Dehn (Adelsgeschlecht)

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Dehn, auch als Daehn bekannt, ist der Familienname, von zwei deutsch-baltischen, einem dänischen, einem niederländischen und einem finnisch-russischen Adelsgeschlecht, die seit dem 16. Jahrhundert in den Ostseeprovinzen, in Niedersachsen, in den Niederlanden, in Finnland und in Russland beheimatet waren. Ob eine verwandtschaftliche Verbindung zwischen allen Familien bestand oder besteht, konnte bisher nicht einwandfrei belegt werden.

Die deutsch-baltischen Geschlechter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Adelsfamilie „von Dehn“ in den Baltische Ritterschaften von Livland, Estland, Kurland und Ösel

In den baltischen Ländern Estland und Livland waren zwei Geschlechter mit dem Namen Dehn bekannt. Das erste baltische Geschlecht wird urkundlich 1530 mit dem Münzmeister Urban Dehn (auch Denne) - aus Jülich stammend [1] - der 1560 in Reval verstarb - benannt. Das zweite Geschlecht stammt von der Rostocker Familie Dehn ab und begann mit dem Juristen Adolph Dehn.

Erhebungen in den Adelsstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 18. Jahrhundert und 19. Jahrhundert wurden folgende Familienmitglieder in Adelsstände erhoben: 1762 Arnold Dehn in den russischen Adel, 1878 wurde dessen Großsohn Paul Andreas von Dehn in die Adelsmatrikel der Estländischen Ritterschaft aufgenommen, 1788 wurde der Bürgermeister von Reval Joachim Dehn in den römischen Reichsadel erhoben, sein Sohn Joachim von Dehn wurde 1809 in die Estländische Ritterschaft aufgenommen. 1789 wurde der Rittmeister der Schwarzhäupter in Reval Eberhard Dehn in den russischen Adel erhoben, dessen Sohn Kreisrichter August von Dehn wurde 1860 in die Livländische Ritterschaft immatrikuliert[2].

Weitere Personen mit dem Namen Dehn im Baltikum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zeitraum zwischen 1530 und 1630 sind im Baltikum aber besonders um Reval und der näheren Umgebung mehrere Personen mit dem Namen Dehn, oder in anderen Schreibweisen wie Deen, Däne oder Dehne, in verschiedenen Registern eingetragen gewesen. Eine eindeutige Verbindung oder eine Verwandtschaft der Familien war nicht einwandfrei feststellbar. Außer, dem im Jahre 1560 verstorbenen Münzmeister Urban Dehn, hat es noch weitere, mit ähnlich geschriebenen Namen, gegeben: 1591 in einer Klageschrift ein Urban Dehnen, in einer weiteren Klageschrift von 1595 Urban Deyne, 1587 und 1607 der vormalige Ratsherr und dann Bürgermeister von Reval Simon von Then. 1621 wird einem seligen Simon von Then gedacht, es folgen 1611 Hans Dehne, 1615 Jacob Dehne, 1644 Hinrich Dehne und 1657 Urban Dähn[3]. Somit kann bei diesen Adelsfamilien im Estland von zwei nachweisbaren Familienstämmen – einer aus Jülich (Münzmeister) und einer aus Rostock (Jurist) - ausgegangen werden. Die von Arnold Dehn abstammende Familien führte das oben gezeigte Wappen, welches auch in weiteren Wappen nochmals vertreten ist.

Stammgeschlecht des Urban Dehn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die örtliche und zeitliche Herkunft dieser Familie in Reval ist nicht belegt, wird aber mit Jülich angegeben[4]. Das erste Familienglied Dehn wird urkundlich 1530 mit dem Münzmeister Urban Dehn (Denne), der 1560 in Reval verstarb, benannt, dieser wurde 1557 Mitglied der großen Gilde in Reval. „Derselbe vermachte in seinem Testament, bei dessen Angabe sein Familienname bald Dene, bald Denne, bald Deine geschrieben wird, der Tafelgilde zum heiligen Geist in Reval 200 Mark zum Besten der Armen…Der Münzmeister Urban Dehn wurde laut Sterberegister der St. Nicolai-Kirche in Reval in derselben im Begräbnis Nr. 23 am 14. August 1560 bestattet.“[5]. Unter den Brüdern der Schwarzhäupter in Reval wurden ferner genannt: 1563 und 1564: Urban Deyne; 1563: Martin Dreyne; 1566: Gert Denne; 1579 Hans und Jürgen Dene.

