Teplice

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Dieser Artikel beschreibt die Bezirksstadt Teplice in Tschechien. Für weitere Orte dieses Namens siehe Teplice (Begriffsklärung).
Teplice
Wappen von Teplice
Teplice (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Ústecký kraj
Bezirk: Teplice
Fläche: 2377,4053[1] ha
Geographische Lage: 50° 39′ N, 13° 49′ OKoordinaten: 50° 38′ 36″ N, 13° 49′ 19″ O
Höhe: 228 m n.m.
Einwohner: 49.959 (1. Jan. 2016)[2]
Postleitzahl: 415 01
Kfz-Kennzeichen: U
Verkehr
Bahnanschluss: Ústí nad Labem–Chomutov
Struktur
Status: Statutarstadt
Ortsteile: 7
Verwaltung
Oberbürgermeister: Jaroslav Kubera (Stand: 2013)
Adresse: náměstí Svobody 2
415 95 Teplice
Gemeindenummer: 567442
Website: www.teplice.cz
Lageplan
Lage von Teplice im Bezirk Teplice
Karte

Teplice (deutsch Teplitz), 1895 bis 1918 deutsch Teplitz-Schönau, 1918 bis 1945 Teplitz-Schönau und tschechisch Teplice-Šanov, 1945 bis 1948 nur noch Teplice-Šanov, ist eine Bezirksstadt in der nordböhmischen Region Ústí in Tschechien.

Die Stadt ist ein Kurort, den im 18. und 19. Jahrhundert Prominente aus ganz Europa besuchten. 1812 trafen dort Ludwig van Beethoven und Johann Wolfgang von Goethe zusammen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teplice liegt am Fuß der Südabdachung des Erzgebirges, nördlich des Böhmischen Mittelgebirges im Nordböhmischen Becken. Östlich erhebt sich der Doubravská hora (Teplitzer Schlossberg) (393 m).

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Teplice besteht aus den Ortsteilen Hudcov (Hundorf), Nová Ves (Neudörfel), Prosetice (Prasseditz), Řetenice (Settenz), Sobědruhy (Soborten), Teplice (Teplitz-Schönau) und Trnovany (Turn). Grundsiedlungseinheiten sind Bílá cesta, Doubravice, Doubravka, Gagarinova, Hudcov, Hudcov-sever, Lázně Šanov (Bad Schönau), Na Bramši, Na haldách, Na hvězdě, Na Letné, Na stínadlech, Nemocnice, Nová Ves, Nové Prosetice-jih, Nové Prosetice-sever, Pod Doubravkou, Pod hvězdárnou, Pod Novou Vsí, Prosetice, Řetenice, Řetenice-sever, Sobědruhy, Šanov (Schönau), Šanov-západ, Teplice-střed, Trnovany, Třešňovka, U Angru, U Concordie, U červeného kostela, U lesní brány, U nádraží, U tří dubů, U vápenky, U vodojemu, U zámecké zahrady und Za Šanovem.[3]

Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Hudcov, Nová Ves u Teplic, Prosetice, Sobědruhy, Teplice, Teplice-Řetenice und Teplice-Trnovany.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsansicht um 1870
Ansichtskarte aus etwa dem Jahr 1904 vom Schlossplatz in Teplitz-Schönau: Pestsäule, Johanneskirche, Schlosskirche
Rathaus

Die Quellen von Teplitz sollen entsprechend der Sage 762 entdeckt worden sein. Urkundlich wurde die Stadt im 12., die Bäder im 16. Jahrhundert erwähnt. Königin Judith war es, die in den Jahren 1158–1164 etwa an der Stelle des heutigen Schlosses ein Benediktinerinnenkloster „ad aquas calidas“ (bei den warmen Wassern) gründete und es reich ausstattete. Der slawische Wortstamm für „Wärme“ findet sich auch im Ortsnamen wieder sowohl in der tschechischen als auch in der von dieser abgeleiteten deutschen Form. Das Kloster wurde in den Hussitenkriegen zerstört.

Die Herrschaft über Teplitz übten seit dem 13. Jahrhundert die Grafen Kinsky aus. Um 1630 gehörten Stadt und Schloss Wilhelm Kinsky von Wchinitz und Tettau, der zusammen mit Wallenstein 1634 in Eger ermordet wurde. Nachfolgend konfiszierte Kaiser Ferdinand II. Kinskys Besitzungen und verlieh Teplitz im selben Jahr an den Generalfeldmarschall Graf Johann von Aldringen, der jedoch 1634 bei Landshut fiel. Der Besitz kam an seine Schwester Anna, die mit Hieronymus Freiherr von Clary verheiratet war. Nach Erbstreitigkeiten wurden die neuen Besitzer 1666 endgültig bestätigt, wobei als Familienname Clary-Aldringen festgelegt wurde. Seitdem ist die Familie Clary-Aldringen mit Teplitz verbunden.

