Deutsche Evangelische Kirche in Böhmen, Mähren und Schlesien

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Die Deutsche Evangelische Kirche in Böhmen, Mähren und Schlesien (DEKiBMS) war eine lutherische Kirche.

Evangelische Kirche der DEK in Ostrava

Die Kirche bestand zwischen 1919 und 1945 im Gebiet des heutigen Tschechien. Sie wurde auf dem Ersten Kirchentag am 25./26. Oktober 1919 in der Christuskirche in Turn (Trnovany) bei Teplitz gegründet.[1] Die Kirchenleitung hatte der Kirchenpräsident Erich Wehrenfennig inne.

Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges endete die rechtliche Existenz dieser Kirche, nachdem sie durch ein Dekret des Präsidenten Edvard Beneš am 6. Mai 1948 rückwirkend zum 4. Mai 1945 wegen Zusammenarbeit mit den Protektoratsbehörden aufgelöst wurde.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Maria Heinke-Probst: Die Deutsche Evangelische Kirche in Böhmen, Mähren und Schlesien 1918-1938 (-1946). Identitätssuche zwischen Nationalität und Bekenntnis. Kirchhof & Franke, Berlin 2012, ISBN 978-3-933816-58-0, 238 Seiten(online).
  • Maria Heinke-Probst: Die Deutsche Evangelische Kirche in Böhmen, Mähren und Schlesien. In: Martin Schulze Wessel, Martin Zückert (Hrsg.): Handbuch der Religions- und Kirchengeschichte der böhmischen Länder und Tschechiens im 20. Jahrhundert. Oldenbourg Verlag, München 2009, ISBN 978-3-486-58957-3, S. 165–186.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Edith Bergler: Die „Deutsche Evangelische Kirche in Böhmen, Mähren und Schlesien“ (DEKiBMS)