Diskussion:Ines Geipel

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Klage von Geipel gegen Misersky abgewiesen[Quelltext bearbeiten]

Geipel verklagte Misersky auf Unterlassung, da er insbesondere in E-Mails an Zeitungsredaktionen ihre sportlichen Leistungen im DDR-Sport, den Umstand ihrer politischen Verfolgung in der DDR und den Status des Dopings im DDR-Sport in Zweifel zog. Die Verhandlung der Zivilkammer 6 des Landgerichts Berlin fand im Februar 2020 statt. Es wurde zu 7 Punkten, die von Geipel aufgeführt wurden, Stellung bezogen bzw. verhandelt. Wenn man so will, sagte der Richter nach der Verhandlung, gibt es ein Ergebnis 5:2 für Misersky. Die beiden Punkte gegen Misersky hatten zum Inhalt, dass er nicht mehr öffenlich in Zweifel ziehen darf, dass die Schriftstellerin und ehemalige Sprinterin Geipel Opfer des staatlichen Doping-Systems in der DDR und staatlicher Repressalien wurde. Gleichzeitig wurde ein Vergleich vorgeschlagen. Misersky lehnte den Vergleich ab und ging vor Ablauf der Frist in Berufung. Die nächste Verhandlung zu den 2 Entscheidungen gegen Misersky fand im Kammergericht Berlin am 28.10.2021 statt. Die Richterin hob die beiden Entscheidungen des Landgerichts auf. Die Klage der Ines Geipel wurde vollständig abgewiesen. Damit hat sie in allen 7 aufgeführten Punkten verloren und Misersky kann weiterhin seine Meinung öffentlich kund tun und verbreiten. Er geht demzufolge als eindeutiger Sieger ohne Auflagen aus dem Prozeß hervor.SK49 (Diskussion) 14:22, 3. Nov. 2021 (CET) .[1][Antworten]

Und welche Rolle hast du in diesem Prozess gespielt? --Gnom (Diskussion) Wikipedia grün machen! 18:32, 3. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
Genau das frage ich mich auch. Atomiccocktail (Diskussion) 18:54, 3. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
Mich hat das Thema interessiert und deshalb habe ich mich auch hier in der Diskussion beteiligt und auch meinen kleinen Beitrag bei der Bearbeitung des Artikels geleistet. Da der Termin im Kammergericht öffentlich war, war ich dort anwesend. Obwohl der Lebenspartner von Ines Geipel mich nicht persönlich kennt und wir uns noch nie getroffen haben, hat er mich dort sofort freundlich begrüßt.SK49 (Diskussion) 19:17, 3. Nov. 2021 (CET)[Antworten]

Nun lasst uns mal abwarten, was darüber berichtet wird. Vorher ist das nicht artikelrelevant, und ob es das nachher ist, kann man immer noch besprechen.--Mautpreller (Diskussion) 19:42, 3. Nov. 2021 (CET) :(persönliche Auseinandersetzung enfernt, bitte WP:KPA einhalten –MBq Disk 19:53, 26. Nov. 2021 (CET))[Antworten]

Es ist inzwischen vielfältig berichtet worden. Gestern im DLF, auch in der TAZ, dem Nordkurier, der Jungen Welt. Das Urteil liegt vor. KG Berlin. Es nicht zu Widerrufen. Die Kosten des Verfahrens trägt die Klägerin. --2003:D1:EF11:1D00:A161:4518:D5A1:5AB7 20:29, 27. Nov. 2021 (CET)[Antworten]

Zu diesem Edit: Da auf der Diskussionsseite als unbeabsichtigte und wohl unvermeidliche Nebenfolge des sehr notwendigen Eingreifens auch eine inhaltliche Überlegung gelöscht wurde, bring ich sie hier nochmal an. Das war ein äußerungsrechtliches Verfahren, in dem entschieden wurde, dass bestimmte Äußerungen unter die Meinungsfreiheit fallen. Der umseitige Artikel thematisiert diese Äußerungen aber gar nicht, er beschränkt sich darauf, die grundlegenden Fakten zu dokumentieren, soweit sie seriös belegbar sind. Wie diese Fakten zu interpretieren sind, lässt er offen, er verzichtet auf die Wiedergabe von Meinungen und Interpretationen. Ich glaube nicht, dass man diesem Stand mit dem Urteil etwas Wesentliches hinzufügen kann, und halte das Urteil für irrelevant für diesen biografischen Artikel.--Mautpreller (Diskussion) 21:03, 26. Nov. 2021 (CET)[Antworten]


Mein Vorschlag: Diesen Satz:

"Geipel verklagte Misersky, nachdem dieser Widersprüche in der Darstellung ihrer Biografie und der von weiteren vermeintlichen Dopingopfern aufgezeigt hatte. Sie wurde mit ihrer Klage aber abgewiesen, weil es sich um zulässige Meinungsäußerungen handele."(“Im Nebel der Geschichte” - taz (vom 22. November 2021))(“Rechtsstreit zwischen Dopingbekämpfern” - Deutschlandfunk (vom 27. November 2021))

von Budätzigä, den er im Artikel "Doping-Opfer-Hilfe" hoch geladen hat auch an entsprechender Stelle hier im Artikel Ines Geipel einfügen. Damit ist in beiden Artikeln die gleiche Aussage. Der Unterschied zwischen beiden ist nur der, wenn sich jemand aus der Öffentlichkeit über Ines Geipel informieren will, wird er natürlich zuerst die Artikel lesen. Ob er dann noch zur DOH geht, ist nicht voraus zu sehen.SK49 (Diskussion) 14:57, 30. Nov. 2021 (CET)[Antworten]

