Claudius Lieven

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Claudius Lieven (* 21. Juli 1968 in Bruchsal) ist ein Hamburger Politiker der Grün-Alternativen Liste (GAL), dem Landesverband von Bündnis 90/DIE GRÜNEN.

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Leben[Bearbeiten]

Claudius Lieven besuchte die Schule in Berlin, Bremen und Hamburg. In der Hansestadt lebt er seit 1981. Der diplomierte Politologe studierte an der Universität Hamburg Politikwissenschaft, Romanistik und Psychologie. Er arbeitete nach dem Studium zunächst für die Hamburger Stadtentwicklungsgesellschaften STEG und Stattbau, danach ab 2001 als Referent für Stadtentwicklung und Migration bei der GAL Bürgerschaftsfraktion. Seit Mai 2008 arbeitet Lieven in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg, gegenwärtig baut er dort die Hamburger Stadtwerkstatt, eine Plattform für Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung, auf.

Politik[Bearbeiten]

Mitglied der GAL ist Lieven seit 1997. In der Bezirksversammlung Mitte saß Lieven von 1997 bis 2004, von 2001 bis 2004 war er der Vorsitzende der dortigen GAL-Fraktion und von 2011 bis 2013 Vorsitzender des GAL Kreisverbandes Hamburg Mitte.

Von 2004 bis 2008 war Lieven Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Er war in dieser Zeit Fachsprecher der GAL in den Bereichen Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und Mitglied im Bau- und Verkehrsausschuss, dem Umweltausschuss sowie in der Kommission für Stadtentwicklung und der Kommission für Bodenordnung der Bürgerschaft. Von 2010 bis 2011 wurde Lieven erneut Mitglied der Bürgerschaft und war Mitglied im SozialAusschuss, Familienausschuss und Integrationsbeirat.

Schwerpunkte seiner parlamentarischen Arbeit lagen in der Stadtentwicklung u.a. darin, durch Ökologisches Bauen CO2-Emissionen zu vermeiden um das Klima zu schützen. Lieven wirkte maßgeblich an der Entwicklung des GAL-Konzepts der "Kreativen Stadt" Hamburg mit und veröffentlichte unter dem Titel "ankoppeln statt abhängen" 2006 ein Konzept für Die Soziale Stadt. Bei den Wahlen am 24. Februar 2008 verfehlte Lieven den Wiedereinzug in die Bürgerschaft. Nachdem Nebahat Güçlü im April 2010 ihr Mandat niedergelegt hatte, zog Claudius Lieven erneut in die Bürgerschaft ein und wurde Sprecher für Sozial- und Integrationspolitik..[1] Nach der Bürgerschaftswahl im Februar 2011 schied er wieder aus der Bürgerschaft aus. Vor seiner Zeit in der GAL engagierte sich Lieven u.a. in der Hausbesetzer- und Anti-Atomkraft-Bewegung und im Konflikt um die Hafenstraße. Anfang der 1990er Jahre gründete er zusammen mit anderen Bewohnern ein Wohnprojekt im Hamburger Karolinenviertel.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Claudius Lieven nimmt Mandat an. Pressemitteilung der GAL-Bürgerschaftsfraktion vom 29. April 2010.