Am 23. Januar 1657 erfolgte im Sterberegister der St. Nikolai Kirche in Reval der Eintrag eines Arnoldus Dehne[6] (um 1610 – 1657), Kornkastenschreiber und Kirchenvorsänger. Dieser ist jener, der urkundenmäßig der nachgewiesene Stammvater der in Estland und Livland vorhandenen Familie von Dehn ist [7].

Stammgeschlecht des Arnold Dehn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die lateinische Namensgebung Dehn wird auf Danus[8] zurückgeführt, welches ohne Zweifel „der Däne“ bedeutet[9]. Dieser Stammesname ist nicht notwendiger Weise ein Herkunftsname, sondern kann ein „Überbegrifflicher Name“ sein, der in irgendeiner Beziehung zu der betreffenden Nation stehen, wie zum Beispiel Saxo = Sasse = der Sachse oder Friso = Vrese = der Friese[10]. Am 25. Oktober 1635 wurde in Dorpat der Arnoldus Deene, Rostochiensis immatrikuliert, in der Rostocker Universitäts-Matrikel vom 1. Mai 1631 wird er ebenfalls als Arnoldus Dehne, Rostochiensis [11] geführt.[12] Die von Arnold Dehn abstammende Familien führte das oben gezeigte Wappen, welches auch in weiteren Wappen nochmals vertreten ist.

Stammtafel der Rostocker Dehn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arnold Dehn (Daehn), (* um 1610; begraben 1657 in Reval), studierte in Rostock und 1635 in Dorpat, Kirchenvorsänger, Kornkastenschreiber zu St. Nikolai in Reval ∞ vermutlich mit einer geborenen Bunninghuisen

  • Heinrich Dehn (begraben 1684 in Reval), Kaufmann, Mitglied der Großen Gilde, 1678 Hafenmeister ∞ Anna Sophia Wachtel
    • Arnold Dehn (1671 – 1723 in Reval), Ältermann der Großen Gilde ∞ 1. 1697 Anna Elisabeth von Kohsen († 1705), 2. 1705 Anna von Glehn († 1716), 3. 1718 Gertrude Katharina Meyer (1703 – 1760)
      • (aus der 1. Ehe) Arnold (1712 – 1798), Herr auf Fall, Reichsherr und Justizrat, 1762 Erhebung in den russischen Adelsstand ∞ 1740 Charlotte Clayhills (1721 – 1787)
        • Friedrich von Dehn (1757 – 1833), Gründer des I. Hauses Selliküll [13]
      • (aus der 2. Ehe) Elias Dehn (1719 – 1759), Wortführer der Großen Gilde ∞ 1751 Anna Christine zur Mühlen (1731 – 1778)
        • Eberhard Dehn (*1753 – 1828), Rittmeister der Schwarzhäupter, 1789 Erhebung in den Russischen Adel, Gründer der Linie Livland ∞ 1796 Elisabeth Spint (1771 – 1815)
      • (aus der 3. Ehe) Joachim (1722 – 1796), Bürgermeister, 1788 Aufnahme in den Reichsadel Wien ∞ 1. Gertruda Sophia Clayhills (1730 – 1756), 2. 1759 Maria Haecks (1741 – 1801)
        • (aus der 2. Ehe) Joachim von Dehn (1767 – 1818), Herr auf Weltz ∞ 1795 Ulrike Charlotte Jencken (1779 – 1853)
          • Joachim Hermann von Dehn (1796 – 1861) Gründer des II. Hauses Emmomäggi[14]
          • August Johann von Dehn (1801 – 1879) Gründer des III. Hauses Weltz [15]
          • Alexander von Dehn (1805 – 1879) Gründer des IV. Hauses Raggafer[16]
          • Georg Gotthard von Dehn (1812 – 1856) Gründer des V. Hauses Kieckel[17]
          • Karl Heinrich von Dehn (1816 – 1878) Gründer des VI. Hauses Kono[18]

