Erkan Aki

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Erkan Aki
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Erkan Aki (* 20. Juni 1969 in Sursee) ist ein Schweizer Tenor türkischer Abstammung, der zwischen Popmusik und Klassik singt. Der klassisch ausgebildete Musiker singt in sieben Sprachen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erkan Aki kam am 20. Juni 1969 als jüngster von drei Brüdern in der Schweizer Gemeinde Sursee zur Welt. Seine Eltern, Mutter Remziye und Vater Ahmet, wanderten Ende der 1960er Jahre von der Türkei in den Kanton Luzern aus. Die Familie lebte bis zu seinem 11. Lebensjahr in Willisau. 1980 zog die Familie nach Neftenbach bei Winterthur, wo die Eltern ein Kaffeehaus eröffneten. Später zog Erkan Aki nach Zürich. In der darauffolgenden Zeit lernte Erkan Aki seine heutige Ehefrau Anna Steiner kennen. 2010 bekamen die beiden einen Sohn. Erkan Aki engagiert sich auch in sozialen Bereichen, unter anderem für die José-Carreras-Stiftung und die UNICEF.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erkan Akis Weg zum Tenor begann mit 17 Jahren. Nach einer Aufführung von Johann StraussDie Fledermaus“ im Zürcher Opernhaus beschloss er, klassischen Gesang zu studieren. Während seines Gesangsstudiums bei Paul Späni spezialisierte er sich auf das Liedfach und absolvierte parallel zum Gesangsunterricht in den Jahren 1986 bis 1989 auch eine kaufmännische Ausbildung, die er mit Erfolg abschloss. Nach dem Tod seines Gesangslehrers im Jahr 1993 nahm Aki in Istanbul drei Jahre lang Musiktheorieunterricht. Seit seiner Rückkehr wird er von der Musikprofessorin Jane Thorner-Mengedoht an der Zürcher Musikhochschule betreut. Mit Atilla Şereftuğ machte Erkan Aki eine Studioaufnahme. Diese gelangte durch Zufall zu dem Konzertveranstalter und Künstlermanager David Lieberberg. Er verhalf dadurch Aki zu seinem ersten Plattenvertrag, und Aki nahm mit dem Produzenten Nigel Wright sein erstes Album Here's to the Heros auf. Das Album stieg hoch in den deutschen Charts.

Im November 2012 hatte Aki ein Comeback mit seinem Album True Love unter neuem Management und neuem Plattenlabel MOKOH Music, das auch unter Mitwirkung des Produzenten Jan-Eric Kohrs an die ersten Sony-Music-Alben anknüpft.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anleitung: Neutraler Standpunkt Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten. Eine Begründung steht auf der Diskussionsseite. Weitere Informationen erhältst du hier.

Erkan Aki trat Silvester 1999 am Brandenburger Tor auf und sang zum Jahrtausendwechsel seinen Hit „Here's to the Heroes“ Mit dem Nachfolgealbum von „Here's to the Heroes“, „Pop Classics“, setzt Aki seinen Trend fort und erstmals spricht die internationale Presse von ihm als „The Tenor Voice of Popular Classic“. Besonders der enge Bezug und die große Anerkennung in Deutschland und den deutschsprachigen Ländern waren Gründe für ihn, sein darauf folgendes Album „Zeit der großen Gefühle“ in deutscher Sprache aufzunehmen. Mit Xavier Naidoo und Patricia Kaas sang er für dieses Album mehrere Titel ein, wie den Klassiker von Karat „Über sieben Brücken musst Du gehen“. Der Song „Unter der Haut“ von Patricia Kaas wurde in einer deutsch-französischen Version aufgenommen und wird zum Titelsong des hochkarätig besetzten Fernsehdramas „Sturmzeit“. Auf seinem vierten Studioalbum „Songs for Lovers“ wirkte Montserrat Marti mit, die Tochter von Montserrat Caballé. Mit dem fünften Album „Music in my Heart“ interpretierte Erkan Aki Welthits wie „The Power of Love“ oder „Time to Say Goodbye“. Zwei weitere Alben folgten: „In Love for Europe“, auf dem er in sieben Sprachen singt, sowie das Weihnachtsalbum „Romantische Weihnachten“. Bei einem Auftritt 2008 in der ausverkauften Xanten-Arena sang er mit Montserrat Caballé nicht nur Pop-Klassik-Hits, sondern auch Opern-Arien. Die Folge waren gemeinsame Konzert-Tourneen mit Sarah Brightman, 2009 durch Süd- und Mittelamerika und im Jahr 2010 durch Japan, Korea und Kanada. Zwischenzeitlich arbeitete er an einem Best-Of-Album, das 2009 mit dem Titel „Nur die Hits“ auf dem Markt erschien. In Erinnerung wird auch sein legendärer Auftritt auf dem Platz der Ruhe und Langlebigkeit innerhalb Pekings verbotener Stadt sein. Als erster Künstler überhaupt trat er dort im Rahmen einer großen Gala im September 2010 auf.

Diskografie – CD und DVD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher veröffentlichte Alben:

  • 2012 "True Love"
  • 2009 "Nur die Hits"
  • 2008 "In Love for Europe"
  • 2008 "Romantische Weihnachten"
  • 2005 "Music in My Heart"
  • 2002 "Songs for Lovers"
  • 2001 "Zeit der großen Gefühle"
  • 2000 "Pop Classics"
  • 1999 "Here's to the Heroes"
  • DVD Große Stimmen, große Lieder"
  • DVD Die Galanacht der Deutschen Tenöre"

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]