Delain

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Delain
Delain 2008 Von links: Martijn Westerholt, Charlotte Wessels, Ewout Pieters, Rob van der Loo, Ronald Landa (ex-Mitglied), Sander Zoer
Delain 2008
Von links: Martijn Westerholt, Charlotte Wessels, Ewout Pieters, Rob van der Loo, Ronald Landa (ex-Mitglied), Sander Zoer
Allgemeine Informationen
Genre(s) Symphonic Metal, Alternative Metal
Gründung 2002
Website http://www.delain.nl/
Aktuelle Besetzung
Martijn Westerholt (2002, seit 2005)
Charlotte Wessels (seit 2005)
Joey Marin de Boer (seit 2018)
Bass, Gesang
Otto Schimmelpenninck van der Oije (seit 2010)
Gitarre, Gesang
Timo Somers (seit 2011)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Ray van Lente (2006 bis 2007)
Gitarre & Grunts
Ronald Landa (2006 bis 2009)
E-Bass
Rob van der Loo (2006 bis 2010)
Gitarre
Ewout Pieters (2009–2010)
Schlagzeug
Sander Zoer (2006–2014)
Schlagzeug
Ruben Israel (2014–2018)
Gitarre
Merel Bechtold (2015–2019)

Delain ist eine niederländische Symphonic-Metal-Band, die 2002 von dem ehemaligen Within Temptation Keyboarder Martijn Westerholt gegründet wurde.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charlotte Wessels auf dem Rockharz 2015 in Ballenstedt.

Delain wurde 2002 von Martijn Westerholt, dem Ex-Keyboarder der Metal-Band Within Temptation, gegründet, nachdem er diese 2001 aufgrund einer Erkrankung am Pfeiffer-Drüsenfieber verließ. Deren Gründer Robert Westerholt ist Martijns Bruder. Nachdem Martijn Westerholt 2002 zusammen mit der Sängerin Anne Invernizzi, den Gitarristen Roy van Enkhuyzen und Frank van der Meijden, dem Bassisten Martijn Willemsen und dem Schlagzeuger Jimmy Revson sowie dem Gast George Oosthoek (von der Band Orphanage – death growling) ein aus vier Songs bestehendes Demo mit dem Namen Amenity aufgenommen hatte, ruhte das Projekt zunächst bis zum Jahr 2005. Das Demo ist heute kaum mehr zu finden. Selbst Martijn Westerholt besitzt keine Kopie mehr.[1]

Nachdem Charlotte Wessels (Gesang) 2005 zur Band gestoßen war, konnte Delain im selben Jahr einen Plattenvertrag mit dem Label Roadrunner Records abschließen. Im Anschluss nahm die Band ihr Debütalbum Lucidity auf, das letztlich am 4. September 2006 erschien. Für das Album engagierten sie diverse bekannte Gastmusiker: Ariën van Weesenbeek von Epica (Schlagzeug), sowie deren ehemaliges Mitglied Ad Sluijter (Gitarre), George Oosterhoek (Grunts) und Guus Eikens (Gitarre), beide ehemalige Mitglieder von Orphanage, Sharon den Adel von Within Temptation (Gesang), Marco Hietala von Nightwish (Bass, Gesang) sowie Liv Kristine von Leaves’ Eyes (Gesang) und Jan Yrlund (Gitarre). Die am 10. März 2007 veröffentlichte Singleauskopplung Frozen erreichte Platz 36 der niederländischen Verkaufscharts.

