Christina Grimmie

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Christina Grimmie (2014)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Find Me (EP)
  US 35 02.07.2011 (1 Wo.)
With Love
  US 101 24.08.2013 (… Wo.)
Side A (EP)
  US 171 02.07.2016 (… Wo.)
The Voice: The Complete Season 6 Collection
  US 192 02.07.2016 (… Wo.)
Singles[1]
Hold On, We’re Going Home
  US 74 17.05.2014 (1 Wo.)
How to Love
  US 79 24.05.2014 (1 Wo.)
Somebody That I Used to Know (mit Adam Levine)
  US 66 07.06.2014 (1 Wo.)
Can’t Help Falling in Love
  US 74 07.06.2014 (1 Wo.)
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Christina Victoria Grimmie (* 12. März 1994 in Marlton, New Jersey; † 11. Juni 2016 in Orlando, Florida[2]) war eine US-amerikanische Sängerin, Pianistin und Songwriterin. Bekannt wurde sie über die Video-Plattform YouTube, auf der sie Videos unter dem Namen zeldaxlove64 veröffentlichte. Sie coverte vor allem Chartlieder bekannter Künstler wie Demi Lovato, Selena Gomez, Christina Aguilera und Miley Cyrus.[3]

Werdegang

Bekannt wurde Grimmie durch ein Video mit dem Sänger Sam Tsui, in dem beide das Lied Just a Dream von Nelly coverten. Das Video verzeichnete über 120 Millionen Aufrufe auf dem Kanal des Produzenten Kurt Hugo Schneider sowie über 16 Millionen Aufrufe auf Grimmies eigenem Kanal auf der Videoplattform YouTube. Dieser hatte im März 2016 über 360 Millionen Video-Aufrufe und rund 3,1 Millionen Abonnenten. Der am 9. Februar 2009 veröffentlichte Kanal erhielt mehrere Auszeichnungen der YouTube-Plattform. Ihr Manager war Brian Teefey, der Stiefvater von Selena Gomez.

Ab Mitte Juni 2011 wurde ihr erstes Album Find Me über iTunes vermarktet; kurz zuvor war ihre erste Single Advice auf Radio Disney erstmals präsentiert worden. In der zweiten Jahreshälfte 2011 tourte sie gemeinsam mit Selena Gomez.[4] Grimmie nahm 2014 an der sechsten Staffel der amerikanischen Version von The Voice teil und belegte den dritten Platz.[5] Am 21. Februar 2016 erschien ihre zweite EP Side A mit vier eigenen Songs.

Tod

Nach einem Konzert am Abend des 10. Juni 2016 in Orlando, Florida, wurde Grimmie bei einem Meet & Greet mit Fans von dem 27-jährigen Kevin James Loibl aus Saint Petersburg angegriffen, der mehrfach auf sie schoss und sie unter anderem mit einem Kopfschuss schwer verletzte. Ihr Bruder Marcus Grimmie rang den Schützen unmittelbar nach der Schussabgabe zu Boden, worauf letzterer sich selbst erschoss. Christina Grimmie starb in den frühen Morgenstunden des 11. Juni 2016 in einem Krankenhaus in Orlando.[6]

Der Täter führte zwei Schusswaffen, zwei volle Magazine und ein Jagdmesser bei sich. Diese waren bei der Sicherheitskontrolle übersehen worden.[7]

Das Motiv für den Angriff ist unklar.[7] Die zuständige Polizeibehörde nimmt an, dass er geistig verwirrt war, verwies aber auch auf die noch ausstehende Auswertung von Telefon und Computer des Schützen, die weiteren Aufschluss bringen könnte.[8]

Diskografie

Alben

  • Find Me (EP, 2011)
  • With Love (2013)
  • Side A (EP, 2016)

Singles

  • Hold On, We’re Going Home (2014)
  • How to Love (2014)
  • Somebody That I Used to Know (mit Adam Levine, 2014)
  • Can’t Help Falling in Love (2014)
  • Must Be Love (2014)
  • Cliché (2015)
  • Stay with Me (2015)
  • Shrug (2015)

Weblinks

 Commons: Christina Grimmie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b US-Charthistorie
  2. US singer Christina Grimmie dies after being shot outside Florida concert , The Guardian, 11. Juni 2016 (englisch).
  3. Christina Grimmie is the Next YouTube Sensation. fanlala.com, 11. Februar 2011, abgerufen am 11. Juni 2016.
  4. Exclusive Interview: Christina Grimmie. Seventeen.com, 2. Juni 2011, abgerufen am 11. Juni 2016.
  5. Rachel McRady: The Voice Season 6 Winner: Did Christina Grimmie, Jake Worthington, or Josh Kaufman Win? USmagazine.com, 20. Mai 2014, abgerufen am 11. Juni 2016.
  6. „The Voice“-Kandidatin Christina Grimmie erschossen – während sie Autogramme gab. Express, 11. Juni 2016.
  7. a b Christina Grimmie: Sängerin bei Autogrammstunde erschossen. AFP-Meldung auf FAZ.net, 11. Juni 2016, abgerufen am 12. Juni 2016.
  8. Christina Grimmie: Polizei identifiziert Schützen Spiegel Online, 11. Juni 2016, abgerufen am 11. Juni 2016.