Linie Livland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stammvater der livländischen Linie ist Elias Dehn (1719 – 1759), er war Kaufmann und Mitglied der Großen Gilde. Sein Vater war Arnold Dehn (1671 – 1723), der in Reval Ältermann der Großen Gilde war. Der Sohn von Elias war Eberhard Dehn (1753 – 1828), der Rittmeister der Schwarzhäupter war und am 19. Januar 1789 in den russischen Adelsstand erhoben wurden, sie trugen das Adelsprädikat „von“ Dehn. Elias Dehn (1719 – 1759), Wortführer der Großen Gilde in Reval, Stammvater der Linie Livland und Estland ∞ 1751 Anna Christina zur Mühlen (1731 – 1778)

  • Eberhard von Dehn (1753 – 1828), Rittmeister der Schwarzhäupter, 1789 Erhebung in den russischen Adelsstand ∞ 1796 Katharina Elisabeth Sprint (1771 – 1815)
    • Thomas Adolf von Dehn (1796 – 1825) Pastor zu St. Johannis, Sekretär des Kreisgerichts Fellin ∞ 1822 Emilie Baranius (1799 – 1862)
      • August von Dehn (* 1823 in Fellin; † 1889 in Lehowa[19]), Kreisrichter, 1860 livländisches Indigenat ∞ 1852 Marie Schneider (1831 – 1871)
        • Arthur Max von Dehn (1853 – 1905)
        • Arthur Hugo von Dehn (1856 – 1902) ∞ 1886 Elisabeth von zur Mühlen (1863 – 1919)
        • Hartwig Eduard Adolph von Dehn (1858 – 1901), Landgerichtsassessor ∞ Anna Maria Berg (* 1871)
        • Konrad Axel Ernst von Dehn (1860 – 1927) ∞ 1891 Therese Wegener (* 1870)

Das niederländisch-dänische Geschlecht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinigte Wappen des Zweiges Ahlefeld-Dehn (1783)

Die Vorfahren der niederländischen Dehn stammten aus der Familie van Pott und hatten sich in Mecklenburg und Braunschweig angesiedelt. Der Stammvater war Conrad von Dehn, vormals van Pott, ihm folgten :

Das niederländisch-baltische Geschlecht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Adelsfamilie « von Daehne »

Der Stammvater dieses Geschlechts war der in Riga lebende Zimmermann Martin Daehne, der in Riga von 1716 bis 1720 als Äldermann erwähnt wird. Sein Enkel Johann Christoph Wilhelm von Daehne (1744 – 1803) stand beim Herzog von Braunschweig in Diensten und wurde am 1. Juni 1792 vom Kurfürsten Friedrich August von Sachsen (1750 – 1827) in den Reichsadelsstand erhoben. Johann Christoph übersiedelte in die Batavische Republik und wurde dort ansässig. Zwei seiner Söhne wurden am 26. April 1822 in den niederländischen Adel immatrikuliert, der Sohn des zweiten Sohnes zog wiederum nach Braunschweig zurück, das Geschlecht endete 1932 mit Wilhelm Friedrich von Daehne im Mannesstamm.

Stammtafel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Martin Daehne (* in Riga † 1778)
    • Johann Christoph Wilhelm von Daehne (1744 in Miscovitz (Böhmen) – 1803 in ‘s Gravenhage) ∞ Cornelia Bles (1748 – 1830)
      • Pieter Aelbrecht von Daehne (1780 – 1859) war 1797 Kavallerie-Offizier in Braunschweig, 1807 in den Niederlanden, 1810 in Frankreich sowie 1813 – 1830 und 1831 wiederum in den Niederlanden. 1838 beendete er als Generalmajor seine militärische Laufbahn ∞ Charlotte Henriette von Damm (1779 – 1832)
        • Wilhelm Friedrich von Daehne (1810 – 1832), mit ihm endete das Geschlecht im Mannesstamm
        • Friedrich Wilhelm von Daehne (1816 in ‘s-Gravenhage – 1884 in Kleve)
        • Hugo von Daehne (1817 – 1895) ∞ Frederike Elisabeth von Düring (1822 – 1897)
    • Casperus Govardus Johannes von Daehne (1781 – 1825 in ‘s Gravenhage) ∞ 1. Ehe Wilhelmina van der Hoeve (1784 – 1815), 2. Ehe Antonia van Nauta (1797 – 1865)
      • Wilhelm Ludwig Johann von Daehne (1810 in Amsterdam – 1895 in s-Gravenhage) ∞ Maria Susanne van Carnbee (1817 – 1901)
      • Hugo Julius Marius von Daehne (1815 – 1815)
      • Hugo Maria von Daehne (1815 – 1817)
      • Franziskus von Daehne (1821 – 1823)
      • Eduard von Daehne (1822 – 1896)

