Eiksundtunnel

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Eiksundtunnel
Eiksundtunnel
Eröffnungsfeier des Eiksundtunnel am 23. Februar 2008
Nutzung Straßentunnel, 2-streifig
Verkehrsverbindung Fylkesvei 653 (Eiksundsambandet)
Ort Fylke Møre og Romsdal (Norwegen)
Länge 7765 m
Anzahl der Röhren 1
Bau
Fertigstellung 23. Februar 2008
Betrieb
Maut 76 NOK (bis Juni 2014)
Freigabe seit dem 14. Juni 2014 mautfrei
Lage
Eiksundtunnel (Møre og Romsdal)
(62° 12′ 55,25″ N, 5° 59′ 14,38″O)
(62° 14′ 42,87″ N, 5° 53′ 45,28″O)
Koordinaten
Ostportal bei Berkneset 62° 12′ 55″ N, 5° 59′ 14″ O
Westportal auf Eika 62° 14′ 43″ N, 5° 53′ 45″ O
Eröffnungsfeier des Eiksundtunnel

Der Eiksundtunnel ist ein Unterseetunnel in Norwegen und verbindet als Teil der Eiksundverbindung (Eiksundsambandet) die Inselkommunen Hareid, Ulstein, Sande und Herøy mit dem Festland im Fylke Møre og Romsdal im Zuge des Riksvei 653.

Der Tunnel ist 7765 m lang und mit einer Tiefe von 287 m u.NN der derzeit tiefste Straßentunnel der Welt. Die größte Steigung im Tunnel beträgt 9,6 %.

Der Eiksundsambandet besteht neben dem Eiksundtunnel auch noch aus der Eiksundbrua (405 m), dem Helgehorntunnel (1160 m) und dem Morkaåstunnel (630 m)

Für die Öffentlichkeit wurde der Eiksundtunnel am 17. Februar 2008 geöffnet und am 23. Februar 2008 für den normalen Fahrzeugverkehr freigegeben. Damit wird auch die Fährverbindung Eiksund-Rjåneset eingestellt, die vom Eiksundtunnel ersetzt wird.

Die Baukosten wurden über Steuergelder finanziert und betrugen ca. 800 Millionen norwegische Kronen. Das entspricht ca. 93 Millionen EUR.

Die Maut für den Eiksundsambandet betrug für einen PKW bis 3,5 Tonnen 76 Kronen (2012), was ungefähr 10 EUR entspricht (September 2012). Die Fahrzeugkennzeichen wurden beim Einfahren in den Tunnel mit Kameras erfasst, wodurch der Fahrzeughalter ermittelt werden konnte, dem dann die Maut in Rechnung gestellt wurde. Es bestand auch die Möglichkeit, die Maut innerhalb von drei Tagen bei bestimmten Tankstellen in der Umgebung zu bezahlen. Dieses Erfassungssystem ermöglichte ein Durchfahren des Eiksundsambandes ohne anzuhalten.

Wegen der guten Auslastung waren die Baukosten schon im Sommer 2014 durch die Mauteinnahmen gedeckt. Seit dem 14. Juni 2014 ist der Eiksundsamband mautfrei.

Am 28. Juni 2009 ereignete sich im Tunnel ein Autounfall mit fünf Toten.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Eiksundtunnel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dødsulykke i Eiksundtunnelen. („Todesunglück im Eiksundtunnel“) Dagbladet, 28. Juni 2009