Duckomenta

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Die Duckomenta ist eine Wanderausstellung, deren Name eine Parodie auf die documenta ist. In ihr werden Bilder und Plastiken ausgestellt, die berühmten Werken nachempfunden sind, nur dass die dargestellten Figuren Enten im Stil von Donald Duck sind. Vereinzelt gibt es auch Figuren im Stil von Micky Maus.[1] So gibt es zum Beispiel die Mona Lisa als Ente oder Zwei Männer in Betrachtung des Mondes in Entengestalten statt Menschen. Auch sind viele Namen der Künstler verfremdet, z.B. ein Selbstporträt von Vincent van Gogh (in Entengestalt) wird als Vincent van Dough verfremdet. Es finden sich Parodien zu Kunstwerken aus fast allen Epochen, so etwa zu Thutmosis’ Nofretete bis zu Miró oder auch der Ötzi, welcher hier mit Entenschnabel daliegt und als "Dötzi" bezeichnet wird.

Ausstellungsorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Duckomenta war schon an zahlreichen Orten in Europa zu sehen, darunter die Kunsthal Rotterdam, das Palais Palffy in Wien, beim Comic-Salon Erlangen (2010), im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (2010/11),[2][3] sowie 2015/16 im Museum Weltkulturen der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim[4] und 2017 im Archäologischen Museum Hamburg.[5]

interDuck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiritus rector des Projektes ist der emeritierte Braunschweiger Kunstsoziologie-Professor Eckhart Bauer,[6] der auch über eine umfangreiche Sammlung von Alltagsgegenständen mit Duck-Design verfügt. Ferner gehören Anke Doepner, Prof. Volker Schönwart, Rüdiger Stanko und Ommo Wille zu den aktiven Mitgliedern und Künstlern.[7] Die Gruppe nennt sich selbst interDuck.[8][9]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Art of the DUCKOMENTA - YouTube. Abgerufen am 11. Oktober 2014.
  2. Wolf Stegmaier (Red.): Art of the Duckomenta. 2010, S.399
  3. Die Duckomenta: Die Enten sind zurück! Comic-Salon Erlangen, abgerufen am 4. November 2015.
  4. Die Duckomenta – Weltgeschichte neu entdeckt. Reiss-Engelhorn-Museen, abgerufen am 4. November 2015.
  5. Meisterwerke mit Schnabel: „DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte“ ab 9. Juni im Archäologischen Museum Hamburg. Archäologisches Museum Hamburg, 2017, abgerufen am 9. Juni 2017.
  6. Lars von Töne: Fundstücke: Der Schnabel der Welt. In Der Tagesspiegel, 14. März 2010. Abgerufen am 28. Juli 2010.
  7. Wolf Stegmaier (Red.): Art of the Duckomenta. 2010, S.394
  8. Internetseite der Ausstellung, abgerufen am 18. September 2010
  9. interDuck - Die Duckomenta, abgerufen am 9. Juni 2017