Mosel

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Fluss Mosel; zu weiteren Bedeutungen dieses Begriffes siehe Mosel (Begriffsklärung).
Mosel
Verlaufskarte der Mosel

Verlaufskarte der Mosel

Daten
Gewässerkennzahl FRA---0060, DE: 26
Lage Frankreich, Luxemburg, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Rhein → Nordsee
Quelle am Col de Bussang, Vogesen
47° 53′ 22″ N, 6° 53′ 34″ O
Quellhöhe ca. 715 m
Mündung in Koblenz in den RheinKoordinaten: 50° 21′ 56″ N, 7° 36′ 23″ O
50° 21′ 56″ N, 7° 36′ 23″ O
Mündungshöhe ca. 59,7 m ü. NHN[1]
Höhenunterschied ca. 655,3 m
Länge 544 km 
(davon 231,5 km[2] in Deutschland)
Einzugsgebiet 28153,275 km²[2]
Abfluss am Pegel Cochem[3]
AEo: 27088 km²
Lage: 51,6 km oberhalb der Mündung
NNQ (28. Juni 1976)
MNQ 1900 – 2015
MQ 1900 – 2015
Mq 1900 – 2015
MHQ 1900 – 2015
HHQ (22. Dezember 1993)
10 m³/s
60,1 m³/s
313 m³/s
11,6 l/(s km²)
2010 m³/s
4020 m³/s
Abfluss an der Mündung[4]
AEo: 28153 km²
MQ
Mq
320 m³/s
11,4 l/(s km²)
Linke Nebenflüsse Madon, Esch, Rupt de Mad, Orne, Sauer, Kyll, Salm, Lieser, Alf, Elz
Rechte Nebenflüsse Moselotte, Vologne, Meurthe, Seille, Saar, Ruwer, Dhron, Kautenbach
Großstädte Metz, Trier, Koblenz
Einwohner im Einzugsgebiet 4,3 Mio.[5]
Häfen Trier, Mertert, Thionville, Metz, Frouard
Schiffbar 394 km von Koblenz bis Neuves-Maisons

Die Mosel (französisch Moselle, luxemburgisch Musel[6]) ist mit 544 km Fließstrecke der zweitlängste Nebenfluss des Rheins. Der Fluss entspringt in Frankreich, in den Vogesen am Col de Bussang. In Lothringen fließt sie an Remiremont entlang und durch Épinal, im weiten Bogen um Nancy herum nach Metz und weiter nach Norden. Dann bildet sie die Grenze zwischen Luxemburg und Deutschland. Bald danach erreicht sie Trier. Als typisch für das deutsche Moseltal gilt der stark gewundene Verlauf, den Weinberge an teilweise sehr steilen Hängen prägen. In Koblenz mündet sie in den Mittelrhein.

Der Fluss wurde von seinen Anliegerstaaten ab 1958 bis Neuves-Maisons im Rahmen der Moselkanalisierung kanalisiert und damit zur Großschifffahrtsstraße ausgebaut. Diese ist nach dem Rhein die zweitwichtigste Schifffahrtsstraße Deutschlands und zählt zu den am meisten befahrenen Wasserstraßen in Europa. Die Bewohner an der Mosel nennen sich (ironisch) Moselaner.[7]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Mosel leitet sich von der keltischen Namensform Mosea über das lateinische Mosella ab, eine Verkleinerungsform von Mosa, der lateinischen Bezeichnung der anfangs parallel fließenden Maas.

Erstmals wurde die Mosel von Tacitus in Buch 13 der Annalen[8] und in Buch 4 der Historien[9] erwähnt.

Der römische Dichter Decimius Magnus Ausonius setzte ihr bereits im 4. Jahrhundert ein literarisches Denkmal. In seinem 371 entstandenen Gedicht Mosella, in 483 Hexametern verfasst, beschreibt der spätantike Dichter und Lehrer am Trierer Kaiserhof eine Reise von Bingen über den Hunsrück an die Mosel und deren Verlauf folgend, nach Trier (Ausoniusstraße). Ausonius schildert blühende und reiche Landschaften am Fluss und im Tal der Mosel, die sie nicht zuletzt der Politik der spätantiken Herrscher verdanken.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mosel entspringt in den südlichen Vogesen nahe dem Col de Bussang auf etwa 715 m Höhe und mündet in Koblenz am Deutschen Eck, dessen Nordnordostende auf 64,7 m ü. NHN liegt, auf 59,7 m[1] Höhe von Westen in den Rhein.

Der mittlere Abfluss an der Mündung beträgt 320 m³/s,[4] womit die Mosel nach Aare (560 m³/s) und Maas (357 m³/s), sowie vor Main und Neckar der drittgrößte Nebenfluss des Rheins ist.[10]

Flussabschnitte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Moselabschnitt vom deutsch-französisch-luxemburgischen Dreiländereck bis zur Einmündung der Saar bei Konz kurz vor Trier wird in Deutschland (geographisch inkorrekt) als Obermosel bezeichnet. Der Bereich von Trier bis Pünderich wird Mittelmosel, der Abschnitt zwischen Pünderich und der Mündung in Koblenz Untermosel oder auch Terrassenmosel genannt. Charakteristisch für Mittel- und Untermosel sind die tief in die Hochflächen des Rheinischen Schiefergebirges eingeschnittenen Talmäander, deren markantester der Cochemer Krampen zwischen Bremm und Cochem ist, sowie die Weinbergterrassen.