Ich gebe Mautpreller Recht. Dieses Urteil ist ohne Bedeutung für e. biografischen Artikel. Das bleibt bitteschön außen vor. Danke. Atomiccocktail (Diskussion) 15:10, 30. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
Mein Argument ist vor allem, dass es in diesem Urteil (und auch bereits in dem Rechtsstreit) um etwas geht, was im Artikel gar nicht vorkommt. Es wird im Artikel eben gerade keine Behauptung zum Beispiel zu politischer Verfolgung aufgestellt, weder sorum noch sorum. Man müsste überhaupt erst einmal erklären, worum es hier ging. Dem bin ich aber eher abgeneigt. Bei den Streitigkeiten 2018 um die Politik der Doping-Opfer-Hilfe ging es mindestens zum Teil um eine sehr öffentlich verhandelte politische Frage, da finde ich, dass das im Artikel Thema sein kann und soll (während die persönlichen Vorwürfe, die in diesem Zusammenhang erhoben wurden, meines Erachtens nicht hier reingehören).
Bei dem Rechtsstreit, der mit dem aktuellen Urteil beendet wurde, geht es aber um die Deutung von Geipels persönlicher Biografie. Das überfordert einen Artikel über eine lebende Person ziemlich, weil es so nah an die Privatsphäre kommt. Es war schwierig genug, den Verlauf dieser Biografie literaturbasiert, im Sinne von gesichertem Wissen, darzustellen (ist es bei lebenden Personen nicht selten). Zurückhaltung ist da sehr wichtig, wir können, ums mal ganz klar zu sagen, weder Geipels noch Miserskys Deutung übernehmen. Ich plädiere dafür, solche Deutungen gar nicht in den Artikel aufzunehmen. Ich plädiere (und das schon seit längerem) dafür, nur gesichertes Wissen über konkrete Ereignisse aufzunehmen und dabei einen strengen Maßstab anzulegen.--Mautpreller (Diskussion) 16:43, 30. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
Es ging bei dem Urteil ja nicht darum, ob die Aussagen zur Biographie zutreffen, sondern ob es sich um eine zulässige Meinungsäußerung handelt. Insofern hat es jedenfalls keinen Mehrwert für die Biographie, allenfalls kônnte man den Konflikt als solchen erwähnen. Der ist aber im Artikel Doping-Opfer-Hilfe schon ausführlich dargestellt. (Vielleicht zu ausführlich, andererseits sollte man schon darstellen, worum es geht - schon um gezielten Fehldeutungen vorzubeugen.)—Butäzigä (Diskussion) 17:27, 30. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
Ja klar ging es darum, ob sie zulässig sind. Aber weder Geipels eigene Darstellung (die früher einmal hier breiten Raum einnahm, das aber nicht mehr tut) noch die Kritik Miserskys steht derzeit in diesem Artikel. Ich bin dafür, dass das so bleibt. Wie man unten sieht, ist es ja nicht so, dass ich kritische Bemerkungen etwa zum Begriff Ausdelegierung ignorieren würde, für so etwas bin ich dankbar. Ich hab nie behauptet, ein Experte für den DDR-Sport zu sein, bin ich natürlich auch nicht. Aber mit den Problemen von Wikipedia-Artikeln über lebende Personen kenne ich mich ziemlich gut aus, aus eigener Erfahrung. Und deshalb möchte ich vermeiden, die Deutungskämpfe um Geipels Biografie im Artikel nachzuvollziehen. So etwas überfordert meiner Erfahrung nach jeden solchen Artikel.--Mautpreller (Diskussion) 17:48, 30. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
Es ging nicht um Meinungen, sondern von Anwalt Jo Eisenberg vorgelegte Akten. Die PrivatKlage bezog sich auf kritische Anmerkungen Miserskys zum Zeitungsbeitrag in der "Sächsischen Zeitung vom 4.Juni 2018.
UA : "Weltklasse-sprinterin,..Verbannung aus dem Sport,..Staffel-Weltrekord,...unfreiwillige Einbindung in das ostdeutsche Zwangsdopingsystem"...
Das Gericht:... ZITAT : unwahre Behauptungen können solange nicht untersagt werden, wie deren WAHRHEITSGEHALT ZUVOR SORGFÄLTIG RECHERCHIERT WORDEN SIND..... "DIE KLÄGERIN HAT DER IHR OBLIEGENDEN DAHRLEGUNGS_UND BEWEILAST NICHT ENTSPROCHEN."
Das die Medien das nicht abbilden, kann nicht der Maßstab sein, eben sowenig wie ein Beitrag Reinschs in der FAZ bei WIKI mit der Falschbehauptung, Misersky sei quasi Dopingtrainer gewesen, wie Geipels Trainer Misersky. Geipel hat nicht bei Misersky trainiert. Ebenso falsch ist die Behauptung von A.Hecker in der FAS,19.Okt. wegen elektr. Stalkingvon Misersky sei für Geipel bei einer Lesung Polizeischutz "geordert2 worden.Die zuständige Dienststelle dementierte aktenkundig umgehend.Reinsch ist DOH-Journalistenpreisträger.Seine Berichte sind distanzlos,
.Siehe STASI-indizierte Blinddarm OP 1984.Geipeldiagnose Heckers ."Blut-und Nervenschmerz".LA-Weltrekordlerin". Alle vorgelegten Unterlagen waren überprüfbar, auch die Statsanwaltschaftliche Geipelvernehmung vom 21.Mai 1997 zu ihrem DDR-Doping, nicht unter Misersky, sondern unter Trainer Horst-Dieter Hille. --2003:D1:EF34:F400:A1B2:C1BF:EFF2:B3C2 01:16, 2. Dez. 2021 (CET)[Antworten]
Das steht doch alles korrekt im Artikel. Geipel hat bei Horst-Dieter Hille trainiert und die blauen Pillen hat sie von ihm bekommen. Die im Teaser von Reinschs Artikel [2] transportierte Behauptung, Misersky sei "ihr" (Geipels) ehemaliger Trainer gewesen, ist völliger Unfug. Misersky war Skilanglauftrainer! Er hatte mit Geipel in der DDR nie was zu tun, das hat auch nie irgendwer behauptet. Wenn ich Misersky wäre, würde ich von der FAZ verlangen, diese Behauptung umgehend zu korrigieren. Von einem Weltrekord Geipels ist sowieso im Wikipedia-Artikel längst nicht mehr die Rede.--Mautpreller (Diskussion) 09:10, 2. Dez. 2021 (CET)[Antworten]
Konkret! Da es sich nachweisbar um eine hier verlinkte Falschmeldung aus der FAZ handelt, ist dieser Beitrag von .M. Reinsch umgehend zu entfernen. Es kann nicht sein, dass Hille als auch unzutreffender Weise von Reinsch der von Geipel auf Unterlassung Beklagte Misersky als Dopingtrainer Geipels benannt wird.
Ergänzend:
Seite 10" Urteilsbegründung .Az.: 10 U 1005/20 6O 264/18 LG Berlin :
"Die Kritik des Beklagten mag scharf vorgetragen sein, sie bewegt sich aber unzweifelhaft im Rahmen einer SACHLICHEN AUSEINANDERSETZUNG und ist deshalb von der KLÄGERIN HINZUNEHMEN." .. ..
Die Klage wird insgesamt abgewiesen.
Die Klägerin hat die Kosten des Rechtssstreits beider Instanzen zu tragen.(
Dass ein Urteil nach Atomickoktail "außen" vor zu bleiben hat, ist eine Forderung ohne Kompetenz in der Sache) .. Siehe Zitate aus dem Verkündungsurteil !
...".denn der Beklagte führt hier zum BELEG für seine Ansicht TATSÄCHLICHE UMSTÄNDE an." --2003:D1:EF34:F400:212A:C05F:104E:4E2F 10:43, 2. Dez. 2021 (CET)[Antworten]
Aus dem Artikel Henner Misersky habe ich den Reinsch-Artikel entfernt. Er ist sonst aber nirgends im Artikelnamensraum verlinkt. Verantwortlich für den Teaser in diesem Artikel ist die FAZ. Wenn man die Weiterverbreitung einer solchen Falschaussage verhindern will, muss man sich an die FAZ wenden und eine umgehende Richtigstellung verlangen. Das würde ich auch sehr empfehlen. Die Wikipedia ist da die falsche Adresse.--Mautpreller (Diskussion) 11:21, 2. Dez. 2021 (CET)[Antworten]
Nur weil eine Andeutung im fraglichen FAZ-Artikel falsch ist, führt das nicht dazu, dass der Artikel hier nicht verlinkt werden darf. Der Wunsch der hier so ganz besonders interessierten IP bleibt also nur Wunsch. Der FAZ-Artikel geht mit M. hart ins Gericht. Das liegt schlicht und ergreifend am Verhalten des M. gegenüber Redaktionen und Journalisten, die M. offenbar für seine seine Kampagne gegen I. Geipel einspannen will. Das ist nicht das Problem dieses Artikels, sondern erkennbar das des Ex-Trainers M. Atomiccocktail (Diskussion) 11:31, 2. Dez. 2021 (CET)[Antworten]
Der von mir oben verlinkte Artikel geht mit M. nicht "hart ins Gericht", sondern berichtet lediglich über das Urteil, wie auch der Deutschlandfunk, die taz und diverse andere. Im Teaser enthält er aber eine glatte Falschaussage (keineswegs nur eine "Andeutung"). Ich weiß nicht, ob Reinsch den Teaser selbst verfasst hat, es ist auch gut möglich, dass es die Redaktion war (das ist jedenfalls keine seltene Praxis). Jedenfalls erscheint es mir vernünftig, als Beleg für eine Aussage einen korrekten Bericht zu verwenden und nicht einen, in dem eine Falschbehauptung aufgestellt wird. Solche Berichte stehen auch zur Verfügung (Thomas Purschke ist ein renommierter Sportjournalist und hat im Deutschlandfunk darüber berichtet). Wie ich schon sagte, für eine Richtigstellung muss man sich an die FAZ wenden. Ich denke, dass das auch erfolgreich wäre.--Mautpreller (Diskussion) 11:44, 2. Dez. 2021 (CET)[Antworten]
Ich meinte diesen Artikel der FAZ über die Kampagne des M. gegen I. Geipel. Atomiccocktail (Diskussion) 12:06, 2. Dez. 2021 (CET)[Antworten]
Jaja, es ging hier aber um einen anderen Artikel eines anderen Autors. Man kann wohl schlechterdings nicht verkennen, dass die Medien sehr unterschiedliche Einschätzungen dieser Geschichte haben. Ich seh keinen Sinn darin, das hier auszubreiten, und möchte mich lieber an Tatsachenbehauptungen als an Meinungen halten. Einen Meinungskampf hier nachzuspielen führt zu nichts. Die Tatsachenbehauptung, Misersky sei Geipels Trainer gewesen, ist jedenfalls erweislich falsch und sollte weder direkt noch indirekt in Wikipedia-Artikel Eingang finden.--Mautpreller (Diskussion) 12:15, 2. Dez. 2021 (CET)[Antworten]
Ich akzeptiere die Mehrheitsmeinung, wie es in einer Demokratie üblich ist. Ich stimme Mautpreller zu, dass es schwierig war den Artikel so zu gestalten, wie er jetzt ist. Da er den wesentlichsten Beitrag dazu geleistet hat von mir persönlich ein Dankeschön! Wir sollten in Zukunft den Artikel beobachten, damit er so bleibt, wie er ist, wenn nicht noch relevante Hinweise gegeben werden.SK49 (Diskussion) 10:48, 1. Dez. 2021 (CET)[Antworten]
Ich habe den Beitrag einer IP entfernt. Private, nicht publizierte Erkenntnisse können wir nicht als Quelle verwenden. Beachtet das Persönlichkeitsrecht, sonst muss diese Diskussionsseite gesperrt werden. —MBq Disk 08:49, 3. Dez. 2021 (CET)[Antworten]

