Colima-Sperlingskauz

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Colima-Sperlingskauz
Colima-Sperlingskauz

Colima-Sperlingskauz

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Eulen (Strigiformes)
Familie: Eigentliche Eulen (Strigidae)
Gattung: Sperlingskäuze (Glaucidium)
Art: Colima-Sperlingskauz
Wissenschaftlicher Name
Glaucidium palmarum
Nelson, 1901

Der Colima-Sperlingskauz (Glaucidium palmarum) ist eine kleine Eulenart aus der Gattung der Sperlingskäuze. Die kaum Handlängen-große Eule kommt ausschließlich in Nordamerika vor.

Erscheinungsbild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Colima-Sperlingskauz erreicht eine Körpergröße von 13 bis 15 Zentimetern.[1] Er ist auf der Körperoberseite blass graubraun bis olivbraun. Der Oberkopf ist weißlich bis gelblich gefleckt. Im Nacken befindet sich ein auffälliges Occipitalgesicht, wie es für alle Sperlingskauz-Arten charakteristisch ist. Die Körperunterseite ist weißlich mit gelblich-braunen bis zimtfarbenen Längsstreifen und braunen Flecken auf den Brustseiten. Die Augen sind gelb.

Im Verbreitungsgebiet des Colima-Sperlingskauzes kommen mehrere andere Sperlingskauz-Arten vor, mit denen dieser verwechselt werden kann. Der Tamaulipas-Sperlingskauz ist dunkler. Bei ihm sind außerdem nur der Vorderkopf und die Kopfseiten gepunktet. Der Gnomen-Sperlingskauz ist ebenso wie der Ridgway-Sperlingskauz größer. Letztere Art hat außerdem einen längeren Schwanz und ist auf dem Kopf gestreift. Dem Elfenkauz fehlt das Occipitalgesicht und er ist auf der Körperunterseite fein gesprenkelt.

Verbreitungsgebiet und Lebensraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet des Colima-Sperlingskauzes erstreckt sich im Westen Mexikos entlang der Pazifikküste. Es reicht von der Mitte Sonoras bis nach Oaxaca. Er ist ein Standvogel, der trocken-tropische Wälder vom Meeresniveau bis in Höhenlagen von 1.500 Meter über NN besiedelt.

Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie eine Reihe anderer amerikanischer Sperlingskauz-Arten ist auch der Colima-Sperlingskauz teilweise tagaktiv. Sein Nahrungsspektrum besteht aus Kleinvögeln, Reptilien und anderen kleinen Wirbeltieren sowie größeren Insekten und anderen Wirbellosen. Über die Fortpflanzungsbiologie dieser Art ist nichts bekannt.[1]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelbelege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b König et al., S. 403

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]