Peter Torberg

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Peter Torberg (* 15. Juli 1958 in Dortmund) ist ein deutscher Lektor und literarischer Übersetzer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem Studium an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und an der University of Wisconsin–Milwaukee begann er eine mehrjährige Tätigkeit als Lektor in einem Fachverlag. Seit 1984 ist Peter Torberg als Übersetzer tätig. Im Sommersemester 2015 wurde er Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.[1]

Er verfasste Übersetzungen von Werken von u. a. David Abbott,[2] Paul Auster, David Bowie, Mark Billingham, Robert Byron, James M. Cain, Peter Carey, Jerome Charyn, Robert Dallek, Anita Desai, Garry Disher, Raymond Federman, William Golding, Christopher Hitchens, Bruce Holbert, Rudyard Kipling, John Le Carré, Dennis Lehane, Adrian McKinty, Conor McPherson, Zakes Mda, Walter Mosley, Michael Ondaatje, David Peace, Donald Ray Pollock, Richard Price, Ishmael Reed, Roger Smith, Jim Thompson, Monique Truong, Mark Twain, Eliot Weinberger, Irvine Welsh, Daniel Woodrell, Bob Woodward und Oscar Wilde.

Torberg ist Mitglied im Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke, VdÜ.

Stipendien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele der von ihm übersetzten Werke wurden prämiert:

Deutscher Krimi Preis 2006, international, Platz 1, David Peace, 1974, Liebeskind. KrimiWelt-Bestenliste - Die zehn besten Krimis 2009, Platz 1, Roger Smith, Kap der Finsternis, Tropen. Platz 3, David Peace, Tokio im Jahr Null, Liebeskind. Deutscher Krimi Preis 2010, International, Platz 1, David Peace, Tokio im Jahr Null, Liebeskind. Platz 2, Roger Smith, Kap der Finsternis, Tropen. KrimiZEIT-Bestenliste - Die zehn besten Krimis 2012, Platz 3, Donald Ray Pollock, Das Handwerk des Teufels, Liebeskind. Deutscher Krimi Preis 2013, International, Platz 3, Donald Ray Pollock, Das Handwerk des Teufels, Liebeskind. KrimiZEIT-Bestenliste - Die zehn besten Krimis 2016, Platz 1, Garry Disher, Bitter Wash Road, Unionsverlag

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Torberg, Englische Philologie, Ludwig-Maximilians-Universität München
  2. Peter Henning: Der erleuchtete Spätstarter, in: Spiegel Online, 4. April 2011
  3. Aus dem Bericht von Peter Torberg – Brockes-Stipendium 2010, Deutscher Übersetzerfonds