Cock Robin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Cock Robin
Peter Kingsbery und Anna LaCazio (Cock Robin-Konzert 2010)
Peter Kingsbery und Anna LaCazio (Cock Robin-Konzert 2010)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Pop, New Wave
Gründung 1982, 2006
Auflösung 1990
Gründungsmitglieder
Peter Kingsbery
Gesang, Keyboards
Anna LaCazio
Clive Wright
Lou Molino

Cock Robin ist eine US-amerikanische Band, die zwischen Herbst 1985 und Sommer 1987 ihre größten Erfolge hatte. Die Gruppe wird dem Genre des New Wave zugerechnet. Der Name der Band leitet sich vom Kinderreim „Who killed Cock Robin?“ her.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frontmann, Sänger, Bassist und Keyboarder Peter Kingsbery (geboren am 2. Dezember 1952 in Phoenix) gründete die Band im Jahr 1982 in Los Angeles. Sängerin wurde Anna LaCazio. In ihrer Heimat war die Band weitgehend erfolglos; in Europa hatte sie große Erfolge mit den Singles When Your Heart Is Weak (1985), dem Duett The Promise You Made (1986) aus dem Debüt-Album Cock Robin und der Auskopplung Just Around the Corner aus dem Album After Here Through Midland (1987). Die meisten Fans hatte die Band in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und der Schweiz.

Der Gitarrist Clive Wright und der Schlagzeuger Lou Molino verließen die Band; Kingsbery und LaCazio veröffentlichten das zweite Album After Here Through Midland als Duo. Kingsbery führte die Band mit einem neuen Schlagzeuger, Denny Fongheiser, weiter. Das dritte Album First Love / Last Rites (1989) – wieder mit neuer Bandbesetzung – wurde kein kommerzieller Erfolg. Nach einer letzten Deutschland-Tour löste Kingsbery die Band Mitte 1990 auf. Im selben Jahr brachte CBS im Rahmen der Gold-Collection ein Best-of-Album heraus.

Kingsbery und LaCazio versuchten sich in Solo-Karrieren. Das Album von Anna LaCazio kam nie auf den Markt; Peter Kingsbery veröffentlichte leidlich erfolgreich Solo-Alben, vor allem für den französischen Markt, und kooperierte dabei u. a. mit Cyndi Lauper.

Im Juli 2006 wurde die Band wieder reaktiviert. Kingsbery und LaCazio meldeten sich mit dem Album I Don’t Want to Save the World zurück; dieses wurde vor allem in Frankreich (z. B. mit einigen Auftritten in Fernsehshows und Radiostationen) vermarktet. Eine angekündigte Tournee fand nicht statt, weil Anna LaCazio schwanger wurde.

Mit der Veröffentlichung ihres Live-Albums Live setzten LaCazio und Kingsbery ihr Comeback 2009 mit Konzerten in Frankreich und den Niederlanden fort. Auch dieses Album wurde in Deutschland kaum promotet; in Frankreich hingegen hatte die Band einige Fernsehauftritte. Die erste Resonanz war so positiv, dass für den Sommer 2009 die Veröffentlichung von Anna LaCazios lang verschollenem Soloalbum Eat Life und für 2010 ein neues Cock-Robin-Album geplant waren. Zusammen mit dem neuen Album fanden 2011 in Deutschland sieben Konzerte statt.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1][2]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE CH CH US US
1985 Cock Robin DE9
Gold
Gold

(35 Wo.)DE
CH11
(13 Wo.)CH
US61
(19 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Juli 1985
1987 After Here Through Midland DE5
(25 Wo.)DE
CH3
Gold
Gold
[3]
(19 Wo.)CH
US166
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Mai 1987
1995 Best Ballads DE60
(7 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: April 1995
Kompilation

Weitere Alben

  • 1989: First Love / Last Rites
  • 2006: I Don’t Want to Save the World
  • 2011: Songs from a Bell Tower (2 CDs)
  • 2016: Chinese Driver
  • 2017: Lollobrigida (EP)

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990: Gold
  • 1991: The Best of Cock Robin (CH: GoldGold)
  • 1997: The Promise You Made
  • 1999: Simply the Best
  • 1999: Best
  • 2000: The Collection
  • 2001: The Very Best Of
  • 2001: Les indispensables de Cock Robin
  • 2002: 2 in 1 Selection: Cock Robin / After Here Through Midland (2 CDs)
  • 2004: The Very Best of Cock Robin
  • 2004: The Best Of
  • 2010: Open Book (The Best of Cock Robin)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
1985 When Your Heart Is Weak
Cock Robin
DE8
(17 Wo.)DE
US35
(16 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Mai 1985
1986 The Promise You Made
Cock Robin
DE6
(18 Wo.)DE
CH7
(9 Wo.)CH
UK28
(13 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: November 1985
Thought You Were on My Side
Cock Robin
DE21
(12 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: April 1986
1987 Just Around the Corner
After Here, Through Midland
DE16
(15 Wo.)DE
AT28
(4 Wo.)AT
CH6
(12 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: Mai 1987
The Biggest Fool of All
After Here, Through Midland
DE50
(6 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: August 1987

Weitere Singles

  • 1985: Once We Might Have Known
  • 1986: Mix (Limited Edition, Promo)
  • 1987: El norte
  • 1989: Worlds Apart
  • 1989: Straighter Line
  • 1990: Manzanar
  • 1990: Straighter Line
  • 1991: It’s Only Make Believe
  • 1992: Cowards Courage
  • 1992: Don’t Think Twice, It’s Alright

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US
  2. Auszeichnungen für Musikverkäufe: DE CH
  3. Verkaufszahlen für After Here Through Midland in der Schweiz (PDF-Datei, S. 46)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]