Ab dem Dreiländereck markiert die Mosel die gesamte saarländisch-luxemburgische Grenze.

Einzugsgebiet der Mosel

Einzugsgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Einzugsgebiet der Mosel beträgt 28.153,275 km².[2] Der französische Teil macht mit 15.360 km² etwa 54,5 Prozent des Gesamtgebietes aus und gehört heute zur Region Großer Osten, historisch fast ganz zu Lothringen. Auf Rheinland-Pfalz entfallen 6.980 km², auf das Saarland 2.569 km², auf Luxemburg 2.521 km², auf die belgische Wallonie 767 km² und auf Nordrhein-Westfalen 88 km².

Flusssystem der Mosel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundzüge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Flusssystem der Mosel ist durch die Rahmenbedingung geprägt, dass sie aus einem hohen Mittelgebirge in das nur leicht von Hügeln gegliederte lothringische Becken fließt und aus diesem in ein anderes Mittelgebirge, das Rheinische Schiefergebirge, das sie allerdings in gemessenem Abstand von den Höhenzügen des Hunsrück und der Eifel durchquert.

Ihre obersten rechten Nebenflüsse, die parallel zu ihr aus den Vogesen kommen, sind annähernd so wasserreich (die Moselotte sogar deutlich wasserreicher) und annähernd so lang wie die Mosel an ihren Mündungen. Die beiden längsten Nebenflüsse erreichen die (dort inzwischen deutlich längere) Mosel bald nach ihrem Eintritt ins Rheinische Schiefergebirge. Die Sauer mit ihrem Nebenflüssen insgesamt und die nördlichen Nebenflüsse der Saar entwässern dieses Gebirge nach Süden. Dabei transportieren die Saar und ihre Zuflüsse Wasser aus verschiedensten Richtungen, aus den Vogesen im Süden, aus dem Pfälzer Wald im Osten und die Nied aus dem Gebiet Zwischen Saar und mittlerer Mosel.

Die meisten Flüsse des Systems Mosel haben bis auf die Oberläufe ein geringes Gefälle. Bei den parallel zu Our und unterer Sauer als der Eifel kommenden Flüssen sind die Talflanken auf lange Strecken etwa gleich hoch, da die Talsohlen und das umgebende Plateau in gleicher Weise zur Mosel hin abfallen. Die Zuflüsse aus dem Hunsrück zu unteren Mosel sind unter den kürzeren und haben die stärksten Gefälle. Ihre Täler sind am Fuß des Hunsrückhauptkamms oft nur flache Mulden, kurz vor der Mosel aber tief eingeschnitten.

Tabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

– Eine Zusammenstellung einschließlich der kleineren, aber dort nur der direkten Zuflüsse der Mosel bietet die Liste von Zuflüssen der Mosel.–

Die Mosel, ihre wichtigsten Nebenflüsse und deren wichtigste Nebenflüsse ab 25 km Länge (Reihenfolge flussaufwärts)
Erklärungen zum leichteren Verständnis der Tafel:
  • Ist in einer Zeile die Angabe der Einmündungsseite („rechts“/„links“) unter das Namenskästchen einer darüber liegenden Zeile gerückt,
    so mündet das in der unteren Zeile dargestellte Gewässer in das in besagter Zeile darüber dargestellte.
  • Ist nach einem Zufluss eines Nebenflusses ein Zufluss eines nächst höherrangigen Flusses aufgelistet,
    so steht die zugehörige Seitenangabe unter dem Beginn von des Namenskästchens des höherrangigen.
  • Pfeile sind flussabwärts gerichtet und stehen vor geografisch oberen Teilen eines schon vorher erwähnten Flusslaufs.
  • Gewässer von namentlich weniger als 25 km sind mit aufgenommen, wenn sie als Teil eines längeren Wasserlaufs zu betrachten sind.
  • Längenangaben nach Schrägstrich beziehen sich auf den Flusslauf nach amtlicher Einteilung im Gegensatz zur traditionellen Verwendung des Namens,
    oder auf den naturwissenschaftlich längsten Fließweg im Gegensatz zum amtlich definierten Fluss.
  • Wo der Fließweg aus einem (Sekundär-)Zufluss und dem Hauptgewässer (Teil von der Mündung des Zuflusses bis zur Mündung des Hauptgewässers)
    länger ist als das Hauptgewässer selber,
    ist der Mündungsort des Sekundärzuflusses durch seinen Abstand von der Quelle oder der Mündung des ranghöheren Gewässers gekennzeichnet.
Flüsse in der folgenden Tafel:
> 100 km:
70–100 km:
Nebenflüsse von Nebenflüssen sind nur in dieser Leiste kursiv gesetzt.
Saar • Sauer • Meurthe • Kyll • Seille • Nied
Blies • Madon • Our • Vezouze • Prüm • Prims • Orne • Mortagne • Lieser • Alzette
Zufluss in Fließrichtung
gesehen von
Name
 
 
Lage der Mündung
 
 
Gewässernummer:
SANDRE (FR)
GKZ (DE)
Länge
[km]

 
Einzugs-
gebiet
[km²]
mittlerer
Abfluss
[m³/s]
Mosel / Moselle Koblenz A---0060
DE: 2600000
544,0 281 353,0 320,0
links Elzbach Moselkern DE: 2696000 058,9 000220,7
rechts Flaumbach Treis-Karden DE: 2694000 028,4 000202,9
rechts Dünnbach ← Deimerbach 900 m vor dessen Mündung DE: 2694800 029,7 00,079,7
links Alf Alf (Ort) DE: 2680000 051,9 00,358,0
links Üßbach Alf DE: 2684000 048,7 00,185,0
links Lieser Gemeinde Lieser DE: 2678000 073,6 00,402,0 003,5
rechts Dhron ← Wetzelbach Neumagen-Dhron DE: 2676000 036,0 00,319,0 001,9
links Kleine Dhron Neumagen-Dhron-Papiermühle DE: 2676800 028,6 00,137,2
links Salm Klüsserath DE: 2674000 063,4 00,298,5 002,0
links Kyll Ehrang DE: 2660000 142,0 00,489,0 009,9
rechts Ruwer Trier-Ruwer/Eitelsbach DE: 2656000 048,7 00,237,3 001,7
rechts Saar, fr. Sarre Konz A9--0100
DE: 2640000
235,0 07 431,0 078,2
links Nied Rehlingen-Siersburg A9--0120
DE: 2648000
055,
oder 114,0
01 390,0 010,4
rechts Nied Allemande / Deutsche Nied Condé-Northen A98-0200 057,9 00,366,9 003,6
↑ Nied Française / Französische Nied A9--0120 059,0 00,504,0 003,9
rechts Prims Dillingen DE: 2646000 091,0 00,073,0 010,5
links Rossel / Rosselle bei Völklingen-Wehrden A95-0200
DE: 2644000
038,0 002,4
rechts Blies Sarreguemines / Saargemünd 93-0200
DE: 2642000
099,5 01 889, 019,9
links Schwarzbach Einöd DE: 2642600 50,6 / 62,8 001 151,5 010,4
links Hornbach / Horn in Zweibrücken-Bubenhausen A93-0210
DE: 264268
032,8 00,521,1 004,6
links Rodalb bei Biebermühle DE: 2642640 025,7 00,116,2
rechts Moosalbe 15,3 km nach Schwarzbach-Q. DE: 264262 025,8
rechts Aschbach[Z 1] 14,1 km vor deren Mündung DE: 2642624 14,4 / 15,5 000060,5
links Oster Wiebelskirchen DE: 26422 030,7 00,053,0 001,5
rechts Eichel Herbitzheim A92-0200 032,4 00,288,5 003,1
links Albe Sarralbe A91-0200 033,3 00,409,8 003,7
rechts Sarre Rouge / Rote Saar Lorquin A9010300 026,8 0107 001,9
Sarre Blanche / Weiße Saar A9--0100 026,2 00,080,4 001,6
links Sauer / Sûre Wasserbillig DE: 2620000 173,0 04 259 040,9
od. 53,8
links Prüm Minden DE: 2628000 95, 00,888,8 008,1
links Nims Irrel DE: 2628800 061,4 00,297,7 002,8
links Enz Holsthum DE: 2628600 037,9 00,148,5
links Our Wallendorf DE: 2626000 096,1 00,668,3 009,4
links Irsen bei Gemünd DE: 2626800 035,5 00,125,4
rechts Alzette Ettelbrück A89-0200 073,0 01 117, 011,0
links Wark 028,4
links Attert Colmar-Berg 038,0 00,299,0
links Eisch Mersch 049,0
links Mamer 025,6
links Wiltz Burscheid-Goebelsmühle 045,0
links Klerf / Klierf Kiischpelt 028,3 00,070,0
links Syr / Syre Mertert 032,0 00,207,
rechts Canner Kœnigsmacker A87-0200 029,4 00,110,3 000,1
links Orne Richemont A8--0100 085,8 01 268, 012,4
rechts Yron zwischen Jarny und Conflans-en-Jarnisy A81-0200 037,4 00,380,0 003,7
rechts Seille Metz A7--0100 137,7 1 348, 10,5[Z 2]
rechts Petite Seille südl. von Salonnes A76-0200 025,5 00,155,8 001,4
links Rupt de Mad Arnaville A73-0200 054,6 00,384,8 003,7
links Esch Pont-à-Mousson A71-0200 046,4 00,239,0 001,5
links Terrouin Villey-Saint-Étienne A58-0200 038,9 00,170,5 000,7
rechts Meurthe nördl. von Nancy A6--0100 160,2 03 085,0 041,1
rechts Sânon bei Saint-Nicolas-de-Port A68-0200 048,6 00,291,6 2,8 od. 3,1
rechts Vezouze Lunéville A6--0110 075,1 00,563,4 006,6
links Mortagne Mont-sur-Meurthe A6--0120 074,6 000582,0 006,7
rechts Plaine Raon-l'Étape A62-0200 034,3 00,127,0 002,4
rechts Rabodeau unt. Moyenmoutier A61-0200 025,7 00,153,0 003,5
links Madon Pont-Saint-Vincent A5--0100 096,9 01 032,0 011,1
links Brénon nahe Autrey A54-0200 026,3 00,142,3 001,3
rechts Vologne Jarménil A43-0200 049,6 00,368,0 009,7
rechts Moselotte (wasserreicher) Remiremont,
43,3 km nach Moselquelle
A41-0200 048,0 00,357,0 013,7

Nachweise und Erläuterungen:

  1. 15,5 km mit längerem Zufluss Eulenmühlenbach, siehe Geoportal Wasser Rheinland-Pfalz, Kartenausschnitt Rambach mit Eulenmühlenbach
  2. Messwert der letzte Messstation in Metz: 1 280 km² und 009,77 m³/s

Ausgewählte Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Einwohner:
F: Gemeinde 
D: Ortsgem.
Einwohner:
F: Aire urbaine
D: VerbandsG.
Meereshöhe
[m]
Anmerkung
Frankreich:
Rupt-sur-Moselle 3 454 399–898
Remiremont 7 768 22 936 400–766
Épinal 32 006 116 000 315–492
Charmes 4 683 258–385
Nancy 104 321 434 479 188–353 an der Meurthe, aber Zentrum flussaufwärts wie flussabwärts nur 9 km von der Mosel entfernt
Toul 15 966 23 180 200–400
Pont-à-Mousson 14 904 26 948 172–382
Metz 117 619 389 851 162–256
Hagondange 9 343 154–209
Thionville 41 083 157 493 147–423
Cattenom 2 775 148–237 Kernkraftwerk Cattenom
Sierck-les-Bains 1 690 145–337 nur im 19. Jh. für kurze Zeit Kurbetrieb (Thermalbad)
Großherzogtum Luxemburg:
Schengen 4 615 141–302
Remich 3 482 142–253
Grevenmacher 4 794 133–315
Wasserbillig 2 354
Deutschland:
Perl 2 253 8 351
Konz 17 966 [11] 31 553 155
Trier 112 757                 137
Schweich 7 627 27 764 133
Neumagen-Dhron 2 300 130 Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues
Piesport 2 007 119 Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues
Bernkastel-Kues 6 987 27 830 110
Zeltingen-Rachtig 2 211 106 Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues
Traben-Trarbach 5 768 17 624 110
Zell 4 085 15 767 100
Cochem 5 332 20 008 85
Treis-Karden 2 221 87 Verbandsgemeinde Cochem
Kobern-Gondorf 3 150 26 738
Koblenz 112 586                 73

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor etwa 50 Millionen Jahren entstanden die Vogesen, das heutige Quellgebiet der Mosel. Im Miozän und im Pliozän war die Urmosel bereits ein Nebenfluss des Ur-Rheins. Als im Quartär das Rheinische Schiefergebirge langsam aufstieg, entstanden die Mäander der Mosel zwischen dem Trierer Tal und dem Neuwieder Becken.

Wasserstände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochwassermarken in der Altstadt von Cochem

Höchster Schifffahrtswasserstand (HSW) bei 695 cm und Normalstau (NSt) bei 200 cm am Pegel Trier.

Hochwasser:

  • 11,28 m, Pegel Trier am 21. Dezember 1993
  • 10,56 m, Pegel Trier am 28. Mai 1983
  • 10,33 m, Pegel Trier am 23. Januar 1995
  • 10,26 m, Pegel Trier am 12. April 1983
  • 09,92 m, Pegel Trier am 27. Februar 1997

Niedrigwasser:

  • 00,47 m in Bernkastel am 28. Juli 1921

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schifffahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg drängte Frankreich darauf, die Mosel mit größeren Schiffen befahren zu können, um die lothringischen Industriegebiete anbinden zu können. Als sich dann 1955 die Bevölkerung an der Saar für die Bundesrepublik Deutschland entschieden hatte, forderte Frankreich als Entschädigung den Ausbau der Mosel. Es vereinbarte im Moselvertrag vom 27. Oktober 1956 mit der Bundesrepublik Deutschland und Luxemburg die Moselkanalisierung und gestand Deutschland im Gegenzug die sogenannte Schlingenlösung am Oberrhein zu (anstatt eines Weiterbaus des Rheinseitenkanals über Breisach hinaus). 1958 begannen die Bauarbeiten und schon am 26. Mai 1964 konnte die Mosel von Metz bis Koblenz als staugeregelte Großschifffahrtsstraße mit 14 Staustufen offiziell freigegeben werden. Frankreich erweiterte bis 1979 den Ausbau nach Neuves-Maisons. Damit sind bis heute 394 km der Mosel mit insgesamt 28 Staustufen ausgebaut worden. In den Jahren 1992 bis 1999 wurde die Fahrrinne von 2,7 m auf 3,00 m vertieft, was einem 1500-Tonnen-Frachter eine etwa 20 % Erhöhung der Ladung bringt. Die Fahrrinne hat eine Breite von 40 m, in Kurven verbreitert. Für die Schifffahrt ist die 1962 gegründete Internationale Moselkommission (IMK) mit Sitz in Trier zuständig. Die von ihr erarbeitete Moselschifffahrtspolizeiverordnung gilt in allen drei Anliegerstaaten, also von Metz bis Koblenz.

Die Mosel (Mo) war seit 1921 Reichswasserstraße[12], heute wird sie als Bundeswasserstraße[13] von Apach am Dreiländereck bis zu ihrer Mündung in den Rhein bei Rhein-km 592,29[14] in Koblenz auf 242 Kilometer[14] Länge von den Wasser- und Schifffahrtsämtern Trier und Koblenz verwaltet. Sie ist als europäische Wasserstraße Vb eingestuft. Ihre Kilometrierung beginnt an der Mündung mit km 0 und läuft gegen die Fließrichtung aufwärts. Von Apach bildet sie auf 36 km[14] Länge seit 1816 ein Kondominium, ein gemeinschaftliches deutsch-luxemburgisches Hoheitsgebiet, für das die Aufgabenverteilung seit 1976 in einem Abkommen geregelt ist. Die 1957 zunächst zur Finanzierung des Ausbaus gegründete Internationale Moselgesellschaft verwaltet die Schifffahrtsabgaben und die daraus zu deckenden Kosten für Betrieb und Unterhaltung.

Bereits 1970 wurden mehr als 10 Millionen Tonnen Güter auf der Mosel transportiert, ein großer Teil mit Schubverbänden; zu Berg hauptsächlich Brennstoffe und Erze, zu Tal Stahlerzeugnisse, Kies und Steine. Ein Hafen befindet sich in Trier, ein Umschlagplatz in Zell (Mosel); weitere Häfen befinden sich in Mertert, Thionville, Metz und Frouard. Neben der Güterschifffahrt verkehren Ausflugsschiffe zwischen den touristisch teilweise sehr intensiv erschlossenen Weindörfern und kleinen Städtchen der Mittel- und Untermosel. Yacht- oder Sporthäfen gibt es in folgenden Orten: Koblenz, Winningen, Brodenbach, Burgen, Löf, Hatzenport, Senheim, Treis, Traben-Trarbach, Kues, Neumagen, Pölich, Schweich, Trier und Konz. Die Mosel ist bei Toul über den Canal de la Marne au Rhin unter anderem mit der Maas, der Saône und der Rhone verbunden. Über weitere Kanäle sind die Nordsee und auch das Mittelmeer zu erreichen.

Staustufen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staustufe Lehmen

Insgesamt 28 Staustufen befinden sich entlang der Mosel.

Außer in Detzem sind alle Bauwerke einer Staustufe nebeneinander angeordnet, wobei sich die Schiffsschleuse an einem Ufer, das Wehr in Flussmitte und das Wasserkraftwerk am anderen Ufer befindet. Zwischen Schiffsschleuse und Wehr liegen Bootsschleppe/Bootsgasse und Bootsschleuse, zwischen Wehr und Kraftwerk liegt die Fischtreppe. Die Bauwerke sind durch niedrige Aufbauten in die Landschaft eingepasst; dies wurde durch die Wahl von Sektorwehrverschlüssen sowie von Hubsenktoren in den Oberhäuptern und Stemmtoren in den Unterhäuptern der Schiffsschleusen erreicht. Die Stauziele und Wasserkraftwerke werden von der Zentralwarte der RWE Power AG bei Fankel gesteuert.

Siehe auch: Liste der Moselstaustufen

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mosellandschaft, Gemälde von Carl Friedrich Lessing

Im Moseltal verlaufen die Moselweinstraße und der Mosel-Radweg, der von Metz in Frankreich über Trier bis nach Koblenz am Rhein auf 311 Kilometer befahrbar ist. Zwischen Koblenz und Trier sind große Teile abseits von Autolärm und Abgasen auf der Trasse der ehemaligen Moseltalbahn geführt. Jedes Jahr am Sonntag nach Pfingsten ist dies auf den 140 Kilometern zwischen Schweich und Cochem auch autofrei im Rahmen des Happy-Mosel-Tages möglich.

Eine Reihe bemerkenswerter Burgen und Ruinen zieren die Höhen über dem Moseltal, auch eine Besichtigungstour per Schiff lohnt sich.

An der Mosel verläuft seit 1910 der Moselhöhenweg, ein Wanderweg, der auf der Eifelseite 185 km und auf der Hunsrückseite 262 km lang ist. Eine besondere Wanderung führt von Ediger-Eller aus über den Calmont-Klettersteig nach Bremm durch den steilsten Weinberg Europas.

Die Mosel war vor dem Bau der Staustufen beliebter Wanderfluss für Faltbootfahrer, deshalb haben viele Staustufen Bootsgassen. Der Fluss wird auch heute noch von vielen Kanuten befahren, insbesondere während der alljährlich im Sommer stattfindenden einwöchentlichen Schleusensperrungen – dann ohne die Berufsschifffahrt.

Im April 2014 wurde der Moselsteig eröffnet, welcher auf insgesamt 365 Kilometern von Perl an der Obermosel bis nach Koblenz führt. Zahlreiche Moselsteig-Partnerwege, die sogenannten Seitensprünge und Traumpfade, ergänzen das Wanderangebot im Moseltal.[15]

Die ADAC Rallye Deutschland findet seit dem Jahre 2000 auch in den Weinbergen an der Mosel statt (Veldenz, Dhron, Piesport, Minheim, Kesten, Trittenheim, Fell, Ruwertal, Trier).

An der Staustufe Koblenz bietet das Mosellum Ausstellungen über die Fischwanderungen in der Mosel sowie über Gewässerökologie, Schifffahrt und Stromerzeugung. Mit Bau des Besucher- und Informationszentrum wurde der modernste Fischpass entlang der Mosel in Betrieb genommen.

Die Moselregion wurde Anfang 2016 als Reiseziel empfohlen in dem Special 52 Places to Go in 2016 der New York Times.[16]

Weinbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weinberg Ürziger Würzgarten

An der Mosel liegt ein Weinbaugebiet mit einer Anbaufläche von etwa 10.540 Hektar. Den größten Anteil mit aktuell knapp 9.000 ha haben auf dem Gebiet Deutschlands die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland, der luxemburgische Teil hat eine Anbaufläche von etwa 1.300 Hektar (siehe Weinbau in Luxemburg). Moselaufwärts erstreckt sich in Frankreich der Anbau bis zur Seille im Gebiet Cotes de Moselle mit einer Anbaufläche von 130 Hektar und bis zum Gebiet um Toul (Cotes de Toul) mit einer Anbaufläche von 110 Hektar.

Die deutsche Moselweinregion führt, mit allen ihren Zuflüssen, seit 2007 die Anbau- bzw. Herkunftsbezeichnung "Mosel" (bis 2006 Mosel-Saar-Ruwer). Aus Vermarktungsgründen teilen die Landwirtschaftskammern die Region in sechs Weinbaubereiche auf.[17] Die Weinliteratur und Fachpresse benutzt dagegen eine Vierteilung, für die geomorphologische, kleinklimatische und auch historische Gründe sprechen:

  1. Die Flusslandschaft der Obermosel gehört mit überwiegend Muschelkalkböden geologisch zum sogenannten Pariser Becken, was die nur rund 10 % Anteil Riesling (in 2010) und den steigenden Anbau von weißen und roten Burgunderreben erklärt. Die Hauptrebsorte auf der deutschen Seite der Mosel ist mit etwa 65 % die autochthone Rebsorte Elbling.
  2. Um die Stadt Trier und in den Tälern der Saar und Ruwer mit ihren Seitentälern ist der Riesling mit über 80 % die vorherrschende Traube auf Schiefergesteinsböden. Eine klimatische Besonderheit dieses Bereichs ist die häufige Ausrichtung der oft kleinteilig parzellierten Lagen in südwest-südöstlicher Ausrichtung, in denen die Gewächse stärker kühleren Winden ausgesetzt sind und, besonders vor der neueren Klimaerwärmung, oft niedrigere Reifegrade erreichen, als in dem engen, oft tief eingeschnittenen Tal von Mittel- und Terrassenmosel.[18]
  3. Mit rund 6.000 ha Weinbergen ist der Mittelmoselteil das flächenmäßig größte Anbaugebiet der Mosel. Nach Urteilen der Fachwelt und des Handels wachsen hier, in flurbereinigten Großlagen und in gerühmten Steillagen, sowohl in Quantität, wie auch in Qualität, die "großen" Weine der Mosel.[19]
  4. Im Untermoseltal zeigt sich der Weinbau von seiner malerischsten Seite: Mittelalterliche Burgen in großer Zahl über fachwerkgeschmückten, kleinen Dörfern, umgeben von kleinterrassierten Steillagen in dem engen, windungsreichen Tal. Hier ist der Arbeitsaufwand besonders hoch und die Erträge schwierig zu erwirtschaften. Daher häufig ist hier der Anblick verfallener Weinberge.

Der Weinanbau an der deutschen Mosel ist seit Jahrzehnten rückläufig. 2005 verzeichneten Statistiken 10.375 Hektar, 2012 noch 8.491.[20] Brachgefallen sind dabei zumeist Flächen in extremen Steillagen. Besonders rückläufig ist die Zahl der sogenannten Nebenerwerbswinzer, bzw. der Klein- und bäuerlichen Familienbetriebe, die noch bis Ende der 1960er Jahre die Mehrzahl der Weinbaubetrieb stellte. Vergleichszahlen der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz für einige Weinorte an der Terrassenmosel z. B. nennen Anfang der 1960er Jahre noch 797, Anfang der 2000er Jahre nur noch knapp 100 Betriebe.

Eine gegenläufige Tendenz zeigt sich im Kreis der etablierten Traditionsweingüter und jüngeren Winzer mit einer fundierten Ausbildung in Önologie und Betriebswirtschaft, die mit Rekultivierung renommierter, lange vergessener Lagen, ihre Betriebe vergrößern. Der Ende des 20. Jahrhunderts "wiederentdeckte" Nutzen des besonderen Terroir[21] für eine Qualitäts- und Wertsteigerung, hat zu einem differenzierteren Urteil über "den" Moselwein geführt, der bis vor wenigen Jahren noch in der Öffentlichkeit für Überproduktion, Etikettenschwindel und Billigangebot stand.

Dachmarke Mosel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. November 2006 wurde in Burg (Mosel) die Regionalinitiative Mosel gegründet. Die Einführung der Dachmarke Mosel ist nach dem Vorbild der Dachmarke Eifel geplant, die Güter und Dienstleistungen aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Handwerk und Natur umfasst.

Moselschiefer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moselschiefer ist eine Herkunfts- und Handelsbezeichnung für Schiefer aus den Gemarkungen Mayen, Polch, Müllenbach, Trier und Umgebung. Heute führen nur noch die Produkte aus den Dachschieferbergwerken Katzenberg und Margareta in Mayen die Bezeichnung Moselschiefer. Der Name stammt vom historischen Transportweg dieses Schiefers über die Mosel an den Niederrhein. Siehe auch: Moselschiefer-Straße

Brücken über die Mosel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viadukt von Schengen
Römerbrücke in Trier
Die letzten Moselbrücken in Koblenz
Historische Karte der Mosel

Eine (unvollständige) Liste findet sich unter Liste der Moselbrücken. Zu folgenden Brücken existieren eigene Artikel:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Decimius Magnus Ausonius: Mosella [Beschreibung einer Schiffsreise auf der Mosel um 371 n. Chr.]
  • Jakob Hölscher (Hrsg.): Das Moselthal von Trier bis Coblenz. In malerischen Ansichten, nach der Natur gezeichnet von C. Bodmer, in acqua tinta geätzt von R. Bodmer. 30 Blätter. Koblenz 1831–1833
  • Johann August Klein: Moselthal zwischen Koblenz und Konz, gedruckt bei Heriot, Coblenz 1831
  • Johann August Klein: Das Moselthal zwischen Koblenz und Zell mit Städten, Ortschaften, Ritterburgen, historisch, topographisch, malerisch. Heriot, Koblenz 1831
  • Wilhelm Haag: Ausonius und seine Mosella. Gaertner, Berlin 1900
  • Michael Gerhard: Die Mosel, dargestellt in ihrem Lauf, ihrer Entstehung und ihrer Bedeutung für den Menschen. Prüm, 1910. Online-Ausgabe dilibri Rheinland-Pfalz
  • Carl Hauptmann: Die Mosel von Cochem bis Bernkastel. Bonn 1910. Online-Ausgabe dilibri Rheinland-Pfalz
  • Carl Hauptmann: Die Mosel von Coblenz bis Cochem in Wanderbildern. Bonn 1911. Online-Ausgabe dilibri Rheinland-Pfalz
  • Ludwig Mathar: Die Mosel (Die Rheinlande, Bilder von Land, Volk und Kunst, Zweiter Band: Die Mosel) Köln o. J. (um 1925), 607 S. (mit 117 Abbildungen und einer Karte des Moseltals von Trier bis Coblenz)
  • Rudolf G. Binding: Moselfahrt aus Liebeskummer – Novelle einer Landschaft, Frankfurt am Main 1933 (51.–75. Tausend)
  • Josef Adolf Schmoll gen. Eisenwerth: Die Mosel von der Quelle bis zum Rhein (Deutsche Lande – Deutsche Kunst). 2. Auflage, München/Berlin 1972
  • Willy Leson (Hrsg.): Romantische Reise durch das Moseltal-Von Koblenz nach Trier (mit Graphiken von Carl Bodmer und Texten vom Johann August Klein und Christian von Stramberg), Köln 1978
  • Heinz Cüppers, Gérard Collot, Alfons Kolling, Gérard Thill (Red.): Die Römer an Mosel und Saar (Zeugnisse der Römerzeit in Lothringen, in Luxemburg, im Raum Trier und im Saarland), Mainz 1983, Zabern: 2. korrig. Auflage (mit 46 Farb- und 346 Schwarzweiß-Abbildungen)
  • Heinz Held: Die Mosel von der Mündung bei Koblenz bis zur Quelle in den Vogesen: Landschaft, Kultur, Geschichte (DuMont-Kunst-Reiseführer). 3. Auflage, Köln 1989
  • M. Eckoldt (Hrsg.), Flüsse und Kanäle, Die Geschichte der deutschen Wasserstraßen, DSV-Verlag 1998
  • Ulrich Nonn: Eine Moselreise im 4. Jahrhundert-Decimus Magnus Ausonius und seine "Mosella". In: Koblenzer Beiträge zur Geschichte und Kultur, Bd. 8, Koblenz: Görres-Verlag 2000, S. 8–24 (mit Landkarte und Abbildungen)
  • Reinhold Schommers: Die Mosel (DuMont-Reise-Taschenbücher). DuMont, Ostfildern 2001, ISBN 3-7701-3741-8
  • Ludwin Vogel: Deutschland, Frankreich und die Mosel. Europäische Integrationspolitik in den Montan-Regionen Ruhr, Lothringen, Luxemburg und der Saar. Klartext, Essen 2001, ISBN 3-89861-003-9
  • Decimius Magnus Ausonius: Mosella. Lateinisch-deutsch. Herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Paul Dräger. Tusculum Studienausgaben. Artemis und Winkler, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7608-1380-1
  • Uwe Anhäuser: Die Ausoniusstraße. Ein archäologischer Reise- und Wanderführer. Rhein-Mosel, Alf/Mosel 2006, ISBN 3-89801-032-5
  • Karl-Josef Gilles: Das Moseltal zwischen Koblenz und Trier 1920 bis 1950 (Reihe Archivbilder), Sutton, Erfurt 2006, ISBN 978-3-89702-943-9.
  • Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest: Kompendium der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest. Organisatorische und technische Daten, Binnenschifffahrt, Aufgaben, Wasserstraßen. Eigenverlag, Mainz Juni 2007
  • Alexander Thon / Stefan Ulrich: Von den Schauern der Vorwelt umweht... Burgen und Schlösser an der Mosel. Schnell + Steiner, Regensburg 2007, 1. Aufl., 180 S. zahlr. Abb., 2 Moselübersichtskarten
  • Wolfgang Lambrecht: Malerische Mosel – Gemälde und Druckgraphik aus 100 Jahren, [Farbbroschüre mit Werken u. a. von Carl Bodmer, Clarkson Stanfield, Rowbotham, Compton, Wolfsberger, Benekkenstein, Burger, Thoma, Nonn, Möhren, Zysing und Bayer, hrsgg. von der Sparkasse Mittelmosel und dem Lions-Förderverein Cochem], Cochem 2007
  • Karl-Josef Schäfer und Wolfgang Welter: Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier. Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino. Books on Demand, Norderstedt 2009 (2. aktual. Auflage) ISBN 978-3-8334-9888-6
  • Xavier Deru: Die Römer an Maas und Mosel, Zabern-Verlag, Mainz 2010
  • Groben, Josef: Mosella. Historisch-kulturelle Monographie, Trier 2011, 311 S., 237 Abb.
  • Stefan Barme: Nacktarsch, Viez und Ledertanga – Ausflüge in die Kulturgeschichte des Mosellandes. Stephan Moll Verlag, 2012 (1. Auflage) ISBN 978-3-940760-37-1
  • Joachim Gruber: Decimus Magnus Ausonius, «Mosella» Kritische Ausgabe, Übersetzung, Kommentar. Walter de Gruyter, Berlin. Reihe: Texte und Kommentare, Band 42, 2013, XI, 370 S.

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b RWE Innogy: Unsere Wasserkraftwerke an der Mosel; Daten und Fakten, abgerufen am 15. Februar 2016. Für die Staustufe Koblenz ist ein Oberwasser-Stauziel von 65,0 m angegeben und eine durchschnittliche Fallhöhe von 5,3 m, was eine mittlere Unterwasserhöhe von 59,7 m ergibt. Dem entspricht, dass auf topographischen Karten mit M = 1:5000 [wie im Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (LANIS-Karte) (Hinweise)] die 60-m-Höhenlinie beim Wasser- und Schifffahrtsamt Koblenz auf dem Nordufer der Mosel noch erscheint.
  2. a b c GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz, auf geoexplorer-wasser.rlp.de
  3. Bundesanstalt für Gewässerkunde: Datendienst Undine, abgerufen am 14. August 2016
  4. a b Pegelwert Cochem vermehrt um den Gebietsabfluss (6 l/s.km²) des Resteinzugsgebietes bis zur Mündung (1065 km²). Hinweis: Das vergleichbare Nachbareinzugsgebiet des Nette-Pegels Nettegut hat einen Gebietsabfluss von 6,3 l/s.km².
  5. Die Mosel und die Saar (Flussgebietsgemeinschaft Rhein), abgerufen am 23. Mai 2016, auf fgg-rhein.de
  6. Musel: moselfränkisches Wort für Mosel; wird im Dialekt entlang auch der deutschen Mosel bis nach Koblenz so ausgesprochen
  7. Alfons Krisam: Deutschland und die Moselaner: heitere Betrachtung mit hintergründigem Ernst, ISBN 978-3-922-81200-5, Deutsche Nationalbibliothek, auf portal.dnb.de
  8. Publius Cornelius Tacitus: Der Text ist verfügbar in der lateinischen Wikisource: Kapitel LIII, auf la.wikisource.org
  9. Publius Cornelius Tacitus: Der Text ist verfügbar in der lateinischen Wikisource; erwähnt ist die Mosel in Kapitel 71 und Kapitel 77, auf la.wikisource.org
  10. Die Maas mit 357 m³/s ist, mit einer Unterbrechung von 1904 bis 1970, hydrologisch zwar ein Nebenfluss des Rheins (ausgedrückt in der offiziellen Gewässerkennzahl 28 für die Maas und 2 für den Rhein), wird aber administrativ in einer eigenen Flussgebietseinheit geführt, so dass sie oft außer Betracht bleibt.
  11. Kernort Konz 12 315 EW., Ortsgemeinde 17 966
  12. Verzeichnis A, Lfd. Nr. 39 der Chronik, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, auf wsv.de
  13. Verzeichnis E, Lfd. Nr. 34 der Chronik, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, auf wsv.de
  14. a b c Gliederung Bundeswasserstraßen, mit Informationen u. a. zu Längen (in km) der Hauptschifffahrtswege (Hauptstrecken und bestimmte Nebenstrecken) der Binnenwasserstraßen des Bundes, bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, auf wsv.de
  15. Moselsteig entfacht das Wanderfieber. In: Trierischer Volksfreund, vom 26. September 2014. Abgerufen am 26. September 2014, auf volksfreund.de
  16. „New York Times“ empfiehlt Reise an die Mosel, Rhein-Zeitung, Koblenz, vom 8. Januar 2016, auf rhein-zeitung.de
  17. Von der Mehrzahl der Winzer nicht genutzte Herkunftsbezeichnung
  18. Stuart Pigott, Chandra Kurt, Manfred Lüer: Stuart Pigotts Weinreisen – Mosel. Scherz, Frankfurt am Main, 2009, ISBN 978-3-502-15173-9, S. 103 ff.
  19. Daniel Deckers (Hrsg.), Zur Lage des deutschen Weins – Spitzenlagen und Spitzenweine, Stuttgart 2003, ISBN 978-3-608-94073-2 S. 137–187
  20. Veröffentlichungen des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz
  21. Reinhard Löwenstein, Vom Öchsle zum Terroir, Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 232, 7. Oktober 2003 und Die Zukunft liegt im Terroir, in der gleichen Zeitung vom 17. Dezember 2005

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Mosel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen