Diskussion:Drossel (Elektrotechnik)

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Abgrenzung zu Spule und Induktivität[Quelltext bearbeiten]

Aus der Diskussion von Drosselspule übernommener Vorschlag über die Abgrenzung der Begriffe Spule, Drossel und Induktivität:

  • Drossel ist ein Bauelement, bei dem die Induktivität im Vordergrund steht. Die Anordnung von Wicklung (=Spule) und Kern bestimmt die Eigenschaften und das Anwendungsgebiet
  • Spule ist eine Wicklung aus Draht wie sie bei Drosseln, Transformatoren, Relais eingesetzt wird. Dabei geht es nicht bei allen Anwendungen, bei denen Spulen eingesetzt werden, um die Induktivität (wie bei der Drossel), die Spule kann auch dazu dienen ein Magnetfeld aufzubauen (und mit einer zweiten Spule zu koppeln wie beim Transformator) oder über das Magnetfeld eine Kraft auszuüben (Relais). Die Induktivität kann dabei sogar störend sein.
  • Induktivität ist die physikalische Eigenschaft, reale Bauelemente besitzen zusätzlich Widerstände und Kapazitäten.

--Martinq 22:30, 21. Jun 2005 (CEST)

Lichtschalterfunken[Quelltext bearbeiten]

Habe folgende Passage: „Bereits beim Betätigen eines Lichtschalters kann man manchmal einen kleinen Funken im Schalter beobachten. Die in der Leitung gespeicherte magnetische Energie erzeugt eine sehr hohe Spannung von einigen Tausend Volt und entlädt sich in Form dieses Funkens.“ herausgenommen, da für den Abreißfunken im Haushalt die Leitungsinduktivität nicht maßgeblich ist. Dagegen ist u.a. bei Leuchstofflampen die Induktivität der Vorschaltdrossel entscheidend für die Energie des Abschaltlichtbogens.--Ulfbastel 15:17, 12. Jul 2006 (CEST)

Drossel, Definition[Quelltext bearbeiten]

Hallo Wikis, ich habe mal ein wenig in meinen Unterlagen geblättert und mir ein paar Gedanken zur präziseren Definition des begriffes "Drossel" gemacht. Hier mein Vorschlag:

Drossel[Quelltext bearbeiten]

Drosseln sind induktive passive Bauelemente im Bereich der Stromversorgungen elektrischer und elektronischer Geräte oder Anlagen. Aufgebaut als Spulen und meist mit magnetisierbaren Kernen versehen, nutzen sie die Selbstinduktion und dämpfen bzw. schwächen hochfrequente Wechselstromamplituden, vermindern hochfrequente Störstrahlungen (Funkentstörung, EMV), flachen steile Stromanstiegsflanken ab, glätten gleichgerichteter Wechselspannungen oder speichern in Stromversorgungen elektrische Energie. Drosseln sind insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass durch die Wicklung dieser Bauelemente der volle Laststrom der nachfolgenden Schaltung hindurchfließt. Dadurch haben sie, um die ohmschen Verluste gering zu halten, oftmals einen relativ starken Leiterbahnquerschnitt.

Drosseln für kleinere Leistungen werden in großen Stückzahlen hergestellt. Sie stehen für die automatische Bestückung in bedrahteter Bauform unter dem Begriff „Mikroinduktivitäten“ und für die Oberflächenmontage in SMD-Bauform als „Chipinduktivitäten“ zur Verfügung.

Die Begriffe „Drossel“ und „Spule“, beides vom Aufbau her „Spulen“, sind im allgemeinen Sprachgebrauch zwar nicht klar getrennt, sie können aber durch ihre unterschiedlichen Einsatzgebiete klar definiert werden. Während Spulen in der Signalverarbeitung und in frequenzbestimmenden Kreisen als engtolerierte Bauelemente eingesetzt werden, erfüllen Drosseln für den Einsatz in Stromversorgungen auch mit größeren Toleranzen des Induktivitätswertes ihre Funktion.


Quellen:


Bitte um Kommentare, Ergänzungen, Anmerkungen usw. Schöne Grüße --Elcap 15:11, 24. Mär. 2009 (CET)

Gefällt mir die Definition (könnte von mir sein) Bitte aber noch die Quellen angeben. ggf als Einzelnachweis. Gruß --Pittimann besuch mich 13:54, 25. Mär. 2009 (CET)
Finde ich auch gut. Nur einmal sollte der Spule-Link auf Spule (Elektrotechnik) entBKLt werden. --PeterFrankfurt 01:36, 26. Mär. 2009 (CET)
kann nur dem ersten Satz uneingeschränkt zustimmen. Es ist ein schwieriges Feld, da was definieren zu wollen. Zu Stromfluss bei Drosseln: es gibt auch Schutzleiterdrosseln... Zu Begriffen Chip und Mikro... - sind sicher unbedeutende Wortschöpfunegn, die man nicht anführen muss, zumal chip hier irreführend ist. Zu Spulen vs. Drossel: Spulen gibt es auch bei Relais, Sensoren und Schützen, sie sind dort nicht engtoleriert... Drosseln müssen übrigens nicht zwingend wie Spulen aufgebaut sein („Ferritperle“)--Ulfbastel 15:45, 29. Mär. 2009 (CEST)
Auch Schutzleiterdrosseln müssen im Schutz-Falle den vollen Laststrom führen und vertragen können. Ob eine Drossel für die Funktion als Schutzleiter sinnvoll ist, sei offengelassen. MfG G.B. 88.67.120.179 10:43, 26. Feb. 2011 (CET)
Hallo Ulfbastel, danke für Deinen Kommentar. Ist mir klar, dass bei einer Definition der Begriffe Spule und Drossel eben NICHT alles klar ist. Werde versuchen, die Definition etwas allgemeiner und weniger eingrenzend zu formulieren. --Elcap 16:39, 29. Mär. 2009 (CEST)
  • habe jetzt die Einleitung neu formuliert und eingefügt. Dank an alle, die ihren Kommentar dazu abgegeben haben. --Elcap 10:25, 31. Mär. 2009 (CEST)

An Elcap diesen Vorschlag für den Einleitungsabschnitt: Drossel ist ein elektrisches Bauteil, das den Stromfluss drosselt, d.h. begrenzt. Der Begriff beschreibt die Funktion des Bauteils in der Schaltung, stammt aus der frühen Stromversorgungstechnik und hat sich in der Bezeichnung für die Vorschaltgeräte in Gasentladungsleuchten bis heute erhalten.

Spule bezeichnet die Bauart (s.u.) und Induktivität die elektische (Haupt-)Eigenschaft dieser Bauelemente.

Über Toleranzen und Anwendungen sollte weiter unten im Artikel etwas stehen.

Bin leider jetzt erst auf diese interessante Diskussion gestoßen: Fast zwei Jahre zu spät! Aber vielleicht kann Elcap diese Ideen ja noch einarbeiten ... MfG G.B. 88.67.120.179 10:43, 26. Feb. 2011 (CET)

Unterschied: Bauform gegenüber Anwendung und Bauart[Quelltext bearbeiten]

In Artikeln der Wikipedia werden die Begriffe Bauform sowie Anwendung und Bauart häufig miteinander verwechselt. Der Begriff Bauform leitet sich von Form ab, leicht verständlich sind Bauformen wie Quaderform, Kugelform, Glockenform, Stabform, Ringform usw.

Die Bezeichnung einer Bauform sollte niemals als Begriff für eine Bauart sein. Eine Bauart kennzeichnet die grundlegende Eigenschaft, Herstelltechnologie oder die Anwendung des Bauelementes. Am Beispiel von Kunststoff-Folienkondensatoren (Folko) ist dies gut erklärbar. Die Bauarten von Folkos unterscheiden sich durch die verwendeten Folien in PET-Folienkondensator, PEN-Folienkondensator, PPS-Folienkondensator, PP-Folienkondensator sowie in „metallisiert“ oder „Metallfolienbelag“ usw. Zu jeder Bauart kann es auch noch mehrere Baureihen geben. Die Bauform, „quaderförmig mit einseitigen Anschlüssen“ kann bei allen Bauarten und Baureihen gleich sein.

Aus diesen Gründen habe ich die Gliederung des Artikels geändert. --Elcap 10:25, 31. Mär. 2009 (CEST)

Defekter Weblink[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 06:28, 2. Sep. 2012 (CEST)

Ersetzt durch:http://www.epcos.com/web/generator/Web/Sections/ProductCatalog/Inductors/Chokes/ChokesPowerLines/Page,locale=de.html. --Ajv39 (Diskussion) 19:59, 10. Dez. 2012 (CET)

Übersetzung in die Chinesische Wikipedia[Quelltext bearbeiten]

Die Version 10:17, 1. Aug. 2014‎ LordOider dieses Artikels wird in die Chinesische Wikipedia übersetzt.--Wing (Diskussion) 17:26, 6. Nov. 2014 (CET)

Mehrere Kammern verschieben den Wirksamkeitsbereich hin zu höheren Frequenzen?[Quelltext bearbeiten]

Im Text heißt es:

Mehrere Kammern pro Teilwicklung verringern die Eigenkapazität und verschieben die Eigenresonanzfrequenz und den Wirksamkeitsbereich hin zu höheren Frequenzen.

Ist das nicht widersinning zur Tatsache, dass bifilar gewickelte Gleichtaktdrosseln gemacht werden, um den Wirksamkeitsbereich hin zu höheren Frequenzen zu verschieben? -- Pemu (Diskussion) 12:08, 1. Jun. 2017 (CEST)