Das finnisch-russische Geschlecht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen des finnischen Zweiges

Das dieser Familienzweig aus dem in Braunschweig beheimateten Geschlecht Dehn entspringt, kann darauf zurückgeführt werden, dass Samuel von Dehn (1710 – 1782) als Sekretär des Anton Ulrich Prinz von Braunschweig-Wolfenbüttel (1714 – 1774), mit diesem aus Braunschweig nach Russland gekommen ist. Samuels Sohn Johann Samuel (1758 – 1814) von Dehn siedelte sich in Sippola (Finnland) an, dessen drei Söhne Johann Jakob, Alexander Gustav und Karl Leopold wurden am 26. Juni 1836 im finnländischen Ritterhaus unter der Nummer 199 introduziert[24]. In ihrem Wappen führten sie ebenso wie die Revaler Dehn einen Sparren, über dem Sparren noch einen Stern und auf dem Helme einen Scharfrichter[25], welche im baltischen Wappen fehlen. Trotz dieser Indizien ist eine Verwandtschaft mit den baltischen Adelsgeschlecht Dehn nicht nachweisbar. Die finnischen Dehn behaupteten jedoch, dass ein aus Reval stammender Dehn sich in Finnland angesiedelt habe, als er nach finanzieller Unterstützung anfragte und diese ihm versagt worden sei habe er sich vom baltischen Zweig gelöst und seit dem den Namen «Daehn» benutzt[26]

Stammtafel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samuel von Daehn (* 1710 in Niedersachsen, vermutlich Braunschweig; † 1782 in Sankt Petersburg) ∞ Elisabeth Michel (1724 – 1815)