1793 wurde etwa die Hälfte der Bebauung in einem großen Stadtbrand zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte im klassizistischen Stil, was der Stadt den Beinamen Klein Paris einbrachte.

In den napoleonischen Kriegen war Teplitz 1813 das Hauptquartier der drei alliierten Monarchen von Österreich, Preußen und Russland, die im Teplitzer Schloss ihr Bündnis gegen Napoleon abschlossen.

In Teplitz verständigten sich Österreich und Preußen am 1. August 1819 auf die Teplitzer Punktation.

Im September 1835 hatten die Monarchen von Österreich, Russland und Preußen, im Herbst 1849 der Kaiser von Österreich, die Könige von Preußen und Sachsen und am 25. Juli 1860 der Kaiser von Österreich und der Prinzregent von Preußen Zusammenkünfte in Teplitz. 1862 wurde das 1100-jährige Jubelfest der Thermen gefeiert und dabei ein Denkmal enthüllt.

Durch eine Katastrophe im Kohlewerk Döllinger bei Dux am 10. Februar 1879, wohin von da an das Thermalwasser abgeleitet wurde, war die Existenz von Teplitz als Kur- und Badeort in Frage gestellt. Dazu kam es nicht, das Thermalwasser konnte bis zum 3. März 1879 an seinen alten Austrittsöffnungen wieder zu Tage gefördert werden.

Um 1888 bestanden in Teplitz als Heilquellen die beiden Stadtbadquellen Urquelle und Frauenbadquelle, 48 °C, die Steinbadquelle 34,6 °C, die Stephansquelle 36,75 °C, die Sandbadquelle 32,5 °C und die Wiesenquelle 32,7 °C. Hinzu kamen die Schlangenbadquelle mit 39 °C und die Neubadquelle mit einer Austrittstemperatur 44,75 °C in Schönau. Diese Quellen führten meist alkalisch-salinisches Wasser, mit nur geringen festen Bestandteilen, vorzugsweise kohlensaurem Natron, vermischt und speisten zehn Badehäuser. Das Thermalwasser sollte vornehmlich helfen gegen chronische Gelenkerkrankungen (Rheumatismus, Gicht), Lähmungen, bei skrofulösen Anschwellungen und Geschwüren, Neuralgien, beginnenden Rückenmarksleiden, aber auch bei Folgekrankheiten aus Schuss- und Hiebwunden und nach Knochenbrüchen („Bad der Krieger“). Die Urquelle diente auch zur Trinkkur. Die Besucherzahlen von Teplitz-Schönau beliefen sich 1887 auf 7.351 Kurgästen nebst 19.224 Passanten. Als Versammlungs- und Vergnügungsorte für die Badegesellschaft gab es den in der Mitte der Stadt gelegenen Kurgarten, in welchem sich das neue Stadttheater, die Trinkhallen, der Kursalon und das palastartige Kaiserbad befinden; der Garten und Park des fürstlich-claryschen Schlosses; die 264 m hohe Königshöhe mit dem Schießhaus, der Schlackenburg und dem Denkmal König Friedrich Wilhelms III.; das Belvedere; der Seumepark mit dem Grabmal Johann Gottfried Seumes; der Kaiserpark; die Payer- und Humboldt-Anlagen; der 392 m hohe Schlossberg mit Schlossruinen; der Turner und Propstauer Park.

Hier wurden die ersten einheitlichen Dienstgrade in allen Feuerwehren der österreichischen Hälfte von Österreich-Ungarn existieren seit 1892. Sie wurden auf dem 5. Feuerwehrtag beschlossen. Es war einer der ersten Beschlüsse des Ständigen Österreichischen Feuerwehr-Ausschusses, dem Vorgänger des Bundesfeuerwehrverbandes.

Im Jahr 1895 wurden Teplitz und der Badeort Schönau (Lázně Šanov) vereint und die Stadt erhielt den Doppelnamen Teplitz-Schönau.

