Diskussion:Streckennummernsystem in Deutschland

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VzG-Streckennummer schon vor 1970[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel ist derzeit zu lesen:

Das im VzG verwendete Nummernsystem wurde in den Jahren 1970 bis 1975 vom Vermessungsdienst der Deutschen Bundesbahn entwickelt.

Das kann aber nur die halbe Wahrheit sein, denn in diesem schönen neuen Artike, haben auch solche Strecken eine vierstellige Nummer, die in den 1970er-Jahren schon längst Geschichte waren. Als Beispiel mal die schon 1956 (!) stillgelegte Siebenmühlentalbahn. Wer weiß Bescheid von wann das System wirklich stammt oder wie sich dieser Widerspruch anderweitig aufklären lässt? Danke schonmal, Firobuz 13:33, 23. Okt. 2011 (CEST)--

Ich vermute, der Widerspruch klärt sich dadurch auf, dass die DB nach Stilllegung und Abbau einer Strecke oft noch lange Zeit weiterhin Eigentümer der Trasse war (bzw. ist) und dass der Vermessungsdienst der DB in der Lage sein musste, auch diese ehemaligen Strecken im VzG-Schema abzubilden. Aber vielleicht findet sich noch jemand, der es genauer sagen und im Artikel ergänzen kann. --kjunix 14:59, 23. Okt. 2011 (CEST)
Hmmm, das klingt jetzt aus meiner Sicht nicht unbedingt plausibel. Nach der Entwidmung hatte die DB doch mit den Strecken nichts mehr zu tun, allenfalls der Bund selbst. Auch geht es ja bei den VzG-Nummern in erster Linie um betriebliche Aspekte, weniger um Besitzverhltnisse. Eher gegen Deine Theorie spricht zum Beispiel auch die Strecke Eybtal–Geislingen (Steige). Sie trägt laut deiner Tabelle die Streckennummer 4743, wurde aber schon am 1. Dezember 1948 und damit sogar vor Gründung der Bundesbahn am 7. September 1949 stillgelegt (auch wenn ihre Trasse später trotzdem in den Besitz des Bundes gelangt sein dürfte). Und der Abschnitt Schwetzingen–Speyer trägt die Nummer 4024 obschon 1945 in Folge Kriegseinwirkung aufgelassen. Haben eventuell die West-Allierten anfangs soetwas wie eine Bestandsaufnahme gemacht? Oder doch die Bundesbahn, aber schon mit Gründung (also eine Art Inventarliste)? Wir stochern hier ziemlich im Dunkeln seh ich grade... Firobuz 16:19, 23. Okt. 2011 (CEST)--
Sicher klären können wird man dies ohne nähere Informationen wohl nicht. So haben auch Strecken, die sich in der DDR befanden eine entsprechende Streckennummer erhalten. Und das, obwohl die schon lange vor 1990/93 stillgelegt waren und auch die Trasse schon an andere Eigentümer übergegangen war. Nur wegen der paar potenziellen Restflächen (ehemalige Verknüpfungspunkte bzw. kurzzeitige Parrallelführungen von Strecken außerhalb dieser Knotenpunkte), die in den entsprechenden Fällen noch vorhanden waren, wird man da nicht so einen Verwaltungsaufwand betrieben haben. -- Knergy (Diskussion; Beiträge) 17:32, 23. Okt. 2011 (CEST)

Soweit mir bekannt wurden Anfang der 1970er Jahre auch den Strecken eine Nummer gegeben, die schon lange nicht mehr existierten. Dabei wurde z.T. die alte Kilometrierung übernommen, die schon damals eigentlich keinen Sinn mehr ergab, so wird die Bahnstrecke Witten/Dortmund–Oberhausen/Duisburg entgegen ihrer Baurichtung kilometriert, der Nullpunkt liegt dabei ich Aachen! (via Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach und Bahnstrecke Mönchengladbach–Duisburg-Ruhrort, von letzterer hat ein Teilstück keine VzG-Nummer erhalten!) a×pdeHello! 01:29, 25. Okt. 2011 (CEST)

Zumindest für die Strecken, auf denen es noch einen wenn auch sehr geringen Restbetrieb gab, ist nachvollziehbar, daß eine Streckennummer vergeben wurde. Schwetzingen-Speyer ist, oder war bis in die jüngste Vergangenheit mit seiner östlichen Hälfte als Zubringer für das Industriegebiet Hockenheim-Talhaus in Dienst. Und wenn ich den Artikel zur Siebenmühlentalbahn richtig interpretiere, hatten die ersten anderhalb Kilometer bis Musbach auch noch deutlich länger Bestand als der Rest der Strecke. Diese kurze Bahnstrecke am Bodensee hingegen, 1950 stillgelegt und ohne größere Kunstbauten, hatte keine Streckennummer erhalten. Möglicherweise hat es tatsächlich damit zu tun, inwiefern zu Beginn der 1970 noch irgendwelche Bauverpflichtungen seitens der DB vorhanden waren, und ob eine Strecke zwar längst stillgelegt und abgebaut, aber noch immer, zumindest offiziell, als Verkehrsweg ausgewiesen war. Anders kann ich mir das mit dem Spitzkehrbahnhof im Eybachtal so auch nicht erklären.
Es gibt es zwei strategische Bahnen, beide mit sehr ähnlicher zeitlicher Stellung, beide unvollendet und niemals in Betrieb gegangen, beide mit jeder Menge größerer Kunstbauten. Beide haben eine Streckennummer erhalten, obwohl sich, aus damaliger Sicht, schon seit fünzig Jahren nichts mehr geregt hatte --kallewirsch 19:36, 12. Feb. 2012 (CET)
Es bleibt interessant, ein klares System kann ich aber immer noch nicht erkennen. In der Tat könnte es aber Sinn machen, alle Strecken ohne Nummer zu kennzeichnen (all zu viele sind es ja nicht). Also so wie du das soeben bei Bahnstrecke Oberuhldingen-Mühlhofen–Unteruhldingen gemacht hast. Firobuz 19:42, 12. Feb. 2012 (CET)--
Zumindest im Karlsruher Bereich war dies die einzige. Die andere aufgelistete war in den 1850ern mal geplant, wurde aber nicht gebaut, und ist deshalb wohl nicht relevant genug für einen Artikel. Stattdessen entstand in der gleichen Relation 1905, allerding nur auf schweizer Seite eine Straßenbahn.
Andere Frage: gibt es eine Möglichkeit, eine Liste all der Artikel über Strecken zu erzeugen, die im Eigentum der DB und ihrer Vorgänger stehen und standen und bei denen keine Streckennummer angegeben ist? --kallewirsch 20:03, 12. Feb. 2012 (CET)

Defekte Weblinks[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 02:47, 27. Dez. 2015 (CET)