  • Johann Samuel von Daehn (* 1758 in Sankt Petersburg; † 1814 in Sippola), Hofrat ∞ Katharina von Brandt (1764 – 1827), dessen drei Söhne wurden 1836 in das finnländische Ritterhaus aufgenommen
    • Johann Jakob von Daehn (Ivan Ivanovich Den, *1785 in Sippola; †1859 in Kozienice), General-Ingenieur, Mitglied des Reichsrats ∞ Katharina Lenewski-Wolk
    • Alexander Gustav von Daehn (1788 – 1855) ∞ Maria Amalia von Wilde (1802 – 1851)
      • Woldemar Carl von Daehn (* 1838 in Sippola; † 1900 in Rom), General der Infanterie, Staatssekretär des Großherzogtum Finnland, Gouverneur von Wyborg ∞ Fürstin Nina Światopolk-Mirski (1852 – 1926)
        • Dimitri von Daehn (1874 in Kaukasien – 1937 in Rom) ∞ Sophie Vladimirovna Chermenteva (* 1883)
        • Alexander von Daehn (1877 in Tiflis – 1904 in der Mandschurei)
        • Nikolai von Daehn (1880 in Stavropol – 1905 in Tsuschima Japan)
        • Peter de Daehn (1882 in Björkö – 1971 in Rom) ∞ Ketevara Stariselski (* 1879)
    • Karl Leopold von Daehn (1807 – 1881)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1537 wurde Dehn Münzmeister. Er war einer der erfolgreichsten Vertreter dieses Berufs in Reval […] Nach seinem Tod 1560 hinterließ er 2 Zentner Silber. In: Die baltischen Länder und Europa in der Frühen Neuzeit, Band 26 von Quellen und Studien zur baltischen Geschichte, ISSN 0930-9020, Herausgeber Norbert Angermann, Karsten Brüggemann, Inna Pōltsam-Jürjo, Böhlau Verlag Köln Weimar, 2015, [1], Seite 191, aufgerufen 27. Mai 2018
  2. Joachim von Dehn. Eintrag auf Adelswappen im Estnischen Historischen Archiv [2], aufgerufen am 25. Mai 2018
  3. Genealogisches Handbuch der baltischen Ritterschaften, Görlitz 1929, Seite 352 ff. [3]
  4. Die baltischen Länder und Europa in der Frühen Neuzeit, a. a. O., Seite 191, Fußnote 8
  5. Beiträge zur Geschichte der Familie von Dehn, zusammengetragen von August von Dehn, Dorpat, 1868 [4] PDF, aufgerufen 22. Mai 2018
  6. Immatrikulation von Arnoldus Dehne. Eintrag auf Universität Rostock [5], aufgerufen 26. Mai 2018
  7. Beiträge zur Geschichte der Familie von Dehn, a. a. O.
  8. Danus - Nomen -Maskulinum - O-Deklination - Nominativ - Singular von Danus: der Däne. Eintrag auf [6]
  9. Dehn. In: Genealogisches Handbuch der baltischen Ritterschaften, Görlitz 1929, Seite 352 ff. [7], aufgerufen am 22. Mai 2018
  10. Genealogisches Handbuch der baltischen Ritterschaften, a. a. O., Seite 352
  11. Immatrikulation von Arnoldus Dehne. Eintrag auf Universität Rostock, a. a. O.
  12. Mit dem Revaler Geschlecht, das besonders durch die beiden Münzmeister Urban Deene bekannt geworden ist, und das vielleicht schon mit den Dene zusammenhängt, die im 14. und 15. Jahrhundert in den Revaler Erbebüchern erwähnt werden, hat der Stammvater der jetzigen estländischen und livländischen Dehn nichts zu tun. : Genealogisches Handbuch der baltischen Ritterschaften, Görlitz 1929, Seite 352 ff. [8] , a. a. O.
  13. Seliküla/Selliküll — Rittergut im Kirchspiel Järva-Jaani/St. Johannis, Jerwen
  14. Emumäe/Emmomäggi — Rittergut im Kirchspiel Simuna/St. Simonis, Kreis Virumaa/Wierland. Auf: Gutshöfe Estlands [9]
  15. Das im Jahre 1709 gegründete Gut Weltz gehörte lange der Familie von Dehn. Das zweistöckige sauber gefugte Hauptgebäude aus rotem Ziegelstein wurde um 1900 gebaut [10]
  16. Das im Jahre 1540 gegründete Gut Raggafer hatte mehrere Eigentümer [11]
  17. Das Gut Kieckel wurde im 17. Jh. gegründet und gehörte den Adelsfamilien von Rosen und von Dehn [12]
  18. Haus Kono: Das Gut wurde erstmals 1547 erwähnt. Im 19.-20. Jh. gehörte es der Adelsfamilie von Dehn [13]
  19. Das im 17. Jahrhundert gegründete Gut Lehowa gehörte länger der Adelsfamilie von Stryk [14]
  20. F. Schlie, Kunst- Und Geschichts-Denkm?ler Des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin, Verlag Рипол Классик, ISBN 5-87534-402-4, 9785875344022 [15], Seite 128, Fußnote 1, aufgerufen am 25. Mai 2018
  21. Gutshof Blücher : Am Portal mit gesprengtem Segmentbogen sieht man Wappenornamentik der Familien v. Zülow und v. Dehn. Auf : Castles and Manor Houses Mecklenburg-Western Pomerania [16], aufgerufen am 25. Mai 2018
  22. Oberstleutnant in holländischen Diensten (Flandern). Eintrag auf Skeel-Schaffalitzky, Santasila [17], aufgerufen am 25. Mai 2018
  23. Christian Friedrich Hempel, Helden Staats und Lebens Geschichte Des Allerdurchlauchtigsten, und Großmächtigsten Königs und Herrn, Herrn Friedrichs des Andern Jetzt glorwürdigst regierenden Königs in Preussen, Churfürstens zu Brandenburg, souverainen und obersten Herzogs in Schlesien, [et]c. [et]c: welcher die ..., Band 8, Veröffentlicht 1766, Original von Nationalbibliothek der Tschechischen Republik, Digitalisiert 16. Jan. 2015 [18], Seite 512, aufgerufen am 25. Mai 2018
  24. Daehn, Von. In : Riddarhuset (Finland) [19], aufgerufen am 25. Mai 2018
  25. Inoffizielles Wappen [20] (russisch), aufgerufen 25. Mai 2018
  26. August von Dehn, Beiträge zur Geschichte der Familie von Dehn, a. a. O., Seite 13–14