Ab 1918 gehörte die bis zum Ende des Ersten Weltkriegs österreichische Stadt Teplitz-Schönau zur Tschechoslowakei. Sie zählte am 1. Dezember 1930 23.100 deutsche und 5.300 tschechische Einwohner. Teplitz war Sitz zahlreicher deutsch-böhmischer bzw. sudetendeutscher Organisationen, darunter des Sekretariats der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei.[5] Am 17. Mai 1939 waren es 26.281 Bewohner. Bis zum Zweiten Weltkrieg stand die größte Synagoge Böhmens in Teplice, sie wurde am 14. März 1939 niedergebrannt.[6]

Teplitz-Schönau war von 1938 bis 1945 Sitz der Kreisverwaltung des gleichnamigen Landkreises im Reichsgau Sudetenland. Am 1. Oktober 1942 wurden die Stadt Turn und die Gemeinde Settenz nach Teplitz-Schönau eingegliedert.

Aufgrund der Beneš-Dekrete wurde die deutschböhmische Bevölkerungsmehrheit 1945 entschädigungslos enteignet und vertrieben, so auch die Adelsfamilie Clary-Aldringen. In der Folgezeit zogen viele Neubürger aus dem Landesinneren, aus der Slowakei und „Repatrianten“, Angehörige tschechischer und slowakischer Minderheiten im Ausland, sowie viele Roma hierher. Im Mai 1947 wurden 22.783 Einwohner registriert. 1948 erfolgte der Zusammenschluss der Stadt Teplice-Šanov mit den Orten Novosedlice, Proboštov, Řetenice, Trnovany, Sobědruhy und Malý Újezd zur Stadt Teplice[7]. 1954 wurden die Pläne für „Velké Teplice“ aufgegeben und ein Teil der Orte erhielt ihre Selbstständigkeit zurück.

Das Stadtbild des alten Teplitz wurde in der sozialistischen Zeit umgestaltet. Allein der Schloss-Platz (mit Heiligkreuzkirche, Dekanatskirche, Dreifaltigkeitssäule, Schloss und gegenüberliegender Häuserzeile) ist einigermaßen erhalten geblieben. Am ehemaligen Marktplatz (jetzt Platz der Freiheit) wurden viele Gründerzeithäuser abgerissen, um Platz für ein Einkaufszentrum und das Telekom-Gebäude zu schaffen. Seit den 1990er Jahren existiert im Stadtzentrum ein leerstehendes großes Gebäude, das Teil des ehemaligen Hotels Thermia war.[8]

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahl[9]
1869 11850
1880 17050
1890 20575
19001 28708
19101 26777
Jahr Einwohnerzahl
19211 28892
19301 30799
19502 35466
19613 42825
19704 50658
Jahr Einwohnerzahl
19805 53964
19915 53004
20015 51060
20115 49640
1 Teplice mit Šanov
2 Teplice mit Šanov und Trnovany
3 Teplice mit Šanov, Trnovany, Nová Ves und Prosetice
4 Teplice mit Šanov, Trnovany, Nová Ves, Prosetice und Řetenice
5 Teplice mit Šanov, Trnovany, Nová Ves, Prosetice, Řetenice, Hudcov und Sobědruhy

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmtheater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kino Květen im Kulturhaus am Friedensplatz und das Premiere Cinemas am Freiheitsplatz projizieren Filme mit 3D-Technologie.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Teplice