Ausdelegierung[Quelltext bearbeiten]

Zu diesem Edit: Die Ausdelegierung ist ausgezeichnet belegt in Jutta Braun: Ines Geipel: Vergifteter Rekord. In: Jutta Braun, Michael Barsuhn (Hrsg.): Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte. Perspektiven der Aufarbeitung des DDR-Sports in Thüringen. Werkstatt, Göttingen 2015, S. 83–92, hier: S. 90. Dort wird aus dem Abschlussbericht der OPK "Ernesto" vom 23. April 1986 zitiert: "… wurden dann zum Anlass genommen, dass die Geipel über IM/GMS in Schlüsselpositionen aus der Nationalmannschaft der DDR und dem SC Motor Jena im Oktober 1985 ausdelegiert wird. Mit der umfassenden Aufklärung der Person der Geipel und der Herauslösung aus dem Leistungssport der DDR ist die Zielstellung der OPK erreicht." (BStU, MfS, BV Gera X/824/84). Bitte das zur Kenntnis nehmen. Man muss sich da nicht auf Eigenaussagen verlassen, nicht einmal allein auf die Stasiakten. Jutta Braun ist ausgewiesene Sporthistorikerin. --Mautpreller (Diskussion) 10:42, 20. Nov. 2021 (CET)[Antworten]

Den Begriff kennt doch keiner. War das ein Ausschluß gegen ihren Willen? --Nuuk 11:22, 21. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
Woher soll ich das wissen? Im Artikel wird der Begriff erklärt, Ausdelegierung bedeutet Ausschluss. Zur Erklärung: In einen Klub wie den SC Motor Jena (ebenso wie in eine KJS) wurde man delegiert und man trat auch nicht aus, sondern wurde ausdelegiert. Das galt unabhängig davon, ob man das selber wollte oder nicht.--Mautpreller (Diskussion) 11:31, 21. Nov. 2021 (CET) Instruktiv dazu diese Zusammenfassung: [3]. --Mautpreller (Diskussion) 11:51, 21. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
Es liegt kein Ausdelegierungsschreiben vor. Diese wurden archiviert. Geipel war ohne sportliche Perspektive, neunte der DDR-Rangliste,11,38"Drei jahre stagnier.OT-Konsum ausgereizt. Vorletzte des Endlaufs bei ihren letzten DDR-Meisteterschaften,Aus der jenenser Staffel entfernt, durch Gladisch ersetzt,14 Tage später EC-Finale Moskau. Ohne Geipel.
Vorläufige Reissperre(Vizepräsident Leistunggsport Dr.Th.Köhler) galt nur fürs NSW. Geipel hatte die Regelstudienzeit, als sie unter Druck geraten war wegen Verstößen gegen die "revolutionäre Wachsamkeit" von vier Jahren bereits um ein Jahr überschritten .Dafür erhielt Geipel bis Studiumende Sommer 1989,- mithin Langzeitstudentin mit ungebrochener SED-Mitgliedschaft -vom Staatssekretariat für KK der DDR bis 89 Ausgleichszahlungen.Von Geipel schriftlich bestätigt. ..Es sei ein Glücksfall gewesen...Welch Komfort für ein unwissentlich staatlich zwangsgedoptes Opfer in ehelicher Gemeinschaft mit dem Kugelstoßer M.Schmidt,-20,92, auch auf Stoff, wie Geipel,
Vernehmung seiner Trainerin Kleppe durch Staasanwaltsch.Erfurt.. Hier reden einige wie Blindevon der Farbe. Sie haben keinen Erfahrungen als Zeitzeugen, kennen die Regulariein,,Zuständigkeiten,alle UM-Maßnahmen nicht. Geschweige denn Akten. Geäußert wird, was angelesen. Geipel hat auch J. Braun getäuscht. Ihre Staatsanwaltschaftliche Vernehmung vom Mai 1997 verschwiegen. Ihre Strafanzeige ebenfalls.. Ihre Dopingdiagnose gefälscht(FAZ-"DOH-Leitmedium."
Daselbst DOH-Journalistenpreusträger M. Reinsch,dessen Falschangaben im Ping-Pong mit Geipel zur angeblich STASI-indizierten OP 1984,klare Fälschung, inzwischen entfernt worden ist.Man darf nicht mit den Fröschen reden, wenn man eine Sumpf trockenlegen will.... --2003:D1:EF23:B800:5D1F:C8F4:F6D0:B824 12:27, 24. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
Hallo IP, das Anliegen der Wikipedia ist es nicht, einen Sumpf trockenzulegen. Das Anliegen der Wikipedia ist es, auf der Basis veröffentlichter Literatur neutral zu informieren. Insbesondere bei Artikeln über lebende Personen ist dabei besondere Zurückhaltung erforderlich (Wikipedia:Artikel über lebende Personen). Bitte halte Dich daran.--Mautpreller (Diskussion) 13:16, 24. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
Wer wie die IP mit Schaum vor dem Mund schreibt, um Ines Geipel eins reinzuwürgen, wird hier nicht gebraucht. WP ist kein Internet-Pranger und auch kein Ort um seine höchst merkwürdigen "Aktenstudien" auszubreiten. Atomiccocktail (Diskussion) 16:56, 24. Nov. 2021 (CET)[Antworten]

