Dieter Ströbel

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Dieter Hermann Ströbel (* 27. April 1923 in Neunkirchen b. Bad Mergentheim; † 5. November 2009 in München) war ein deutscher Architekt, Industriearchitekt und leitender Architekt der Firma Osram vom 1. April 1958 bis zum 30. April 1990.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltungsgebäude der Osram GmbH Hellabrunner Str. 1 in München, 1963–65 von Walter Henn zusammen mit Dieter Ströbel errichtet

Nach dem Abitur im Progymnasium 1940 studierte Ströbel zunächst als Immatrikulant der TH-Graz Architektur in der Lagerhochschule Crossville/USA bis November 1945. Von März 1946 bis Juli 1949 studierte er an der TH-Stuttgart mit den Praktika Baugewerbe und Architekturbüro. Am 4. Juli 1949 erhielt er eine Diplomurkunde (Diplomarbeit Parlamentsgebäude). Nach Abschluss seines Studiums 1949 und freiberuflicher Tätigkeit bei Architekturbüros und BP Baden-Württemberg wurde er am 1. April 1958 für die Firma Osram in München tätig. Er erarbeitete den Aufbau von Lichtschauen, entwickelte den Wettbewerb und die architektonische Ausformung des Verwaltungsgebäudes Hellabrunnerstraße in München. In seiner Funktion als leitender Architekt und Leiter des Bauwesens der Osram GmbH (ab dem 19. November 1970) baute er weltweit Fabriken und Verwaltungsgebäude, unter anderem das Werk Spandau, Wedding, Helmoltestraße, und den Ernst-Reuter-Platz in Berlin, außerdem Gebäude in Augsburg, Herbrechtingen, Eichstätt, Schwabmünchen, Wipperfürth, Vogesa Coburg, ERG Göttingen, OEC-Mailand, Treviso, Bari, Borgomanero, Molsheim, Madrid, Lissabon, Athen, Wien, Winterthur, Stockholm, Osram Niederlande, OCN-Montgomery, Mexico, Osram in Ecuador, Brasilien, Argentinien, Osram-Sungsan, Melco, Allamp Mohammadia Algerien und Winterthur.

Das Archiv der Arbeiten von Dieter Ströbel befindet sich seit 2014 im Architekturmuseum München der Technischen Universität München

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Licht und Architektur. Osram GmbH, Berlin/München 1961. (Lichttechnik, 13, 1961, Nr. 6.)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]