Dirk Vöpel

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Dirk Vöpel (* 29. Mai 1971 in Oberhausen) ist ein deutscher Politiker der SPD und seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vöpel besuchte zunächst den städtischen Kindergarten am Rechenacker und die Landwehr-Grundschule am Rechenacker, beide in Oberhausen-Alstaden. Das Elsa-Brändström-Gymnasium verließ er 1991 mit dem Abitur. Nach seinem Zivildienst beim Arbeitskreis Behinderter und Nichtbehinderter im katholischen Stadthaus in Mülheim an der Ruhr studierte er Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum. 1998 gründete er die Service Agentur Vöpel, eine Firma für Dienstleistungen mit Ausrichtung auf Neue Medien und Schwerpunkt auf IT-Handel und IT-Service.

Vöpel ist geschieden und Vater einer Tochter.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vöpel wurde 1988 Mitglied der SPD und leitete schon bald die Arbeitsgruppe der Jusos im Ortsverein Oberhausen-West. Von 1992 bis 1994 war er Vorsitzender der Oberhausener Jusos. 2005 wurde er Ortsvereinsvorsitzender der SPD in Oberhausen-West, nachdem er zuvor zehn Jahre lang Stellvertreter gewesen war. 1994 wurde er in die Bezirksvertretung von Alt-Oberhausen gewählt, 1999 in den Stadtrat. Nach dem Tod des Bezirksbürgermeisters von Alt-Oberhausen Josef Loege wurde Vöpel 2011 zu dessen Nachfolger gewählt. Bei einer internen Vorwahl innerhalb der SPD Oberhausen und Dinslaken, konnte er sich u.a. gegen den Oberhausener Juso-Vorsitzenden Maximilian Janetzki durchsetzen.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2013 trat er erstmals für das Direktmandat im Wahlkreis Oberhausen – Wesel III an. In der traditionellen SPD-Hochburg konnte er sich deutlich gegen Marie-Luise Dött durchsetzen. Im 18. Bundestag ist Vöpel Ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitglieder des Verteidigungsausschusses bundestag.de, online, abgerufen am 18. September 2014