Christiane Wirtz

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Christiane Wirtz (* 11. Juni 1970 in Mülheim an der Ruhr) ist eine deutsche Journalistin und Bundesbeamtin. Seit Mai 2016 ist sie Staatssekretärin im Bundesjustizministerium.

Nach ihrer Schulzeit und Abitur in Mülheim/Ruhr studierte Wirtz Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin. Zwischen 2000 und 2003 arbeitete sie bei der Süddeutschen Zeitung, zuletzt als freie Mitarbeiterin in der Berliner Parlamentsredaktion. Zwischen 2003 und 2007 arbeitete sie als stellvertretende Sprecherin im Bundesministerium der Justiz. Nach einjähriger Tätigkeit als freie Journalistin in Tel Aviv wechselte sie 2008 zum Deutschlandfunk nach Köln.[1] Dort war sie von 2011 bis 2013 Leiterin der Redaktion Innenpolitik.[2]

Von Januar 2014 bis Mai 2016 war Wirtz stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung und damit eine von zwei Stellvertretern von Steffen Seibert, dem Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung. Im Mai 2016 wurde bekannt, dass sie als beamtete Staatssekretärin ins Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wechseln soll. Dort folgt sie auf Stefanie Hubig, die zeitgleich Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz wurde.[3] Ihren Arbeitsvertrag beim Deutschlandradio kündigte sie nicht, als sie in die Bundesregierung wechselte, sondern ließ ihn lediglich ruhen und vereinbarte ein Rückkehrrecht.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesregierung - Christiane Wirtz.
  2. Redaktionen - Deutschlandfunk: Hintergrund (Memento vom 25. November 2013 im Internet Archive), Deutschlandradio, 2013
  3. Christiane Wirtz wechselt vom Bundespresseamt zu Heiko Maas. In: Spiegel Online. 12. Mai 2016.
  4. Verblüffende Karriereoptionen: Regierungssprecher - ein Job mit Rückfahrticket, Spiegel Online, 31. Juli 2016