Epsilon Cygni

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Doppelstern
ε Cygni
Beobachtungsdaten
ÄquinoktiumJ2000.0, Epoche: J2000.0
Sternbild Schwan
Rektaszension 20h 46m 12,7s [1]
Deklination +33° 58′ 13″ [1]
Scheinbare Helligkeit 2,48 mag [1]
Typisierung
Spektralklasse K0 III [1]
B−V-Farbindex (1,04) [1]
U−B-Farbindex (0,85) [1]
R−I-Index (0,54) [1]
Astrometrie
Radialgeschwindigkeit (−12,41 ± 0,12) km/s [1]
Parallaxe (45,26 ± 0,53) mas [2]
Entfernung (72,1 ± 0,8) Lj
(22,1 ± 0,3) pc
Eigenbewegung [1]
Rek.-Anteil: (365,95 ± 1,78) mas/a
Dekl.-Anteil: (308,79 ± 1,77) mas/a
Physikalische Eigenschaften
Andere Bezeichnungen
und Katalogeinträge
Bayer-Bezeichnungε Cygni
Flamsteed-Bezeichnung53 Cygni
Bonner DurchmusterungBD +33° 4018
Bright-Star-Katalog HR 7949 [1]
Henry-Draper-KatalogHD 197989 [2]
Gliese-Katalog GJ 806.1 [3]
Hipparcos-KatalogHIP 102488 [4]
SAO-KatalogSAO 70474 [5]
Tycho-KatalogTYC 2695-4139-1
2MASS-Katalog2MASS J20461266+3358128[6]
Weitere BezeichnungenFK5 780 • GJ 9707 • Gienah • Aljanah • Gienah Cygni
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ε Cygni (Epsilon Cygni) ist ein 72 Lichtjahre entfernter Stern der Spektralklasse K0 mit einer scheinbaren Helligkeit von 2,5 mag. Der Stern ist vermutlich die hellste Komponente eines Doppel- oder Mehrfachsternsystems. Über den oder die Begleiter ist aber bisher wenig bekannt.

Der Stern trägt den historischen Eigennamen Gienah (arabisch جناح, DMG ğanāḥ ‚Flügel‘). Zur Unterscheidung vom gleichnamigen Stern im Sternbild Corvus wird er auch Gienah Cygni genannt. Auf Empfehlung der IAU 2017 sollte der Name Gienah nur noch für Gamma Corvi benutzt werden, für Epsilon Cygni dagegen die davon abweichende Lateinumschrift Aljanah, wodurch die Zweideutigkeit im nicht-arabischen Sprachraum aufgehoben wird.[3][4]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h eps Cyg. In: SIMBAD. Centre de Données astronomiques de Strasbourg, abgerufen am 29. Oktober 2018.
  2. Eintrag im Hipparcos-Katalog bei VizieR
  3. IAU: Naming Stars
  4. Stefan Parsch: Xamidimura und Zubenelhakrabi: 86 neue Sternnamen vergeben, auf: n-tv online, vom 15. Dezember 2017