Denise Linke

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Denise Linke auf der Frankfurter Buchmesse 2015

Denise Linke (* 1989 in Elmshorn) ist eine deutsche Journalistin und Autorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als sie 12 Jahre alt war, wurde ihre Hochbegabung erkannt. Sie wechselte später wegen Schulschwierigkeiten auf eine Gesamtschule mit Inklusion.[1]

Linke studierte in Berlin und Potsdam Politikwissenschaften und Zeitgeschichte. Sie war Hospitantin bei der Zeit und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, bei denen sie erste Artikel schrieb.[2][3]

2011 wurde bei Linke das Asperger-Syndrom diagnostiziert, 2014 ADHS. Noch im selben Jahr gründete sie als Herausgeberin die Zeitschrift N#mmer[4], ein Magazin für Autisten und Menschen mit ADHS.[5][6][7] Auf Startnext sammelte sie für die erste Ausgabe dieses Heftes, das in einer Auflage von 2500 Stück erschien,[8] über 10.000 Euro mittels Crowdfunding.[9][4][10] Hierfür erhielt sie 2015 den Crowd-Funding-Preis One Spark, der ein Preisgeld von 1.000 Euro beinhaltete,[11] und im selben Jahr die Hälfte des mit insgesamt 10.000 Euro dotierten ADHS-Förderpreises des Pharmaunternehmens Shire Deutschland.[12] Nach der dritten Ausgabe wurde die Publikation von N#mmer eingestellt.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Chris Linke, Denise Linke: Laß mich doch mal ausreden. Szenen einer Pubertät. Ullstein Verlag, Berlin 2006, ISBN 978-3550078743.
  • Inwieweit können internationale Ereignisse das Parteiensystem der BRD beeinflussen? Eine Analyse am Beispiel der Landtagserfolge von Bündnis90/Die Grünen. GRIN Verlag, München 2011, ISBN 978-3-640-97032-2 (Seminararbeit, auch als eBook).
  • Der Zusammenhang zwischen Wahlbeteiligung und Geschlecht: Veralteter Mythos oder moderne Realität? GRIN Verlag, München 2011, ISBN 978-3-640-89916-6 (Seminararbeit).
  • Nicht normal, aber das richtig gut. Mein wunderbares Leben mit Autismus und ADHS. Berlin Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-8270-1278-4 (auch als eBook).
    • Taschenbuchausgabe: Nicht normal, aber das richtig gut. Mein wunderbares Leben mit Autismus und ADHS. Piper, München 2018, ISBN 978-3-8270-1278-4 (auch als eBook).
  • Joachim Gerhard, Denise Linke: Ich hole euch zurück: Ein Vater sucht in der IS-Hölle nach seinen Söhnen. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2016, ISBN 978-3-596-29614-9 (auch als eBook).
    • Joahims Gerhards, Denīze Linke: Es to nepieļaušu: tēvs meklē savus dēlus "Islāma valsts" ellē. Jumava, Riga 2017, ISBN 978-9934-21-009-9 (lettische Übersetzung).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Nicht normal, aber das richtig gut“, Schwäbische Zeitung, 20. März 2018.
  2. Denise Linke: Eine Asperger-Autistin berichtet. Inklusion hat mich gerettet. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. August 2014.
  3. „Unser Abtreibungswahn“, Die Zeit vom 24. September 2014.
  4. a b Nummer Magazin, Startnext, abgerufen am 27. Dezember 2018.
  5. Thomas Hübener: Ohne Filter – Nachrichten vom Planeten Autismus. (Memento des Originals vom 11. Juli 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.spex.de SPEX, 2. April 2015.
  6. "Nummer" - ein Magazin von und für Autisten, Der Sinn fürs Besondere. Der Tagesspiegel, 29. Dezember 2014.
  7. „Wenn es hell ist, wird alles lauter.“ Interview mit Denise Linke in: Kurier.at, 16. September 2014.
  8. Bayerischer Rundfunk: Zeitschrift gegen Klischees: Das N#mmer-Magazin, B5 aktuell, 6. März 2015.
  9. N#mmer-Magazin Autistin mit ADHS gründet Zeitschrift, Berliner Zeitung, 19. April 2016.
  10. Was lesen eigentlich Autisten gerne?, welt.de, 11. April 2015.
  11. Magazin für Autisten und AD(H)Sler: Von uns, für uns, über uns, taz.de, 11. Mai 2015.
  12. ADHS: Förderpreis ausgelobt, Ärztezeitung, 11. Mai 2016.