Eine IP beharrt darauf, Geipel sei nicht ausdelegiert worden, sondern habe selbstbestimmt ihre sportliche Laufbahn beendet. Dazu möchte ich sagen: Gemäß Jutta Braun ist sie ausdelegiert worden, ich habe es zitiert. Meiner Kenntnis nach (es fehlt ein Artikel Delegierungssystem im Sport der DDR oder zumindest eine genauere Erklärung im Artikel Sport in der DDR) war für einen Zugang zum Leistungssportsystem der DDR und insbesondere für die Mitgliedschaft in einem der Sportclubs für den Hochleistungsbereich eine Delegierung erforderlich. Und für das Verlassen des Leistungssportsystems war entsprechend eine Ausdelegierung erforderlich. Beides muss nicht gegen den Willen des Sportlers oder der Sportlerin stattgefunden haben, insbesondere bei Ausdelegierungen kam das aber vor. Insofern ist es logisch, dass es zu einer Ausdelegierung gekommen sein muss, und diese ist auch dokumentiert.

Im Fall von Ines Geipel war es gemäß Jutta Braun so, dass eine Reihe von Gesprächen zwischen Geipel und Sportfunktionären geführt wurde. Dort wurde sie, wie Geipel selbst erzählt, vor die Wahl gestellt, entweder Kontakte zu bestimmten Personen abzubrechen oder aus dem Leistungssport auszuscheiden. Nach ihren eigenen Angaben hat sie sich in dieser Situation gegen den Leistungssport entschieden (dies lässt sich sowohl in Jutta Brauns Biografie als auch in Generation Mauer nachlesen). Kann man das "selbstbestimmt" nennen? Die genannte Alternative hat sie offenkundig nicht selbst gewählt, sie wurde, sicherlich ohne das gewollt zu haben, vor diese Alternative gestellt. Daraufhin hat sie eine Entscheidung getroffen. Ich würde das nicht als eine Situation einer freiwilligen Entscheidung bewerten.--Mautpreller (Diskussion) 10:28, 24. Nov. 2021 (CET)[Antworten]

Diese Formalien von wegen .man musste delegiert sein ,konnte den Sport nur benden, wenn ausdelegiert, ist unrichtig. Nieman konnte gezwungen werden, weiter zu trainieren, aus welchen Gründen auch immer, wenn er sich anders entschieden hat
Wenn Du als BSG -Sportler talentiert warst ,haben die dich angesprochen,auch wennDu nicht im TZ warst oder auf der KJS und geholt, Privilegien angeboten, Freisstellung von der Arbeit, Studienplatz nach Wahl usw.
Die Vorstellung, Sportler wurden mit der Kalaschnikow zum Trainierenn gezwungen, blieben angekettet bis die DDR-Sportführung sie nicht mehr brauchte, sind absurd.
Höchstleistungen unter Zwang, mit Widerwillen im Training, gibt es nicht. Ohneextrem hohe Motivation gibt es nirgend Spitzenleistungen,wobei das Prinzip der Systematik,wenn es um Superkompensation und Homöostase geht,Priorität hat.
Von Trainingswisenschaften haben hier nur zwei Diskutanten Ahnung. Ich will niemanem zu nahe treten. --2003:D1:EF23:B800:5D1F:C8F4:F6D0:B824 12:40, 24. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
Ich sprach nicht davon, dass man "den Sport nur beenden konnte", wenn man ausdelegiert war. Aber über die Zugehörigkeit zum Leistungssportsystem entschieden nicht die Sportler, sondern die Sportorganisationen. Wer unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr wollte oder konnte, musste eben ausdelegiert werden, oder nicht? Es ist mir doch klar, dass Höchstleistungen nicht gegen den Willen der Sportler erbracht werden können. Darüber brauchen wir nicht zu reden. Und natürlich sage ich hier, was ich mir angelesen habe, das ist das Prinzip der Wikipedia. Keine Originalforschung, kein Aktenstudium, sondern veröffentlichte Literatur als Basis. Da steht das so drin, wie ich es zitiert habe.--Mautpreller (Diskussion) 12:50, 24. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
Man wurde nicht "ausdelegiert". Ich kann helfen, -zu veröffentlichten Literatur..
Wer die Zielstellung nicht mehr erfüllte, verlor seine Förderstatus. Ohne diesen konnte man auch im Zivilclub verbleiben, aber ohne Förderung. Jutta Braun beschreibt z,B. den Fall Dirk Enke, Vater des Nationaltorhüters Robert Enke, der den Freitod wählte. Es gab Zivilclubs, da wurde formal gefordert, dann schreib einen "Ausdelegierungsantrag". Bei Dynamo/Polizei oder dem ASK/Nationale Volksarmee lief das anders.Wehrplicht,Dienstpflicht. .Aber in den "Provinzvereinen" wie in Jena war das eine Formalie. Zur Rechtfertigung wegen "Kaderverlust" falls leistungsfähig, vor der zentralen Sportführung in Berlin. Das bemühen des Clubleiters Werner Wehrstedt wird beschrieben. .".Nach Geipel zwar ein Ideologe, aber immer noch jemand, der sie sportlich eigentlich gern gehalten hätte.(Also der Leiter eines Vereins, der keine AUSDELEGIERUN forderte, sondern sie für die Vereinstaffel.,auch ohne Kaderstatus brauchen konnte..
Wenn aufgehört, wurde dann wieder acht Stunden gearbeitet,oder studierte verschult in der Regelstudienzeit, allerdings nicht Neun Jahre,fünf davon mit staatlichen Ausgleichszahlungen, von Geipel selbst bestätigt,-verlor geldwerte Privilegien wie Clubessen und Zugriff zu Waren des "Sonderbedarfs".
Bitte Beachten! Zur Präzisierung: Bei Jutta Braun ist lediglich vom HERAUSLÖSEN die Rede.S.88.89.
In der Akte vom14.08.84 nach "Vorkommnissen" der Schmidt, Ines in Mexiko,-.Ausgangsüberschreitung,..Ehesituation..,(verliebt in einen mexikanischen Geher, außereheliche Romanze nach Jutta Braun(also im WIKI-Text falsch. Geipel!) steht Herauslösung, als Schmidt noch aktiv war. Insofern ist auch falsch, im Zusammenhang mit den Trainingsaufenthalten in Mexiko von Geipel, und nicht von Schmidt zu reden. Unverständlich, denn es wurde bereits darauf hingewiesen.
Zur zeitlichen Zuordnung: Dem Begriff "ausdeligieren" (StASI-Sprech!) begegnet man erst in der zusammenfassenden Akte des Abschlussbericht der OPK "Ernesto"23.4.1986, also im Nachhinein ,als Geipel bereits raus war..
Bei Geipel selbst,ist von Ausdelegierung eben nichts zu finden. . (Die STASI-Akte ist nicht wie andere veröffentlicht. Braun bezieht sich darauf. Sie redet auch von "Weltklasse und Weltrekord", was unwahr ist. Sowohl bei Jutta Braun wie bei Geipel zu ihrer Biografie in "Generation Mauer".(Seiten 226-228 ,wo sie ihrer Entscheidung aufzuhören beschreibt, fehlt diese Begrifflichkeit "Ausdelegierung ebenso, wie in "Staatsdoping in der DDR zu ihren eigene Autorenangaben:..S..95 ..."1984 lief sie Weltrekord mit der Staffel über 4x100m.Dieser Rekord besteht bis heute.1985 BRACH SIE aus politischen Gründen die Sportkarriere ab und BEGANN ein Studium der Germanistik in Jena.(nicht alles richtig,weil Immatrikuliert 1,Sept 1980.
falsch: Kein Weltrekord, ohne Bestand, Vereinsrekord der DDR, " ..einem dokumentierten Doping-Weltrekord für Sprinterinne mit einer Jahresdosis von 5741 mg Steroiden .,(nach BerendonkK.)
Warum hier ausgerechnet der STASI-Duktus und nicht Geipels Selbstschilderung priorisiert wird, die man nachlesen kann, erschließt sich nicht.
"Du gehst jetzt raus, SAGTE ICH MIR. SCHLUSS, AUS, ENDE mit dem Irrsinn, dem DRUCK...Für Ines Geipel war DER AUSSTIEG aus dem Sport ein persönlicher Neuanfang." S.91 bei Braun/Barsuhn. Alles Zitate.... Der Ausstieg, sie brach ab,.
" Genration Mauer" S.227/28,,,ich höre mich sagen, DASS ICH MICH Entschieden habe,...Ich bekomme zehn Minuten Zeit, meine Sachen zu packen...Meine Zeit mit dem Laufen ist vorbei...(Eigenwillige Selbst-Ausdelegierung?)
Soviel zur hiermit erfüllten obigen Forderung von MP bei WIKI nach veröffentlichter Literatur,- kein Aktenstudium. --2003:D1:EF4D:B100:4071:8607:F202:4551 02:59, 25. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
Danke für den etwas sachlicheren Ton. Ich schau mir das im Einzelnen an und mache vielleicht einen Vorschlag. Zunächst möchte ich aber ein paar Sachen anmerken: 1. An Geipels eigenen Angaben kann man sich nur schwer orientieren, weil sie wechseln (siehe etwa zuletzt hier, wo das wieder ganz anders klingt). Abgesehen davon sind Eigenangaben (ebenso wie die Stasi-Akten) kein ausreichender Beleg nach Wikipedia-Regeln. Man soll sich nicht an Eigenangaben oder Akten (vor allem welchen, die nicht mal öffentlich zugänglich sind!) orientieren, sondern an seriösen veröffentlichten Texten von Dritten, am besten von Wissenschaftlern. Da ist Jutta Brauns Text die beste Quelle, die wir zu diesem Punkt haben. 2. Wegen Wikipedia:Artikel über lebende Personen sollen möglichst Angaben aus dem persönlichen Nahbereich (Romanze etc.) vermieden werden, weil sie Persönlichkeitsrechte berühren könnten (es sei denn, die Person hat sie selber veröffentlicht). 3. Es geht hier auch prinzipiell nicht um Entlarven oder Feiern. Es geht an dieser Stelle darum, das, was man aus öffentlichen Quellen sicher weiß, festzuhalten, so trocken wie möglich. --Mautpreller (Diskussion) 09:50, 25. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
An MP: Siehe etwas zuletzt hier. "Bücher schreiben,etwas auslösen".
Es handelt sich um ein Mail-Interview. Ein telefonisches wurde von Geipel -abgelehnt.( Rücksprache Fröhlich erfolgt.)Insofern ist es autorisiert.
..Kein Medizinstudium als Kadersportler wegen DDR-Doping. Staatsplan 14/25 möglich?.
Geipel als Hellseherin? Geipel war politisch zum Zeitpunkt der Immatrikulation unauffällig. Zudem war zum damaligen Zeitpunkt noch der vom IOC verordnete Amateurparagraf gültig, um den Olympischen Sport vom Profisport getrennt zu halten.
Es gab Proforma -Arbeitsverhältnisse, Versicherungspflichtig, Einschreibungen zum Studium, da es internat. Kontrollen gab.
Dieser Kode 14/25 war weder Trainern, Vereinsfunktionären,, Sportlern bekannt .Als Geipel immatrikuliert wurde, war sie Zwanzig.. Der Stellverteter Leistungssport. C. Tittel vom SC Motor Jena, der die "Wunscheinschreibungen" von privilegierten Staatssportlern an der FSU einreichte, kannte diesen Kode nicht. Das Prorektorat für Studienangelegenheiten gleich gar nicht. Der Kode14/25 wurde erst wie ein Passel nach dem Mauerfall von Prof. Werner Franke entschlüsselt .Siehe auch "Materialien der Enquete-Kommission "Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktaturin Deutschland". BandIII2 Herausgegeben vom Bundestag.12.Wahlperiode."Funktion und Instrumentalisierung des Sports in der DDR:
Pharmakologische Manipulationen(Doping) und die Rolle der Wissenschaft .248 Seiten(.Auch bei Berendonk.) Nach Geipels Narrativ war zudem der DDR-Sport ,insbesondere Doping, "hochkospirativ."Wo ist die Logik.
14/25 war ein Forschungsvorhaben zur "Erschließung zusätzlicher Leistungsreserven ) Da ging es aber nicht nur um Medikamentierung, sondern auch um trainingsbegleitende physioterapheutsche /sportmedizinische Maßnahmen zur Belastungsgestaltung und zur Wiederherstellung, also verbesserte Regeneration, legale Substitution.)Diese anwendungsorientierte Forschung wurde in quervernetzten Kleingruppen zur "Effektivitätssteigerung" organisiert .Dieser erste schriftliche Auftag zum Thema wurde vom DTSB Präsidenten Manfred Ewald erteilt.(Siehe auch Spitzer :"Doping in der DDR1998,Bundesinstitut für Sportwissenschaften Band 3)
Hier zum Abgleich von Geipels These einige Kadersportler mit Olympiamedaillen, die Medizin studierten: Dr. Roland Mathes, Dr. Hans-Georg Aschenbach, Prof. Dr. Karin Janz, .Prof. Dr. Volker Mei(USA) Dr.Siegurd Hanke....
Studium ohne Abschluss: der bekennender Doper OL. Sieger Zehnkampf 1988 Christian Schenk, WR-Halterin 400m 47,6" Marita Koch, Ol-Siegerin 1980 Ski-LL Barbara Paetzold usw.
Die Aussage Geipels ,hier im Beitrag zu finden-, sie sei aus dem DDR-Leistungssport aus politischen Gründen "verbannt "worden, wurde am 28.10. vom KG Berlin nicht bestätigt .Es war ein Klagepunkt Geipels von sieben Unterlassungsbegehren .Diese wurden alle faktenbasiert widerlegt. Zudem waren sie äußerungsrechtlich gedeckt.. Siehe "Nordkurier", TAZ ,FAZ ,Das Urteil ist rechtskräftig und einsehbar. Die Kosten des Verfahrens trägt die Klägerin. Es ist endgültig
Im Beitrag wird von Geipel die These vorgetragen ,kein Ausschluss vom Studium , eine beabsichtigte Tarnung durch die STASI. Das muss man nicht kommentieren --2003:D1:EF3C:3D00:6905:C811:6A1E:15D5 13:10, 25. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
Wie gesagt, ich überleg mir eine Formulierung auf der Basis von Jutta Brauns Bericht. Es stimmt, dass der Begriff der Ausdelegierung außerhalb des Stasi-Zitats dort nicht vorkommt, vielleicht kann und soll man es wirklich genauer sagen. Das heißt aber auch, dass man sagen muss: Sie sollte die Kontakte zu ihren Bekannten abbrechen, die wg. Westkontakt und Ausreiseantrag als verdächtig galten. Sie sollte sich "entscheiden" und das hat sie gemacht. Das ist ja nicht grad auf eigenen Wunsch.--Mautpreller (Diskussion) 20:59, 25. Nov. 2021 (CET)[Antworten]

Noch eine Anmerkung hierzu: In Jutta Brauns Einleitungskapitel Thüringer Sportler in der Diktatur beschreibt Braun, dass es "zuweilen Konfliktlinien zwischen den staatlich gelenkten Sportorganisationen … und dem Apparat der Staatssicherheit gab". Als Beispiele hierfür nennt sie die Sportlerinnen Ines Geipel und Gesine Tettenborn (damals Walther). Das MfS wollte die Sportlerinnen aus dem Leistungssport "herauslösen", weil ihm das Risiko zu hoch war; die Vertreter der Sportorganisation versuchten sie zu halten. Braun schreibt: „Dieses ‚Tauziehen‘ steht sinnfällig für den Widerspruch zwischen Ideologie und Pragmatik …“ und schließt den Absatz so: „In beiden Fällen entschieden die Betroffenen nach zahlreichen Demütigungen schließlich selbst, ein neues Leben außerhalb des Leistungssports zu beginnen“ (S. 23f.). Man könnte diese Situation natürlich genauer darstellen, meiner Meinung nach würde es aber zu weit führen.--Mautpreller (Diskussion) 10:50, 24. Nov. 2021 (CET)[Antworten]

Was die sportlichen Perspektiven anbelangt: Die Staffel des SC Motor Jena mit Geipel als Startläuferin hat sehr gute Ergebnisse erzielt, wenn auch die Spitzenleistungen von DDR-Staffeln noch eine ganze Ecke drüber lagen. Fünf DDR-Meistertitel sind keine Kleinigkeit. Für die Staffel als Prunkstück des Jenaer Sportklubs war sie sicherlich eine Bereicherung. In den Einzelwettbewerben kam Geipel bei keiner DDR-Meisterschaft unter die ersten drei. Die DDR hatte nun mal sehr gute Sprinterinnen: aus dem SC Motor Jena vor allem Marlies Göhr, Bärbel Wöckel, Ingrid Auerswald, Sabine Rieger, aber auch zum Beispiel Marita Koch, Silke Gladisch und Gesine Walther. Dass die Leistungen durch Doping unterstützt waren, ist mittlerweile gut bekannt, gilt aber auch für Ines Geipel.--Mautpreller (Diskussion) 12:03, 24. Nov. 2021 (CET)[Antworten]

An MP: Wenn man die Staffelzeiten bewertet, -"sehr gute Ergebnisse" ,-fünf DDR-Meistertitel, (allerdings ohne Einzelmedaille),-sollte der Blick auf die extrem hohen Dosierungen an Steroiden nicht verloren gehen. Siehe oben. Es handelt sich zweifelsfrei um Betrugsleistungen, denn anabole Steroide wurden bereits auf einer Sitzung der IAAF am 14.5.1970 für die Leichtathletik verboten. Leistungssteigerung durch OT sind erheblich, genetisch bedingt individuell sehr differenziert zu beurteilen, Es gibt gute und schlechte "Anabolikerinnen. Frauen "profitieren" vom steroidalen Hormonschub mehr als Männer. Es ist unberechtigt, mit irregulären Ergebnissen zu kokettieren, zumal ein Staffelergebnis(42,20") öffentlichkeitswirksam aus einer DLV Rekordliste, aber nicht die PB von 11,21" als Einzelergebnis,-Sternchen bei Schmidt, - annulliert wurde.
Durch vorgegebene Absetzfristen und Überbrückungsdoping, obligate Vorab-Ausreisekontrollen war allen Reisekadern bekannt, dass es sich nicht um gute "Vitamine" bei der Medikamenteneinnahme handelt. Diese "Vitamine"ausgerechnet vor Höhepunkten abzusetzen und danach wieder einzunehmen, , ist unlogisch/paradox..In den Regularien der WADA ist eindeutig die Selbstverantwortung für alle zugeführten Medikamente, alle medizinische Maßnahmen (Transfusionen, Injektionen) selbstverantwortlich. Das galt auch in der DDR.
.Bei einer unangemeldeten internat, Kontrolle, die damals innerstaatlich nicht möglich war, wären alle Staffelstarterinnen zwei Jahre gesperrt worden. Für I. Schmidt ist die Einnahme/Vergabe1983 mit 910 mg ,1984 erheblich gesteigert auf 1291 mg des zu therapeutischen Zwecken zugelassenen verschreibungspflichtigen Medikaments Oral-Turinabol nachzuverfolgen .Die zyklisierte Vergabe wurde 1983 auf 13 Wochen, 1984 auf 17 Wochen verteil.(üblicherweise in drei Etappen) In Summe 440 Tabletten.
Ob es berechtigt ist, von einer "Bereicherung" zu reden, ist fraglich. Der Rückstand zur absoluten Spitze unter gleichen Voraussetzungen war erheblich(Durchschnittlich 3-5 Zehntel, Im Verein gab es die jüngste Weltmeisterin imWeitsprung,1983,Heike Daute,, verh, Drechsler, die auf Staffeleinsätze verzichtete(Zeitverluste durch Wechseltraining, Prämien für Vereinsleistungen uninteressant,) PBL: WR 200m 21,71" /Schmidt 22,87"),100m 10,91", Schmidt 11,21"..Am Staffelstart wird wegen der kürzesten Strecke (Wechselraum) und nur einem Wechsel, der viertbeste Staffelstarter platziert. Nochmals:1984,in Mexiko, war Geipel ver. Schmidt. Das ist objektiv und zu ändern.(Quelle Kl. Amrhein. Geschichte der Deutschen LA) --2003:D1:EF44:DA00:4895:79C6:FD16:1D2B 20:01, 25. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
Ob Geipel oder Schmidt, finde ich an dieser Stelle unwichtig. Dass sie damals Schmidt hieß, steht ja schon drin, das gibt nur Verwirrung. Ich seh auch keinen Sinn drin, jetzt über die Leistungen zu diskutieren. Dass es keine Weltrekorde waren und doch noch ein ganzes Stück zur absoluten Spitze fehlte, ist kaum zu bestreiten, steht aber auch schon längst nicht mehr im Artikel. Aber deshalb muss man die Leistungen nicht kleinreden. Und Anabolika bekam eben nicht nur Geipel und auch nicht nur die DDR-Sprinterinnen.--Mautpreller (Diskussion) 20:59, 25. Nov. 2021 (CET)[Antworten]
MP:Es wird nichts kleingeredet,, nichts abgewertet, sondern faktenbasiert präzisiert. Es geht um eine sportfachlich quellenbasierte Bewertung. Das international alles hochgerüstet war, ist klar.
Um die "Verwirrung" von uninformierten Lesern zu beseitigen: Zum Zeitpunkt der Trainingslager 1984war sie verh. Schmidt. Quellen sollten doch der Maßstab sein. Einfach Geipel, verh, Schmidt. --2003:D1:EF44:DA00:4895:79C6:FD16:1D2B 21:45, 25. Nov. 2021 (CET)[Antworten]

{{Entfernt gem. WP:DISK, WP:WQ. --Felistoria (Diskussion) 14:03, 26. Nov. 2021 (CET)}}[Antworten]

(Beitrag voller von SK49 PAs gegen meine Person gelöscht Atomiccocktail (Diskussion) 12:11, 26. Nov. 2021 (CET)). SK49 (Diskussion) 11:37, 26. Nov. 2021 (CET)[Antworten]

Studium[Quelltext bearbeiten]

Zu diesen Edits zusätzlich: Das geht nur mit Beleg, der das nachweist, und zwar für Geipel, nicht allgemein. Schlussfolgerungen, Meinungen usw. gehören grundsätzlich nicht in den Artikel. Weder sorum noch sorum. Im Notfall muss der Artikel für IPs gesperrt werden.--Mautpreller (Diskussion) 11:14, 21. Nov. 2021 (CET)[Antworten]

+1 IP-Angriffe auf den Gegenstand sind zu unterlassen. Andernfalls wird das technisch unterbunden. Atomiccocktail (Diskussion) 21:09, 22. Nov. 2021 (CET)[Antworten]