Eckwarderhörne

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Eckwarderhörne
Gemeinde Butjadingen
Koordinaten: 53° 31′ 15″ N, 8° 13′ 57″ O
Eckwarderhörne (Niedersachsen)
Eckwarderhörne

Lage von Eckwarderhörne in Niedersachsen

Luftbild des Wohngebiets
Luftbild mit Seezeichen und Campingplatz
Eckwarderhörn auf einer Karte aus dem Jahr 1892 mit der damaligen preußisch-oldenburgischen Grenze

Der Ort Eckwarderhörne, früher Eckwarderhörn genannt, liegt an der Südwestspitze der Halbinsel Butjadingen im Landkreis Wesermarsch in Niedersachsen, Deutschland. Bei Eckwarderhörne befindet sich der Übergang vom Jadebusen zur Nordsee.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt 1,5 Kilometer südwestlich von Eckwarden. Direkt gegenüber auf der anderen Seite des Jadebusens liegt die Stadt Wilhelmshaven.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wohnplatz Eckwarderhörn im Amt Burhave (ab 1858 Amt Stollhamm) östlich des Jadebusens hatte am 20. Juli 1853 noch keine Einwohner. An diesem Tag schloss Preußen mit dem Großherzog Nikolaus Friedrich Peter von Oldenburg den Jade-Vertrag, mit dem die Übernahme des Schutzes für die Seeschiffe des Großherzogtums Oldenburg durch Preußen geregelt werden sollte. Gleichzeitig trat Oldenburg zwei Gebietsteile zur Bildung des Jadegebietes an Preußen ab. Einer dieser Gebietsteile war der Wohnplatz Eckwarderhörn. Die Verwaltung des Jadegebiets wurde 1854 auf die preußische Admiralität übertragen. Am 5. November 1854 wurde eine provisorische Verwaltung eingerichtet. Zur zuständigen Oberbehörde wurde das Königlich Preußische Admiralitäts-Kommissariat in Oldenburg bestimmt. Am 14. Mai 1855 folgte die Einführung der preußischen Gesetze. Aus dem Jadegebiet wurde am 1. April 1873 die Stadt Wilhelmshaven. Im Rahmen der Regelungen des Groß-Hamburg-Gesetzes trat die Stadt Wilhelmshaven 1937 den Wohnplatz Eckwarderhörn an die damalige Gemeinde Butjadingen im oldenburgischen Amt Wesermarsch ab.[1][2]

Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Regelmäßig von März bis Oktober besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer geführten Wattwanderung, bei der Wissenswertes über das empfindliche Ökosystem des Nationalparks Wattenmeer vermittelt wird.
  • Von Eckwarderhörne werden Fahrten auf See angeboten. Anlaufstellen hierfür sind der Sportboothafen „Am Spieker“, der Fähranleger sowie der Badestrand mit dem 200 Meter langen Seesteg.
  • Das Sportangebot umfasst Surfen bzw. Wellenreiten, Paddeln sowie Angeln.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fährverbindungen bestehen, über die Weser von Nordenham nach Bremerhaven und in den Sommermonaten, über den Jadebusen von Eckwarderhörne nach Wilhelmshaven und Dangast.[3] Über die Butjadinger Bahn bestand früher eine Bahnverbindung nach Bremen. Die Gemeinde ist über den Wesertunnel südlich von Nordenham an die A 27 angeschlossen. Über Varel bzw. Jaderberg gelangt man zur A 29. Busverbindungen bestehen nur im Nachbarort Eckwarden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eckwarderhörne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Groß-Hamburg-Gesetz Art. II § 7(2)
  2. territorial.de: Verwaltungsgeschichte Amt Wesermarsch
  3. Eckwarden und Eckwarderhörne (Memento des Originals vom 28. August 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.butjadingen.de, abgerufen am 22. April 2012