Corabia

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Corabia
Wappen von Corabia
Corabia (Rumänien)
(43° 46′ 25″ N, 24° 30′ 12″O)
Basisdaten
Staat: RumänienRumänien Rumänien
Historische Region: Kleine Walachei
Kreis: Olt
Koordinaten: 43° 46′ N, 24° 30′ OKoordinaten: 43° 46′ 25″ N, 24° 30′ 12″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 35 m
Fläche: 92,84 km²
Einwohner: 16.441 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 177 Einwohner je km²
Postleitzahl: 235300
Telefonvorwahl: (+40) 02 49
Kfz-Kennzeichen: OT
Struktur und Verwaltung (Stand: 2020[2])
Gemeindeart: Stadt
Gliederung: 2 Gemarkungen/Katastralgemeinden: Tudor Vladimirescu, Vârtopu
Bürgermeister: Iulică Oane (PSD)
Postanschrift: Str. Cuza Vodă, nr. 54
loc. Corabia, jud. Olt, RO–235300
Website:

Corabia ist eine kleine Hafenstadt im rumänischen im Kreis Olt in der Kleinen Walachei, welche an der Donau und damit nördlich der bulgarischen Grenze bei Gigen liegt. Dieser Hafen wurde vor dem Zweiten Weltkrieg vom damaligen Bezirk Romanați genutzt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name geht darauf zurück, dass die ursprüngliche Siedlung aus den Überresten eines gekenterten genuesischen Schiffs errichtet worden sein soll („corabia“ ist die rumänische Sprachenbezeichnung für „Segelschiff“, auch „Galeere“). Die Stadt wurde um das Jahr 1880 ein bedeutender Hafen.

Unter dem kommunistischen Regime entwickelte sich Corabia zu einer beträchtlichen Industriestadt, mit einer Zuckerraffinerie, Möbelfabrik, Gerberei, einer Faserproduktionsanlage usw. Jedoch sank die Einwohnerzahl in den letzten Jahren. Viele Einwohner sind nach dem Schließen vieler Fabriken in größere Städte abgewandert.

Corabia ist einer der zentralen Orte des Kreises Olt. Die Dörfer Tudor Vladimirescu und Vârtopu sind in die Stadt eingemeindet.

Des Weiteren sind die Reste einer Burg (Sucidava) erwähnenswert. Diese geht auf die römische Periode zurück. In der Nähe gibt es den „geheimen Brunnen“ (ein ungewöhnliches technisches Denkmal) und die orthodoxe Kathedrale „Heilige Dreieinigkeit“ (eines der größten Gebäude seiner Art in Rumänien), außerdem eine Statue mitten in der Stadt, die der Stadt Corabia als Ausgangspunkt der Kämpfe des Unabhängigkeitskrieges von 1877/78 gedenkt. Corabia hat ein wichtiges archäologisches Museum, u. a. mit einer bemerkenswerten Sammlung römischer Tonwaren.

In der Stadt gibt es einen Fußballverein, einige Geschäfte und Bars.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Corabia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien bei citypopulation.de.
  2. Angaben bei Biroului Electoral Central, abgerufen am 27. März 2021 (rumänisch).