Die große Lüge
| Film | |
| Titel | Die große Lüge |
|---|---|
| Originaltitel | A Stolen Life |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1946 |
| Länge | 109 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Curtis Bernhardt, Jack Gage |
| Drehbuch | Catherine Turney, Margaret Buell Wilder |
| Produktion | Bette Davis |
| Musik | Max Steiner |
| Kamera | Ernest Haller, Sol Polito |
| Schnitt | Rudi Fehr |
| Besetzung | |
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Die große Lüge (Originaltitel: A Stolen Life) ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 1946 mit Bette Davis, die in einer Doppelrolle auftrat und den Film auch produzierte. Der Film basiert auf einem Roman von Karel Josef Beneš und wurde von Curtis Bernhardt inszeniert.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kate Bosworth ist eine ernsthafte und verschlossene Künstlerin. Sie verbringt den Sommer in Martha’s Vineyard, wo sie sich in den attraktiven Bill Emerson verliebt, der im Hafen arbeitet. Sie ist dabei, mit ihrem Segelboot nach Neuengland zu fahren, wo sie Zwillingsschwester Patricia und Cousin Freddie treffen will. Die mannstolle, manipulative Schwester Patricia täuscht Bill vor, Kate zu sein. Sie verbringt mit ihm eine Kurzreise und teilt danach Kate mit, dass sie beide heiraten werden. Kate ist am Boden zerstört. Von der Zuneigung des Künstlers Karnock ihr gegenüber will sie nichts wissen.
Bill und Patricia heiraten und eine Weile vergeht. Bill reist nach Chile, was Kate zum Anlass nimmt, ihre Schwester zu besuchen. Kate und Patricia sehen sich das erste Mal seit der Hochzeit wieder und segeln zusammen. Bei einem Sturm werden beide über Bord gespült. Kate überlebt, während Pat ertrinkt. Kate schlüpft nun in die Identität ihrer Schwester und setzt die Ehe mit Bill fort. Dieser hatte aber schon länger vor, sich von der untreuen Patricia scheiden zu lassen. Cousin Freddie, der den Rollentausch von Kate bemerkt hat, drängt sie, Bill die Wahrheit zu erzählen. Als Bill schließlich die Wahrheit kennt, realisiert er, dass er in Wahrheit immer Kate geliebt hat, und setzt die Ehe mit ihr fort.
Hintergrund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Film wurde von Warner Bros. verliehen. Bereits 1939 erschien eine britische Verfilmung der literarischen Vorlage unter dem Titel Stolen Life mit Elisabeth Bergner und Michael Redgrave in den Hauptrollen. Der Film von 1946 spielte drei Millionen US-Dollar ein.[1]
Kritiken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]„Weit hergeholtes Melodram mit gut plazierten Rührungs- und Spannungselementen“, befand das Lexikon des internationalen Films.[2]
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Film war für den Oscar in der Kategorie Beste Effekte nominiert. William C. McGann für die visuellen und Nathan Levinson für die Toneffekte.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die große Lüge bei IMDb
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ 60 Top Grossers of 1946. In: Variety, 8. Januar 1947, S. 8.
- ↑ Die große Lüge. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.