  • Schloss Teplitz: Das Schloss, dessen Teile spätgotische, barocke und klassizistische Baustile aufweisen, stand über 300 Jahre bis 1945 im Besitz der Adelsfamilie Clary-Aldringen (vorher Wressowitz bzw. Kinsky). Das Anwesen war ein Treffpunkt namhafter Personen aus Politik und Gesellschaft, z.B. Giacomo Casanova, Johann Wolfgang von Goethe, Frédéric Chopin und Franz Liszt. Das sehenswerte Gebäude beherbergt heute das Regionalmuseum Teplice. Dazu gehört ein weitläufiger Schlosspark und ein Theater.
Pestsäule vor Dekanatskirche Johannes des Täufers (links) und Schlosskirche (rechts)
  • Schlosskirche „Zum Heiligen Kreuz“ (Zámecký kostel „Povýšení sv. Kříže“): Die Kirche stammt aus dem Jahr 1586 und erhielt ihre heutige romantische Gestalt während eines Umbaus von 1798 bis 1806. Seit 1950 wird das Gotteshaus von Anhängern der Orthodoxen Kirche der tschechischen Länder und der Slowakei genutzt.
  • Dekanatskirche Johannes der Täufer (Děkanský kostel sv. Jana Křtitele): Der genaue Zeitpunkt der Errichtung der am Schlossplatz gelegenen Kirche ist unbekannt. Der Turm stammt aus dem Jahr 1594. Die heutige barocke Gestalt erhielt die Kirche bei einem Umbau zwischen 1700 und 1703. Die Innenausstattung umfasst unter anderem Gemälde von Peter Johann Brandl und Wenzel Lorenz Reiner. Die Kirche beherbergt zudem die Grabstellen der Familien Wchynsky, Aldringen und Clary-Aldringen.
  • Kirche der Heiligen Elisabeth von Ungarn (Kostel svaté Alžběty Uherské): neugotische Hallenkirche
  • Dreifaltigkeits- oder Pestsäule: Die auf dem Schlossplatz befindliche Säule stammt von Matthias Bernhard Braun.
  • Erzgebirgisches Theater: Der 1921–1924 nach Entwurf des Dresdner Architekten Rudolf Bitzan und unter Mitwirkung des Bühnentechnikers Adolf Linnebach errichtete Bau war damals das nach Prag zweitgrößte Theater der Tschechoslowakei. Seine gediegene Innenausstattung zeigte stilistische Einflüsse des Expressionismus und des Art Déco.
  • Das Denkmal für Mozart wurde nach 1945 vom Schlossplatz entfernt und erhielt einen anderen Standort.
  • Doubravská hora: Auf dem östlich der Stadt gelegenen Teplitzer Schlossberg befindet sich eine gotische Burgruine mit Festungsanlagen.
  • Das Haus „Zur Harfe“, Badeplatz Nr. 75: Hier wohnte vom 4. August bis zum 18. September 1811 Ludwig van Beethoven. Das Haus enthält eine Gedenktafel und im Inneren ein sehr originelles Restaurant mit zahlreichen Bildern von Beethoven-Autographen und Porträts des Komponisten.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jährliche Eröffnung der Kursaison Ende Mai.
  • Böhmisch-Sächsisches Musikfestival

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urquelle „Pravřídlo“

Mitte des 19. Jahrhunderts begann auch in der Umgebung von Teplice der Abbau von Hartbraunkohle im größeren Stil. Die Stadt hatte sich, begünstigt durch die in der Umgegend befindlichen reichen Braunkohlenlager, zu einem bedeutenden Industrie- und Handelsplatz entwickelt. Textil-, Metall-, Porzellan-, Glas-, Nahrungsmittel- und chemische Industrie siedelten sich hier an. Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts ist Teplice ein Ort, in dem vor allem Glas und Keramik produziert wird.

Ein wichtiger Wirtschaftszweig ist das Kurwesen, wozu die im Ortsgebiet entdeckten Thermalquellen wesentlich beitragen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt an der wichtigen Hauptbahn von Ústí nad Labem über Chomutov nach Cheb, Nebenstrecken führen nach Děčín (Tetschen) und nach Lovosice (Lobositz).

Wie in anderen Städten Tschechiens gaben die Verkehrsbetriebe in den 1960er Jahren die alte meterspurige Straßenbahn zu Gunsten des Obus Teplice auf.

Aus dem nahen Bohosudov (Mariaschein) führt ein Sessellift zum Gipfel des Komáří hůrka (Mückenberg) auf dem Erzgebirgskamm.

Die Überlandbuslinie 398[10] verbindet Teplice mit der nahe gelegenen Stadt Altenberg auf deutscher Seite.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

– geordnet nach Geburtsjahr –

Personen mit Bezug zur Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Adam Adamandy Kochański (1631–1700), polnischer Mathematiker, starb hier
  • Johann Gottfried Seume (1763–1810), Schriftsteller und Dichter, starb hier
  • Charlotte von Ahlefeld (1777–1849), deutsche Schriftstellerin, starb hier
  • Theodor Grohmann (1844–1919), Großindustrieller, Großgrundbesitzer, Handelskammerrat und Mäzen
  • Hermann Rudolph (1846–1924), Architekt, Bergwerksbesitzer und Mäzen
  • Reginald Czermack (1847–1929), Unternehmer und Feuerwehrfunktionär
  • Herman Bang (1857–1912), dänischer Dichter, vollendete Ende August bis 7. November 1887 seinen Großstadtroman Stuk in Teplitz
  • Otto Tetens (1865–1945), Naturwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Astronomie, starb hier

