Eleonore Barbara von Thun und Hohenstein

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Eleonore Barbara Catharina Gräfin von Thun und Hohenstein (* 4. Mai 1661 in Prag; † 8. Februar 1723 in Wien) war Fürstin von Liechtenstein.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie wurde als Tochter von Michael Oswald Graf von Thun und Hohenstein, kaiserlicher Kammerherr und Berater, und dessen Gemahlin Elisabeth Gräfin von Lodron geboren. Am 15. Oktober 1679 heiratete sie in Graupen Prinz Anton Florian, den späteren Fürsten von Liechtenstein. Das Paar hatte zehn Kinder, wobei eine Tochter nach ihr selbst Fürstin von Liechtenstein wurde:

  • Prinz Franz Augustin (1680–1681)
  • Prinzessin Eleonore (1681–1685)
  • Prinzessin Marie Antonie (1683–1715) ∞ Johann Adam Graf von Lamberg (1677–1708) ∞² Ehrgott Maximilian Graf von Kuefstein († 1728)
  • Prinz Anton Ignaz (1689–1690)
  • Fürst Josef Johann Adam (1690–1732), 1721 Fürst von und zu Liechtenstein ∞ Gabriele von Liechtenstein (1692–1713); ∞ ² Maria Anna Gräfin von Thun und Hohenstein (1698–1716); ∞³Gräfin Maria Anna von Oettingen-Spielberg (1693–1729) ∞4 Gräfin Maria Anna von Kottulinsky (1707–1788)
  • Prinz Innozenz Anton (1693–1707)
  • Prinzessin Marie Karoline (1694–1735) ∞ Franz Wilhelm Graf von Salm-Reifferscheidt (1670–1734)
  • Prinz Karl Josef (1697–1704)
  • Prinzessin Anna Maria (1699–1753) ∞ Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein (1694–1717); ∞² Fürst Josef Wenzel I. (1696–1772)
  • Prinzessin Eleonore (1705–1752) ∞ Graf Friedrich August von Harrach (1696–1749)

Im Jahre 1721 starb ihr Gemahl in Wien. Nach zwei Jahren Witwenschaft starb sie 1723 ebenfalls in Wien. Sie wurde nicht in der Liechtensteinischen Gruft in Wranau bestattet, sondern in der Paulanerkirche in Wien-Wieden, wo später auch ihre Tochter, Fürstin Anna Maria, ihre letzte Ruhe fand. Die Krypta wurde jedoch zu Beginn des 19. Jahrhunderts geschlossen und beide Gräber gelten seitdem als verschollen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VorgängerAmtNachfolger
Edmunda Maria von Dietrichstein-NikolsburgFürstin von Liechtenstein
1718–1721
Maria Anna von Oettingen-Spielberg