Dieter Klumpp (Publizist)

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Dieter Klumpp (* 1949 in Stuttgart) ist ein deutscher Publizist, Erfinder und Politikberater.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium der Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Stuttgart (abgeschlossen 1977) promovierte Klumpp 1994 am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin (Arbeitsbereich Medienökonomie, Prof. Axel Zerdick, Prof. Frieder Naschold) über „Technikwandel und Volksparteien.“

Von 1978 bis 2013 war Klumpp bei der Standard Elektrik Lorenz AG (heute Alcatel-Lucent Deutschland AG), Zentralbereich Technik, den heutigen Bell Labs Germany, Abt. Technik und Gesellschaft tätig. Dort wirkte er von 1980 bis 2012 als Beauftragter für die fiduziarische Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit hat Klumpp langjährig verschiedene Tätigkeiten in der Politikberatung und der Forschungsförderung ausgeübt. Er war und ist ehrenamtlich beratend in verschiedenen wissenschaftlichen Gesellschaften (u.a. Deutsche UNESCO, ITG), akademischen Institutionen sowie Ministerien und des Deutschen Bundestags aktiv.

Klumpp ist Autor einer Reihe von Büchern mit dem Schwerpunkt „Informationsgesellschaft“ und hält eine Reihe von Patenten als Erfinder und Miterfinder.

Ehrenämter und Gremientätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ITG im VDE: Sprecher Fachbereich I „Informationsgesellschaft und Fokus-Projekte“.
  • 2012 Wissenschaftlicher Beirat Internationales Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT), Universität Stuttgart.
  • Beirat Forschungszentrum für Informationstechnik-Gestaltung (ITeG), Universität Kassel
  • 2011 Deutsche UNESCO-Kommission, Mitglied Fachausschuss Kommunikation/ Information.
  • Beirat Institut für Europäisches Medienrecht, Saarbrücken.
  • Vorstand Förderverein Stiftungsverbundkolleg e.V., Stuttgart/Berlin.
  • Vorstand Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit, Bielefeld.
  • 2011 Beirat Fraunhofer e-Government-Zentrum, Mitglied der Arbeitskreise „Electronic Government“ der Initiative D21 und BITKOM.
  • 2013 Beirat Stiftung Digitale Chancen
  • 1995 Mitglied der Enquête-Kommission „Multimedia“ des Landtags von Baden-Württemberg,
  • 1996–1998 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Enquête Kommission „Zukunft der Medien“ des Deutschen Bundestags,
  • 1999 Juryvorsitz BMBF-Programm Mensch-Technik-Interaktion,
  • 1999–2002 Beirat Media@Komm des BMWi

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erneuerung braucht Querdenken: Diskursanstöße in der Informations- und Kommunikationstechnik, mit einer fachlichen Einleitung von Computerpionier Heinz Zemanek und einem Nachwort von Jürgen Mittelstraß, Mössingen-Talheim 1994
  • Marktplatz Multimedia: Praxisorientierte Strategien für die Informationsgesellschaft, Mössingen-Talheim 1996
  • Klumpp, D., Die schwierigen Mittelwege zur Informationsgesellschaft. In: Abromeit, Heidrun/ Nieland, Jörg-Uwe/ Schierl, Thomas (Hrsg.); Politik, Medien, Technik, Festschrift für Heribert Schatz, Wiesbaden, 2001, S.434-457
  • Klumpp, D./ Kubicek, H./ Roßnagel, A. (Hrsg.) Next Generation Information Society?, Notwendigkeit einer Neuorientierung, Mössingen-Talheim 2003
  • Klumpp, D./ Kubicek, H./ Roßnagel, A./ Schulz, W. (Hrsg.): Medien, Ordnung und Innovation, Berlin/Heidelberg 2006
  • Klumpp, D. et al. (Hrsg.): Informationelles Vertrauen für die Informationsgesellschaft, Berlin/Heidelberg, 2008
  • Klumpp, D. et al. (Hrsg.): Netzwelt – Wege, Werte, Wandel, Berlin/ Heidelberg 2010
  • Innovation und Modernisierung durch E-Government, Berlin 2010
  • Leitbildkonvergenz in der Netzwelt?, Informationsgesellschaft vor der vierten Diskursdekade, Berlin 2010

Zahlreiche Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden, sowie andere publizistische Arbeiten

Universitäre Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lehrtätigkeiten an deutschen Universitäten (Universität Stuttgart, Freie Universität Berlin, Universität Potsdam)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]