Deutscher Sprachpreis

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Der Deutsche Sprachpreis wird jährlich von der Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache[1] vergeben. Mit dem Preis werden „sorgfältiger Sprachgebrauch und gutes und verständliches Deutsch“ gewürdigt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Er wurde zumeist an Personen aus den Bereichen Literatur und Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft sowie Sprechkunst/Rezitation vergeben, gelegentlich aber auch an Institutionen wie das Goethe-Institut.

Die Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache wurde 1983 als Nachlassstiftung des Gymnasiallehrers und Namensforschers Henning Kaufmann (1897–1980) unter dem Dach des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft[2] in Essen ins Leben gerufen. Seit 1984 verleiht sie den Deutschen Sprachpreis, bis 1990 in Wolfenbüttel. Seit 1991 ist Weimar der Ort der Preisvergabe.

Die Bezeichnung des Preises ist eine geläufige Hypallage.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Henning-Kaufmann-Stiftung (Hrsg.): Deutscher Sprachpreis 1995–1999. Jahrbuch. Edition Argus, Verlag Ulrich Schmitt, Schliengen 2001, ISBN 3-931264-13-0.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.henning-kaufmann-stiftung.de/
  2. http://www.henning-kaufmann-stiftung.de/stiftung/index.html
  3. „Deutscher Sprachpreis“ 2008 an Blanche Kommerell. Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, 6. März 2008, abgerufen am 7. März 2008.
  4. Anke Meis: Theaterkritiker Gerhard Stadelmaier erhält den Deutschen Sprachpreis 2016. Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Pressemitteilung vom 24. Mai 2016 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 24. Mai 2016.