Eliot Weinberger

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Eliot Weinberger (* 6. Februar 1949 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, Essayist, Übersetzer und Herausgeber.

Weinberger gilt als einer der herausragendsten Essayisten der Gegenwart. Im deutschsprachigen Raum wurde er durch den Essay Was ich hörte vom Irak[1] in der Kulturzeitschrift Lettre International, in welcher er seit 1995 regelmäßig Texte und Gedichte veröffentlicht,[2] einem breiteren Publikum bekannt.

Weiter übersetzt er unter anderem die Werke von Octavio Paz und Vicente Huidobro ins Englische. Seine eigenen Texte werden von Peter Torberg ins Deutsche übertragen.

1992 wurde er mit dem PEN/Kolovakos Award ausgezeichnet. Im Jahr 2000 erhielt er als erster nordamerikanischer Schriftsteller den Orden vom Aztekischen Adler.

Am 20. März 2006 hielt das Internationale Literaturfestival Berlin eine weltweite Lesung von Eliot Weinbergers "Was ich hörte vom Irak" zum Jahrestag der politischen Lüge.[3]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgeberschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufsätze und Gedichte (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kamera-Menschen. Eine Genealogie des ethnographischen Blicks. In: Lettre International. Nr. 28, Frühjahr 1995.
  • Der Vortex. In: Lettre International. Nr. 69, Sommer 2005.
  • Vogelgeister. In: Lettre International. Nr. 103, Winter 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Was ich hörte vom Irak. (Auszug LI / 68)
  2. Weinbergers Veröffentlichungen in Lettre International
  3. 20.03.2006 - Weltweite Lesung von Eliot Weinbergers "Was ich hörte vom Irak" — Worldwide Reading. In: www.worldwide-reading.com. Abgerufen am 5. April 2016.