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Delhaes: Der Badeort Teplitz-Schönau in Böhmen. Seine Umgebungen, seine Thermalquellen und Moorbäder. Nebst einer Anleitung zu dem beim Curgebrauche zu beobachtenden Verhalten. Junk, Teplitz 1867, (Digitalisat).
  • Georg Delhaes: Die Thermen und Moorbäder zu Teplitz-Schönau (Böhmen). In ihrer physiologischen und therapeutischen Wirkungen. Eine balneologische Studie auf Grund einer 15jährigen Erfahrung. 3. Auflage. Dominicus, Prag u. a. 1878.
  • Hugo Gerold: Studien über die Bäder zu Teplitz. Wilhelm Braumüller, Wien 1886.
  • Hermann Fischer: Bad Teplitz, wie es jetzt ist. Ein Handbuch für Kurgäste. Verlags-Comptoir, Grimma 1839, (Digitalisat).
  • Ludwig Friedenthal: Der Curort Teplitz-Schönau in Böhmen. Topographisch und medicinisch dargestellt. Alfred Hölder, Wien 1877.
  • Hermann Hallwich: Töplitz. Eine deutsch-böhmische Stadtgeschichte. Duncker & Humblot, Leipzig 1886.
  • Rudolf Hemmerle: Teplitz-Schönau. In: Rudolf Hemmerle: Sudetenland-Lexikon. Für alle, die das Sudetenland lieben (= Deutsche Landschaften im Lexikon. Bd. 4). 2., erweiterte Auflage. Kraft, Mannheim 1985, ISBN 3-8083-1163-0.
  • Raimund Klaus: Die denkwürdigen Begebenheiten in der Gegend von Teplitz und Kulm von 722 bis 1838. Medau, Prag u. a. 1838, (Digitalisat).
  • Mattheus Leder: Kurtze Beschreibung Des Heilsamen Warmen Bades Der Hoch-Gräffl. Clarischen Stadt, Töplitz, In dem Königreiche Böhmen, Leitomiritzer Kreises gelegen. Kuhfus, Freiberg 1717, (Digitalisat).
  • Josef von Löschner (Hrsg.): Teplitz und die benachbarten Curorte vom naturhistorischen, medicinisch-geschichtlichen und therapeutischen Standpunkte (= Beiträge zur Balneologie. 2, ZDB-ID 525448-6). Dominicus, Prag u. a. 1867, (Digitalisat).
  • Adolf Lustig (Hrsg.): Karlsbad und Teplitz-Schönau. balneotherapeutisch dargestellt für Trink- und Badecurbedürftige. 2., wesentlich veränderte Auflage. Wilhelm Braumüller, Wien 1886.
  • August Em. Reuss: Die Thermen von Teplitz. Medau, Prag 1844, (Digitalisat).
  • J. Scheider: Bad Teplitz-Schönau und Umgebung. Praktischer Führer für Reisende. Ratgeber für Kurgäste (= Grieben-Reiseführer. 44, ZDB-ID 972281-6). 12. Auflage, neu bearbeitet. Goldschmidt, Berlin 1907.
  • Max Türp: Die Entwicklung des Kohlenbergbaues im Braunkohlenrevier Teplitz-Brüx-Komotau (= Wissenschaftliche Materialien und Beiträge zur Geschichte und Landeskunde der böhmischen Länder. H. 22, ZDB-ID 501114-0). Lerche, München 1975, ISBN 3-87478-114-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Teplice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.uir.cz/obec/567442/Teplice
  2. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2016 (PDF; 371 KiB)
  3. http://www.uir.cz/zsj-obec/567442/Obec-Teplice
  4. http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/567442/Obec-Teplice
  5. Rudolf Hemmerle: Teplitz-Schönau. In: Rudolf Hemmerle: Sudetenland-Lexikon. 2., erweiterte Auflage. 1985, S. 440.
  6. Teplitz-Schönau (Böhmen), Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum, abgerufen 5. April 2015.
  7. http://www.portal.gov.cz/wps/portal/_s.155/701?l=22/1949
  8. Andreas Schlüter: Nimm Abschied und genese … Zur Geisterbeschwörung ins nordböhmische Teplice. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Dezember 2010.
  9. Historický lexikon obcí České republiky - 1869-2015. Český statistický úřad, 18. Dezember 2015, abgerufen am 20. Februar 2016 (tschechisch).
  10. Infrastrukturprogramm des Verkehrsverbundes Oberelbe – 2002. Abgerufen am 23. Februar 2011. (Offizielle Website vom 14. Oktober 2010)
  11. Jiří Brázda (Kurzbiografie, Werke) auf artbohemia.cz; abgerufen am 12. April 2015.