DJ Hooligan

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles
Rave Nation
  DE 16 21.11.1994 (18 Wo.)
Sueno Futuro (Wake up and Dream)
  DE 51 31.07.1995 (2 Wo.)
I Want You
  DE 94 04.03.1996 (1 Wo.)
Meet Her At The Love Parade (Da Hool)
  DE 4 18.08.1997 (15 Wo.)
Bora Bora (Da Hool)
  DE 21 24.11.1997 (9 Wo.)
Hypochonda (Da Hool)
  DE 49 15.06.1998 (3 Wo.)
Mama Sweet (Da Hool)
  DE 68 08.02.1999 (2 Wo.)
Wankers on Duty (Da Hool)
  DE 38 15.11.1999 (5 Wo.)
Eichelrück (Da Hool)
  DE 61 24.07.2000 (1 Wo.)
Meet Her At The Love Parade 2001 (Da Hool)
  DE 67 03.09.2001 (3 Wo.)
[1]
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DJ Hooligan (bürgerlich Frank Tomiczek, * 30. Dezember 1968 in Bottrop), auch bekannt unter seinem Pseudonym Da Hool, ist ein deutscher DJ und Technoproduzent.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 18 Jahren begann er neben seiner Ausbildung zum Technischen Zeichner in seiner Heimatstadt Bottrop in einer Diskothek Platten aufzulegen. Als er zu Techno überging, verlor er den Freizeitjob. Er widmete sich von da an voll der Technoszene und arbeitete auch nicht in seinem gelernten Beruf, sondern hielt sich mit anderen Erwerbstätigkeiten, z. B. in der Jugendarrestanstalt Bottrop, finanziell über Wasser.[2]

Als Teil der wachsenden Szene veröffentlichte er in den frühen 1990ern die Single Harder and Deeper, die ein Clubhit wurde. Er legte nach mit B.O.T.T.R.O.P. und dann im Jahr 1994 mit Rave Nation, seinem ersten internationalen Chartserfolg. Mit diesem Erfolg im Rücken konnte er seine Nebenjobs quittieren und das DJing als Beruf betreiben.[2] Er trat auf großen Raves auf, remixte Stücke für bekannte Künstler, wie Tom Novy oder Marusha, und produzierte für seine eigenen Projekte, wie La Rocca, Central Love, Hool’s Experience und An Active Trip.

1995 kam die Single Sueño futuro (Wake Up and Dream) und darauf Meet Her at the Loveparade. Weitere Remixes schafften es auch in die Charts, so zum Beispiel der Da-Hool-Remix von Armand Van Heldens The Funk Phenomena.

1996 gründete er sein eigenes Label namens B-Sides und auch gleich seine eigene Produktionsfirma Hool Productions.[3]

Im Zusammenhang mit den gewalttätigen Ausschreitungen deutscher Hooligans rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich sah sich Da Hool schwerwiegenden Anschuldigungen ausgesetzt. Bild und Hamburger Morgenpost hatten Fotos, die ihn unter anderem bei seiner Festnahme durch französische Polizisten zeigten, gedruckt und ihn als Rädelsführer bezichtigt. „Ich war an den Krawallen in Lens nicht beteiligt“, erklärte er. Er sei lediglich zwecks Alkoholkontrolle abgeführt worden. Er verwahrte sich dagegen, mit den hemmungslosen Prüglern in einen Topf geworfen zu werden. „Ich möchte nicht als Rechtsradikaler abgestempelt werden, nur weil ich eine Glatze trage und mein Künstlername Da Hool beziehungsweise DJ Hooligan ist.“[4]

Am 21. Februar 2010 war er in der TV-Sendung Das perfekte Promi-Dinner zu sehen.[5][6]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

unter dem Namen DJ Hooligan:

  • 1995: 3 Years To Become A Ravermaniac

unter dem Namen Da Hool:

  • 1997: Here comes Da Hool
  • 2008: Light my fire

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

unter dem Namen DJ Hooligan:

  • 1992: Harder ’n Deeper
  • 1992: It’s a Dreamsong
  • 1993: Spacegirl
  • 1993: The Culture
  • 1993: B.O.T.T.R.O.P.
  • 1994: Imagination of House
  • 1994: Rave Nation
  • 1995: Sueno Futuro (Wake up and Dream)
  • 1995: I Want You
  • 1996: System Ecstasy
  • 2009: Wegatek

unter dem Namen Da Hool:

  • 1996: Hard Time Tango
  • 1996: Get Funky
  • 1997: Meet Her At The Love Parade
  • 1997: Bora Bora
  • 1997: Freakstyle
  • 1998: Hypochonda
  • 1998: Mama Sweet
  • 1999: Wankers on Duty
  • 2000: Eichelrück
  • 2000: Dr. Mabuse
  • 2001: Meet Her At The Love Parade 2001
  • 2003: Hazy/Crazy
  • 2004: Set the Stakes High
  • 2004: In the Beginning
  • 2005: Bow Down
  • 2006: Streetlife
  • 2007: Der Stahlelefant
  • 2007: Light My Fire
  • 2008: Hold On
  • 2008: Wir sind Sexy
  • 2009: See That Girl
  • 2009: This Track Is Burning (Hool vs. Zenker)
  • 2009: Summer
  • 2009: Never turn around
  • 2010: I wish (Da Hool & Daniel Hoppe)
  • 2011: This is Tricky (inkl. agee! remix)
  • 2011: No love anymore (Hool & agee!)

unter dem Namen Schröder und seine Freunde:

  • 2011: Eva

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: Deutschland / Deutschland.
  2. a b Bröhli: Zwischen Tomorrowland und Corretto – Da Hool liebt seine Heimat. In: wir-lieben-bottrop.de. 12. September 2014, abgerufen am 22. August 2015.
  3. Medienkontor Mahkorn: Frank Tomiczek. „Das perfekte Promi-Dinner“ vom 30.03.2014. In: vox.de. Abgerufen am 22. August 2015.
  4. C[hristian] H[öfele]: Da Hool kämpft gegen Rufmord. Boulevardpresse denunziert DJ als Schläger. In: MusikWoche. Das Nachrichtenmagazin für die Musikbranche. Nr. 27/1998, 29. Juni 1998, Diese Woche, S. 6.
  5. Laura Neuhaus: Wie die wilde Hagebutte flirtet. Promi-Dinner mit Mirjam Müntefering als Märchentante und lauter Helden der Vergangenheit – so macht sich Vox das Leben schön. Eine kleine Nachtkritik von Laura Neuhaus. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 22. August 2015.
  6. Das perfekte Promi Dinner mit Mirjam Muentefering. In: restaurant.de-com. 18. Februar 2010, abgerufen am 22. August 2015.