Cornelia Camichel Bromeis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Cornelia Camichel Bromeis (* 16. Dezember 1970) ist eine Schweizer reformierte Pfarrerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cornelia Camichel wuchs zweisprachig deutsch und rätoromanisch im bündnerischen Tiefencastel auf, besuchte das Lehrerseminar in Chur und unterrichtete zwei Jahre an der Gesamtschule in Guarda.[1] Danach studierte sie Theologie in Basel, Bern und Freiburg und war Pfarrerin in Chur, bevor sie auf ihre heutige Pfarrstelle in Davos-Platz wechselte. Sie ist mit Ernst Bromeis verheiratet und hat drei Kinder.

Sie wurde auch bekannt als Sprecherin des «Pled sin via», des rätoromanischen «Worts zum Sonntag» von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha.

Kirchenleitende Funktionen in Graubünden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Camichel war von 2007 bis 2013 Kirchenrätin der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden und wurde im Juni 2014 zur ersten Bündner Dekanin gewählt. Sie steht damit seit dem 1. Januar 2015 der Bündner Synode vor und ist damit ex officio wieder Mitglied des Kirchenrates. Weiter gehört sie seit 2016 dem Vorstand der Reformierten Medien an, dem Medienunternehmen der Deutschschweizer reformierten Kirchen.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Glaubt ihr denn überhaupt an Jesus? In: Die Südostschweiz vom 30. Juni 2014, S. 3. Online hier.[1]. Eingesehen 29. Dezember 2017.
  2. Reformierte Medien: Drei neue Vorstandsmitglieder. Abgerufen am 24. Mai 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]