Swiss League

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Swiss League
Logo der National League
Aktuelle Saison Saison 2017/18
Sportart Eishockey
Abkürzung SL
Verband Schweizerischer Eishockeyverband
Mannschaften 12
Land/Länder SchweizSchweiz Schweiz
Titelträger SC Langenthal
TV-Partner Schweizer Sportfernsehen MySports
Website www.nationalleague.ch
National League

Die Swiss League (früher Nationalliga B, National League B) ist nach der National League die zweithöchste Eishockey-Liga in der Schweiz. Sie besteht seit 2017 aus 11 Mannschaften.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für drei Saisons (2006/07–2008/09) bestritt auch die Schweizer U20-Nationalmannschaft pro Saison ein Spiel gegen jeden Club. Die Juniorenauswahl spielte selbst ausser Konkurrenz und konnte weder absteigen, noch an den Playoffs teilnehmen. Die Nationalmannschaft des Schweizer Eishockeys genoss dabei immer Gastrecht im Stadion des Gegners und bot jeweils vor dem Spiel junge Spieler auf, die ansonsten in ihren Stammclubs engagiert waren.

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2006/07 wurde eine neue Punktevergabe analog der National League eingeführt. Die Saison gliedert sich in zwei Teile; eine Qualifikation und eine Finalrunde. In der Qualifikation spielten bis zur Saison 2015/16 die elf Vereine fünfmal gegen jeden Gegner (zwei Doppelrunden und eine Einfachrunde), damit absolvierte jedes Team 50 Spiele. Heute sind zwölf Vereine in der Liga vertreten, folglich werden 48 Runden ausgetragen.[1] Während der Saisons 2009/10, 2010/11 und 2011/12 umfasste die Liga nur zehn Vereine. Folglich wurden 45 Runden ausgetragen.

Nach der Qualifikation ermitteln die besten acht Mannschaften den Schweizer B-Meister im Playoff-Stil, der gegen den Verlierer der Playouts der National League um den Aufstieg spielt. Die Viertelfinals, Halbfinals und der Final werden nach dem Modus Best of seven gespielt.

Mögliche Neuerungen bis 2018/19[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Versammlung der Nationalliga vom 11. Februar 2015 wurden einige Neuerungen beschlossen, welche einschliesslich bis zur Saison 2018/19 gültig sein sollen. Ziel ist es, die Swiss League aufzustocken und den Aufstieg für die Teams der Regio League zu erleichtern. Damit die jetzigen Vereine und zukünftigen Einsteiger eine gewisse Sicherheit bei der Planung des Spielbetriebs haben, wird der sportliche Abstieg bis und mit 2018/19 ausgesetzt. Teams aus der Regio League müssen weder zwingend Meister werden, noch in der 1. Liga (dritthöchste Spielklasse) spielen.

Vereine, welche in die Swiss League einsteigen möchten, können dies auf zwei Wegen tun, als "Farmteam" eines National-League-Clubs oder als eigenständige Mannschaft. Farmteams müssen mehrheitlich im Besitz einer NL-Mannschaft sein und dürfen nicht in die höchste Liga aufsteigen.[2]

Einen Antrag zum Aufstieg in die damalige National League B stellten die Rapperswil-Jona Lakers für den SC Herisau [3], welcher zum Farmteam hätte werden sollen, und der neunmalige Schweizer Meister EHC Arosa [4]. Der SC Herisau spielt aktuell in der 2. Liga, der EHC Arosa stieg zum Ende der Saison sportlich aus der 1. Liga in die 2. Liga ab.

Während das Projekt in Herisau mit dem Abstieg der Lakers automatisch hinfällig wurde, erhielt Arosa keine Lizenz, dafür aber der Amateur-Schweizermeister EHC Winterthur.

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2017/18 werden elf Mannschaften, darunter die HCB Ticino Rockets und die EVZ Academy[5], vertreten sein:

Die NLB-Vereine 2017/18
Team Standort Eishalle Kapazität
HC Ajoie Porrentruy Patinoire du Voyeboeuf 4’200
HC La Chaux-de-Fonds La Chaux-de-Fonds Patinoire des Mélèzes 7’200
SC Langenthal Langenthal Eishalle Schoren 4’500
GCK Lions Küsnacht KEK Küsnacht 2’800
EHC Olten Olten Eisbahn Kleinholz 6’500
SC Rapperswil-Jona Lakers Rapperswil-Jona St. Galler Kantonalbank Arena 6’100
HC Thurgau Weinfelden Güttingersreuti 3’100
EHC Visp Visp Litterna-Halle 4’300
EHC Winterthur Winterthur Zielbau Arena 2’496
HCB Ticino Rockets Biasca Raiffeisen BiascArena 3’800
EVZ Academy Zug Trainingshalle Zug 1’500

ehemalige Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Umbenennung der Nationalliga B in National League B im Jahr 2007 waren zudem folgende Vereine in der Liga vertreten:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: National League B – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Modus NLB. Abgerufen am 24. April 2017 (englisch).
  2. NL-Versammlung vom 11. Februar 2015. Schweizerischer Eishockeyverband; abgerufen am 28. März 2015.
  3. Offizieller Antrag für eine NLB-Lizenz in Herisau. Rapperswil-Jona Lakers; abgerufen am 28. März 2015.
  4. So will der EHC Arosa wieder in die Nationalliga. Schweizer Radio und Fernsehen; abgerufen am 28. März 2015.
  5. NLB mit EVZ Academy und Biasca. In: www.hockeyfans.ch. Abgerufen am 3. April 2016.