun Choi. In: taekwondotimes.com. 10. Juli 2019, abgerufen am 18. Juni 2026 (englisch, Fotos und Infos zur Familie Choi von Choi Hong-his Tochter Meeyun Choi).
- ↑ Ehrung Choi Hong Hi – 2009 Ceremony Photos. In: lacancha.com. Official Tae Kwon Do Hall of Fame – 태권도 명예의 전당, 2009, abgerufen am 24. Juni 2026 (englisch, siehe Foto mit Choi Chun Hi [Choi Joon-hee]).
- ↑ Choi Hong Hi. In: Taekwondo Hall of Fame World Headquarters. 2009, abgerufen am 24. Juni 2026 (englisch).
- 1 2 Steven D. Capener: The Making of a Modern Myth: Inventing a Tradition for Taekwondo*. In: Korean National Commission for UNESCO (Hrsg.): Korea Journal. Band 56, Nr. 1, 2016, ISSN 0023-3900, S. 80 (61–92) (englisch, org.uk [PDF; 1,1 MB; abgerufen am 12. April 2025] British Student Taekwondo Federation).
- ↑ Jeong Sun-cheon: Das Geheimnis der Taekwondo-Namensgebung. In: Taekwondo Times. 2010, abgerufen am 6. Juli 2026 (koreanisch).
- ↑ Dale Copeland: Chang-Hon Taekwon-Do – A History. Hrsg.: New Zealand Chang-Hon Taekwon-Do. Neuseeland 2023, S. 43 (englisch, treefish.co.nz [PDF; 5,3 MB]).
- ↑ The History of Taekwondo. In: WorldPress. Abgerufen am 20. Juni 2026 (englisch).
- ↑ Shin-Gyu Kang: Die Anfänge des Taekwon-Do in Europa. In: Koreanisches Kulturzentrum (Hrsg.): Kultur Korea – 한국문화. Nr. 2, 2015, S. 74 (kang-center.de [PDF; 1,6 MB; abgerufen am 16. Juni 2026]).
- ↑ Chang Ung. Olympedia, abgerufen am 8. Juni 2026 (englisch).
- ↑ Condolences on the passing of Prof. Chang Ung. In: International Taekwondo Federation Vienna. 2. April 2026, abgerufen am 3. Juli 2026 (englisch).
- ↑ ITF Administration In: itf-administration.com.
- ↑ David Lo: Taekwon-Do: A Broken Family? Hrsg.: Chris Morton – ITFNZ Inc 2016. Neuseeland 2011 (englisch, itkd.co.nz [PDF; 134 kB; abgerufen am 8. Juni 2026] ITF-Neuseeland, 18. Oktober 2011).
- ↑ Trân Triêu Quân. ITF, abgerufen am 8. Juni 2026 (spanisch).
- ↑ Pablo Trajtenberg. ITF, abgerufen am 8. Juni 2026 (englisch).
- ↑ Unsere Geschichte. In: International Taekwondo Federation. 2019, abgerufen am 3. Juli 2026 (spanisch).
- ↑ 국제태권도연맹 – 國際跆拳道聯盟 – International Taekwon-Do Federation In: Namu.Wiki (koreanisch).
- ↑ Choi Hong Hi: Taekwon-Do. 2003, S. 751–753.
- ↑ Die Katas im Shotokan-Karate. Karate Dojo Funakoshi Troisdorf e. V., abgerufen am 13. Juni 2026.
- ↑ World Taekwondo Ohdokwan Headquarters. In: World Taekwondo Ohdokwan Headquarters. Abgerufen am 13. Juni 2026 (englisch, koreanisch).
- ↑ Original Masters. In: taekwondo.fandom.com. Abgerufen am 16. Juni 2026 (englisch).
- ↑ Choi Hong Hi: Taekwon-Do – The Art of Self-Defence. Daeha Publication Company, Seoul 1965 (englisch).
- 1 2 HYONG die Chang Hon Übungsformen. In: Taekwondo-Ingolstadt.de. KWON Kampfkunstschule Claus Moos, abgerufen am 11. Juni 2026 (englisch).
- ↑ Technical Articles. International Taekwon-Do Federation Choi Jung Hwa, abgerufen am 13. Juni 2026 (englisch).
- ↑ Taekwon-Do – Grundsätze – Trainingsgeheimnisse – Körperzonen – Stände (Stellungen) – Gürtelfarben – Bewegungsformen – Begriffe – Schulterbreite. (PDF; 811 kB) In: itf-d.de. International Taekwon-Do Federation – ITF, abgerufen am 11. Juni 2026.
- ↑ Nam Tae. Zang TKD, LLC, abgerufen am 16. Juni 2026 (englisch).
- ↑ Nam Tae Hi. In: Budopedia.de. Abgerufen am 11. Juni 2026.
- ↑ Jukka Ahola: U-Nam tul auf YouTube, 10. März 2023, abgerufen am 11. Juni 2026 (finnisch; Form – Hyeong / Hyong; Laufzeit: 1 min 4 s).
- ↑ U-Nam. In: taekwondo.fandom.com. Abgerufen am 11. Juni 2026 (englisch).
- ↑ History of the IICs. In: itftkd.sport. Abgerufen am 11. Juni 2026 (englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Choi, Hong-hi |
| ALTERNATIVNAMEN | 최홍희 (Hangeul); 崔泓熙 (Hanja); Choe, Hong-hui (revidierte Romanisierung); Ch’oe, Honghŭi (McCune-Reischauer) |
| KURZBESCHREIBUNG | südkoreanischer General und Mitentwickler der Kampfkunst Taekwondo |
| GEBURTSDATUM | 9. November 1918 |
| GEBURTSORT | Kankyō-hokudo, damaliges Japanisches Kaiserreich, heutiges Nordkorea |
| STERBEDATUM | 15. Juni 2002 |
| STERBEORT | Pjöngjang, Nordkorea |