Das Bandprojekt besteht eigentlich nur aus Martijn Westerholt und Charlotte Wessels. Für Live-Auftritte werden sie aber von weiteren Musikern, ab 2006 zunächst von Ronald Landa (Grunts und Gitarre), Ray van Lente (Gitarre), Robert van der Loo (Bass) und Sander Zoer (Schlagzeug), unterstützt. Ray van Lente verließ die Formation schon im Sommer 2007. Am 20. März 2009 erschien April Rain, das zweite Album der Band. Im selben Jahr verließ auch Ronald Landa die Band. Nachfolger an der Gitarre wurde Ewout Pieters, der aber nur bis 2010 blieb. Im selben Jahr trennte sich Rob von der Loo aus Zeitgründen von der Band und wurde durch Otto Schimmelpenninck van der Oije ersetzt. Der vakante Posten des Gitarristen wurde 2011 mit Timo Somers besetzt. In dieser Besetzung wurden die Alben We are the others und Interlude unter der Beteiligung von Gastmusikern eingespielt. We Are The Others wurde am 1. Juni 2012 veröffentlicht. Am 3. Mai 2013 erschien das vierte Album Interlude; es enthält neben neuen Songs auch Reinterpretationen eigener und fremder Songs sowie sechs Live-Versionen und in der Limited First Edition zusätzlich eine Bonus-DVD. Am 4. April 2014 erschien das Album The Human Contradiction,[2] das unter anderem einen Gastbeitrag von Marco Hietala (Nightwish)[3] und Alissa White-Gluz (Arch Enemy) enthält. Am 26. August 2016 wurde das neue Album Moonbathers veröffentlicht. Auch hier gibt es wieder ein Gastbeitrag von Alissa White-Gluz. Anlässlich ihres 10-jährigen Bandjubiläums ist zusätzlich ein Remastered Album von ihrem Debütalbum Lucidity erschienen. Auf diesem Album sind neben der remasterten Fassung zusätzlich weitere Live Aufnahmen enthalten.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[4]
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK NL NL
2006 Lucidity
Roadrunner Records
NL43
(8 Wo.)NL
2009 April Rain
Roadrunner Records
DE96
(1 Wo.)DE
CH91
(1 Wo.)CH
NL14
(10 Wo.)NL
2012 We Are the Others
Roadrunner Records
DE77
(1 Wo.)DE
CH43
(1 Wo.)CH
UK75
(1 Wo.)UK
NL4
(4 Wo.)NL
2013 Interlude
Napalm Records
DE91
(1 Wo.)DE
NL37
(1 Wo.)NL
2014 The Human Contradiction
Napalm Records
DE40
(1 Wo.)DE
CH24
(1 Wo.)CH
UK44
(1 Wo.)UK
NL25
(4 Wo.)NL
2016 Moonbathers
Napalm Records
DE17
(2 Wo.)DE
AT53
(1 Wo.)AT
CH18
(3 Wo.)CH
UK50
(1 Wo.)UK
NL15
(1 Wo.)NL
2017 A Decade of Delain – Live at Paradiso
Napalm Records
DE64
(1 Wo.)DE
NL78
(1 Wo.)NL
Live-Doppelalbum, aufgenommen im Dezember 2016 in Amsterdam[5]
2019 Hunter’s Moon
Napalm Records
DE24
(1 Wo.)DE
CH24
(1 Wo.)CH
NL54
(1 Wo.)NL
EP (vier neue Songs mit zehn Liveversionen älterer Songs)[6]
2020 Apocalypse & Chill
Napalm Records
DE14
(1 Wo.)DE
AT43
(1 Wo.)AT
CH8
(3 Wo.)CH
NL24
(1 Wo.)NL

Demos

  • 2002 – Amenity

EPs

  • 2016 – Lunar Prelude

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[4]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
NL NL
2007 Frozen
Lucidity
NL36
(2 Wo.)NL

Weitere Singles

  • 2007 – See Me in Shadow (feat. Liv Kristine - #46 NL)
  • 2009 – April Rain
  • 2019 – Burning Bridges
  • 2019 – One Second

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sängerin Charlotte Wessels und weitere Bandmitglieder haben im Spielbuch Metal Heroes – and the Fate of Rock einen Cameo-Auftritt.[7]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Offizielles Delain-Forum (Memento vom 1. Mai 2009 im Internet Archive)
  2. http://www.blabbermouth.net/news/delain-to-release-the-human-contradiction-in-april/
  3. http://www.blabbermouth.net/news/nightwishs-marco-hietala-to-guest-on-new-delain-album-the-human-contradiction/
  4. a b Chartquellen: NL Alben / Singles DE AT CH UK
  5. Delain - A Decade of Delain - Live at Paradiso (Review), metal.de, 21. Oktober 2017
  6. Delain - Hunter's Moon (Review), Luca Schmid, metal.de, 18. Februar 2019
  7. Bandankündigung #2: Delain – Metal Heroes – and the Fate of Rock. Abgerufen am 23. Dezember 2017 (deutsch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Delain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien