Die Intriganten

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Filmdaten
Deutscher TitelDie Intriganten
OriginaltitelExecutive Suite
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1954
Länge104 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieRobert Wise
DrehbuchErnest Lehman
ProduktionJohn Houseman
KameraGeorge J. Folsey
SchnittRalph E. Winters
Besetzung

Die Intriganten ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1954. Der Film entstand nach dem Roman Executive Suite von Cameron Hawley.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Möbelkonzern Tredway Corporation geht schweren Zeiten entgegen. Der langjährige Präsident der Firma Avery Bullard ist tot. In den Jahren seiner Amtszeit hat er es verpasst, das Unternehmen zu erneuern. Es hat den Anschluss an den Wettbewerb verloren und steht deshalb wirtschaftlich unter Druck. Ebenso hatte er zu Lebzeiten nicht dafür gesorgt, rechtzeitig einen Nachfolger zu positionieren. Nach seinem Tod steht nun das Board of Directors vor der schwierigen Aufgabe, einen Nachfolger zu wählen.

Der ambitionierte Loren Shaw sieht sich als Favorit für die Nachfolge auf dem Chefsessel. Er ist als Controller eher an der Wirtschaftlichkeit und am Shareholder Value des Unternehmens interessiert denn an der Erneuerung des Konzerns. Er ist sich jedoch der Unterstützung der Hauptaktionärin Julia Tredway sicher. Julia Tredway stand außerdem in einer engen Beziehung zu Avery Bullard. Der einzig ernsthafte Konkurrent ist der Chefdesigner Don Walling, der sich jedoch nicht sicher ist, ob er diese Position überhaupt möchte. Wallings Lebenstraum ist es, innovative Möbel zu entwerfen, und seine Frau Mary möchte nicht, dass er diesen Traum gegen den eher administrativen Chefsessel eintauscht. Er hat jedoch die Unterstützung von Frederick Alderson. Alderson war ein enger Freund des verstorbenen Bullard und der Finanzchef des Unternehmens. Er ist davon überzeugt, dass Walling dem Konzern einen frischen neuen Anstrich verpassen würde. Hat gleichzeitig jedoch Zweifel, da er ihn für einige Jahre zu jung hält.

Im Hintergrund versucht Caswell mit der Hilfe von Shaw, der wiederum von Caswell die Stimme zur Wahl erwartet, einen misslungenen Aktienhandel zu retten. Verkaufschef Dudley wird wegen einer Liebesaffäre von Shaw erpresst. Der Kampf um die Position des Präsidenten endet mit der entscheidenden Wahl. Julia Tredway lässt sich schließlich vom Enthusiasmus des jungen Designers Don Walling anstecken. Seine Zukunftsvisionen für das Unternehmen überzeugen sie schließlich. Die weiteren Mitglieder des Boards lassen sich von ihr überzeugen und stimmen nun ebenfalls für Don Walling als neuen Präsidenten des Konzerns.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film ist einer der wenigen Hollywoodfilme dieser Zeit, die gänzlich ohne Filmmusik auskamen. Er beginnt mit einer subjektiven Kamera, die die Augen von Avery Bullard, dem Firmenchef, repräsentiert, der ein Hochhaus verlässt und dann auf der Straße zusammenbricht und stirbt.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Kunstvoll dramatisiertes, von hervorragenden Schauspielern getragenes Drama mit präziser Milieuzeichnung, das lediglich durch den moralisierenden, unglaubwürdigen Schluß abfällt.“

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film nahm 1954 am Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Venedig teil und wurde mit dem Sonderpreis der Jury für die schauspielerische Ensembleleistung ausgezeichnet. Bei der Oscarverleihung 1955 war der Film in vier Kategorien nominiert, ging jedoch leer aus. Das National Board of Review zeichnete Nina Foch als beste Nebendarstellerin aus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Intriganten. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins; abgerufen am 27. Juli 2017.