EHC Winterthur

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EHC Winterthur
EHC Winterthur
Grösste Erfolge
  • Aufstieg in die NLB 1969, 2015
  • Amateurmeister 2010, 2015
Vereinsinformationen
Geschichte EHC Winterthur (Gründung 1929)
Rot-Weiss Winterthur (Fusion EHC Veltheim und EHC Winterthur 1963)
EHC Winterthur (Umbenennung 1980)
Vereinsfarben rot, weiss
Liga Swiss League
Spielstätte Zielbau Arena
Kapazität 2'496 Plätze (davon 2'496 Sitzplätze)
Cheftrainer Michel Zeiter
Kapitän Adrian Wichser
Saison 2017/18 10. Platz

Der EHC Winterthur ist ein Eishockeyklub aus Winterthur, Schweiz. Der Klub spielt seit 2015 wieder in der zweitklassigen Swiss League. 2010 und 2015 wurde der EHC Winterthur Amateurmeister der Schweiz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der EHC Winterthur wurde 1929 gegründet. Bis er über eine professionelle Ausrüstung verfügten, spielte der Verein auf dem Walcheweier, danach konnten er auch auf dem Zelgli trainieren. 1961 stieg der EHCW erstmals in die Nationalliga B auf und konnte sich zwei Jahre, bis 1963, halten. Nach dem Abstieg in die 1. Liga kam es dann am 30. Mai 1963 zur Fusion mit dem zweiten Winterthurer Eishockeyklub EHC Veltheim zu Rot-Weiss Winterthur. Seither wird allgemein auch das Jahr 1963 als Gründungsjahr des EHCW angegeben.

Drei Jahre nach der Fusion scheiterte der Klub an den Aufstiegsspielen in die Nationalliga am EHC St. Moritz. 1969 gelang jedoch dasselbe Unterfangen gegen den EHC Olten, jedoch konnte sich Rot-Weiss Winterthur nur eine Saison in der neuen Liga halten. Am 22. April 1980 erfolgte schliesslich wieder die Umbenennung in den früheren Namen EHC Winterthur. 1983–85 musste der Verein für zwei Saisons den Gang in die 2. Liga antreten, stieg danach jedoch wieder auf. 1998 kam der EHCW als Ostschweizer Meister abermals bis in die Aufstiegsspiele, wo er aber am EHC Sierre scheiterte.

Im Jahre 2002 zog der Klub schliesslich von der Eisbahn Zelgli, die lediglich eine Tribüne hatte und später abgerissen wurde, in die neu erbaute und überdachte Eishalle Deutweg. Damit war auch der Weg geebnet, um wieder in die NLB aufzusteigen, jedoch scheiterte das Vorhaben zuletzt immer wieder in den Playoffs. In der Saison 2007/08 wurde der Final nach einem Rekurs des EHC Zuchwil Regio am grünen Tisch entschieden.[1] In der Saison 2009/2010 gewann der EHC Winterthur den Titel Schweizer Amateurmeister, wollte jedoch aufgrund mangelnder finanzieller Perspektiven den Sprung in die National League B nicht wagen. 2015 wagte man nach Gewinn des Amateurmeistertitels den Sprung in die National League B.

In der Saison 2015/16 gelang dem EHC Winterthur das Erreichen der Playoffs nicht. Das Team erreichte den 10. Rang und somit letzten in der Qualifikation.

Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Liga Platzierung
2000/01 1. Liga Playoff-Finale
2001/02 1. Liga 1. Platz, Vizemeister
2002/03 1. Liga Playoff-Finale
2003/04 1. Liga Playoff-Finale
2004/05 1. Liga Playoff-Finale
2005/06 1. Liga Playoff-Halbfinale
2006/07 1. Liga Playoff-Finale
2007/08 1. Liga 2. Platz, Vizeamateurmeister
2008/09 1. Liga Playoff-Finale
2009/10 1. Liga 1. Platz, Amateurmeister
2010/11 1. Liga Playoff-Viertelfinal
2011/12 1. Liga 2. Platz, Vizeamateurmeister
2012/13 1. Liga Playoff-Finale
2013/14 1. Liga Playoff-Finale
2014/15 1. Liga 1. Platz, Amateurmeister
2015/16 NLB 10. Platz
2016/17 NLB 9. Platz
2017/18 SL 10. Platz

Spielstätte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Heimspiele trägt der EHC Winterthur in der Eishalle Deutweg aus, die nach einem Sponsoringengagement zurzeit Zielbau Arena heisst. Diese hat eine Kapazität von 2'496 Zuschauern, wovon alle Plätze als Sitzplätze ausgewiesen sind. Die Halle wurde 2002 erbaut. In der Saison 2010/11 hatte die erste Mannschaft einen Zuschauerschnitt von 1'083 Zuschauern.[2]

Radio RWW[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Saison 2011/12 überträgt das Radio RWW alle Auswärtsspiele der Mannschaft. Das Radio wurde von einigen Fans nach dem Vorbild des EHC Arosa-Fanradios ins Leben gerufen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann Pedergnana: Eiszeiten. Vom Zelgli und dem Schützenweiher zur Eishalle Deutweg: Rück- und Ausblick auf den Eissport in Winterthur. Buchhandlung Vogel, Winterthur 2002.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. slapshot.ch: Vorlage:Webarchiv/Wartung/SternZuchwil-Regio legt Rekurs ein (Archivversionen)
  2. ehc-winterthur.ch: Klubportrait EHC Winterthur (Memento des Originals vom 29. Januar 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ehc-winterthur.ch