Christoph Varga

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Christoph Varga (* 15. Mai 1969 in Wien[1]) ist ein österreichischer Fernseh- und Radio-Journalist. Seit 2009 ist er Leiter des Wirtschaftsressorts der Zeit im Bild.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Matura im Jahr 1987 am Gymnasium Hagenmüllergasse in Wien 3 studierte Varga die Lehrämter Geografie und Wirtschaftskunde und Geschichte und Sozialkunde an der Universität Wien sowie Organisationsentwicklung und Gruppendynamik an der Universität Klagenfurt und schloss 1994 sein Studium mit der Diplomarbeit zum Thema Die Ablösung Jugendlicher von ihren Eltern aus sozialhistorischer Sicht unter besonderer Berücksichtigung des 20. Jahrhunderts an der Universität Wien ab.[1][3]

Seit 1988 ist er beim ORF tätig, zunächst war er freier Mitarbeiter bei Radio Wien, später war er Nachrichtensprecher, Redakteur und Chef vom Dienst bei den Radio-Nachrichten und den Radio-Journalen.[4] 1999/2000 war er als Redakteur im Auslandsressort des ORF-Radios tätig, 2000/2001 berichtete er als Auslandskorrespondent aus dem ORF-Studio in Berlin.[5]

Seit 2002 ist Varga im Wirtschaftsressort der Zeit im Bild (ZIB) tätig, von 2007 bis 2009 war er stellvertretender Ressortleiter.[1] Seit 2009 ist als Nachfolger von Erich Hirtl Leiter des Ressorts Wirtschaft der Zeit im Bild.[2] Varga präsentiert unter anderem in der Mittags-ZIB die Börsen-Nachrichten und gestaltet Beiträge und führt Interviews für alle ZIB-Sendungen. Ab Februar 2013 beantwortete er außerdem in der Sendung heute leben Fragen im Rahmen des Wirtschaftstalks.[6] Gemeinsam mit Georg Ransmayr und Johannes Schwitzer gestaltete er die Dokumentation Der BAWAG-Skandal,[4] außerderem moderiert er fallweise die ORF-Pressestunde.[1]

Seit 1999 ist Varga auch als Trainer in der ORF-internen Journalistenausbildung tätig.[4] Von 1999 bis 2009 war er gemeinsam mit Reinhold Stipsits Trainer an der Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt für Teamorientierte Konfliktlösungen und von 2007 bis 2009 unterrichtete er gemeinsam mit Herbert Dobrovolny Medientraining für angehende Unteroffiziere an der Heeresunteroffiziersakademie in Enns.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Vorsorge nach der Pensionsreform: alle Fakten, Auswirkungen und Gegenstrategien, gemeinsam mit Peter Bartos und Johannes Rudda. Wien, Linde-Verlag 2003. ISBN 3-7093-0003-7

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Wien 3, 1030 Wien, Hagenmüllergasse 30. Abgerufen am 15. Juni 2015.
  2. a b diepresse.com - Christoph Varga wird Wirtschaftschef der "Zeit im Bild". APA-Meldung vom 5. Oktober 2009, abgerufen am 15. Juni 2015.
  3. Verbundkatalog: Die Ablösung Jugendlicher von ihren Eltern aus sozialhistorischer Sicht unter besonderer Berücksichtigung des 20. Jahrhunderts. Abgerufen am 15. Juni 2015.
  4. a b c Mag. Christoph Varga (Memento vom 15. Juni 2015 im Webarchiv archive.is)
  5. derStandard.at - Christian Lininger und Christoph Varga werden ORF-Team in Moskau und Berlin verstärken. APA-Meldung vom 29. März 2000, abgerufen am 15. Juni 2015.
  6. orf.at - heute leben (Memento vom 15. Juni 2015 im Internet Archive)
  7. derStandard.at - Christoph Varga: "Appetit der Parteien" auf ORF. Artikel vom 29. Mai 2015, abgerufen am 15. Juni 2015.
  8. Christoph Varga mit Prof. Horst Knapp-Preis 2014 ausgezeichnet. Artikel vom 28. Mai 2015, abgerufen am 15. Juni 2015.
  9. derStandard.at - Axel-Corti-Preis geht an Christoph Varga. APA-Meldung vom 15. Juni 2015, abgerufen am 15. Juni 2015.
  10. orf.at: ORF ist Redaktion des Jahres. Artikel vom 15. Dezember 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017.
  11. Puls 4-Info-Chefin Corinna Milborn ist „Journalistin des Jahres“ in Österreich. Artikel vom 15. Dezember 2017, abgerufen am 15. Dezember 2017.