DJ Miko

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DJ Miko ist ein Danceprojekt des italienischen Keyboarders und Produzenten Quartobaro Manier und der aus der britischen Grafschaft Kent stammenden Sängerin Louise Gard.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gleich mit der Debütsingle What’s Up, die von den Italienern Max Artusi und Ricky Stecca produziert wurde, hatte DJ Miko Ende 1993 zunächst Erfolg in seinem Heimatland, im Folgejahr schließlich auch im Vereinigten Königreich und in den Vereinigten Staaten. Die Danceversion des 4-Non-Blondes-Hits erreichte im April die Top 20 der Billboard Dance-Charts, stieg aber im Juni auch bis auf Platz 58 der Billboard Hot 100 und hielt sich 20 Wochen in dieser Hitliste. Im August des Jahres schaffte die Single den Sprung unter die Top 10 der UK-Charts und kletterte bis auf Platz 6.

In den folgenden Jahren veröffentlichte DJ Miko diverse Singles, darunter eigene Lieder und weitere Coverversionen, wie z.B. Donna Summers Hot Stuff und The Knacks My Sharona. Ein weiterer Charterfolg gelang jedoch nicht. 1999 erschien das einzige Album des Acts, The Last Millennium. Im Laufe der 2000er Jahre kamen noch mehrere Kollaborationen mit anderen Interpreten in den Handel, darunter ein Mashup mit Max Deejay, bestehend aus DJ Mikos Version von What’s Up und Queens We Will Rock You.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Quartobaro Manier (* in Italien) – Keyboard, Produzent
  • Louise Anne Gard (* Tunbridge Wells, Kent) – Gesang

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Album[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999: The Last Millennium

DJ-Mix[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: La Fabrique: The Main Selection … (mit Chris DJ)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
ItalienItalien IT Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dance
1993 What’s Up
The Last Millennium
5
(13 Wo.)
6
(16 Wo.)
58
(20 Wo.)
19
(10 Wo.)
Autor: Linda Perry
Original: 4 Non Blondes, 1993

weitere Singles

  • 1994: Hot Stuff
  • 1994: Rhythm
  • 1997: Clementine
  • 1998: My Sharona
  • 1998: Dreaming
  • 1998: Superboy
  • 1998: What’s Up 2000
  • 1999: Ruby Tuesday
  • 1999: Sky High
  • 2000: Shout
  • 2000: Forever Young
  • 2006: What’s Up (Max Deejay vs. DJ Miko)
  • 2007: What’s Up (Powered Milk feat. DJ Miko)
  • 2008: What’s Up (Tom Mountain vs. DJ Miko)
  • 2008: I Hate My Self for Loving You

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: Singles UK US; M&D-Chartarchiv. Musica e dischi, abgerufen am 12. April 2016 (italienisch, kostenpflichtiger Abonnement-Zugang).
  2. Joel Whitburn: Hot Dance/Disco 1974–2003, ISBN 978-0-89820-156-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]