David Régis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
David Régis
Spielerinformationen
Name David Régis
Geburtstag 2. Dezember 1968
Geburtsort La TrinitéMartinique
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1988–1993 FC Valenciennes 100 (2)
1993–1996 RC Straßburg 93 (0)
1996–1997 RC Lens 28 (1)
1997–1998 Karlsruher SC 30 (5)
1998–2002 FC Metz 72 (0)
2000 → Cagliari Calcio (Leihe)
2002–2005 Troyes AC 19 (0)
2005–2008 FC Bleid 67 (5)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1998–2002 USA 27 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

David Régis (* 2. Dezember 1968 in La Trinité, Martinique) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Fußballspieler französischer Herkunft. Durch die Hochzeit mit einer US-Amerikanerin bekam er die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinskarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Régis begann seine Profikarriere 1988 bei US Valenciennes-Anzin. 1992 gelang der Aufstieg in die Ligue 1. Nach dem direkten Wiederabstieg 1993 wechselte er zu Racing Straßburg. Hier spielte er drei Jahre, ehe er 1996 zu RC Lens ging.

1997 wechselte Régis nach Deutschland zum Karlsruher SC in die Bundesliga. Da er dort das Niveau als höher erachtete, wollte er auf sich für eine Berufung in die französische Nationalmannschaft aufmerksam machen. Allerdings stand am Ende der Spielzeit der Abstieg in die 2. Bundesliga fest, so dass Régis den Verein wieder verließ.

Er kehrte nach Frankreich in die Ligue 1 zurück und unterschrieb beim FC Metz. Dort spielte er 4 Jahre (6 Monate bei Cagliari Calcio als Leihgabe). Als auch diese 2002 abstiegen ging er zu ES Troyes AC.

Trotz des Abstiegs in die Ligue 2 2003 blieb er dem Verein bis 2005 treu.

Von Sommer 2005 bis 2008 ließ er seine Karriere beim FC Bleid in der vierten belgischen Liga ausklingen und beendete daraufhin seine aktive Karriere als Fußballspieler.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Régis wollte ursprünglich französischer Nationalspieler werden, wurde aber nicht berücksichtigt. Nach seiner Hochzeit mit einer US-Amerikanerin versprach ihm der Trainer der US-amerikanischen Nationalmannschaft Steve Sampson einen Platz im Kader für die Weltmeisterschaft 1998, sollte er die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten annehmen. Am 20. Mai des Jahres wurde er eingebürgert und debütierte drei Tage später gegen Kuwait im US-amerikanischen Nationaltrikot. Bei der WM spielte er alle drei Spiele. Bei der Weltmeisterschaft 2002 stand er erneut im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.