Ernst L. O. Trömner

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Ernst L. O. Trömner (* 24. August 1868 in Meerane; † 27. Mai 1930 in Hamburg)[1][2] war ein deutscher Neurologe. Er war Professor und Direktor der Neurologie am St. Georg Krankenhaus in Hamburg.

1910 hat er eine eigene Konstruktion eines Reflexhammers vorgestellt, welche in der Folge in Deutschland und in den Vereinigten Staaten sehr beliebt wurde.

Nach ihm ist auch ein Reflex benannt. Beim Schnippen oder Anschlagen der palmaren Seite des Mittelfingerendgliedes kommt es zu einer reflektorischen Flexion der Fingerendglieder inklusives des Daumens. Fällt diese Reaktion deutlich gesteigert auf, gilt sie als Zeichen für eine Schädigung der zentralen motorischen Bahnsysteme (Pyramidenbahnzeichen).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Kühne: Einundachtzigste Nachricht von dem Friedrichs-Gymnasium zu Altenburg über das Schuljahr Ostern 1887 bis Ostern 1888. Druck von Oskar Bonde, Altenburg 1888, S. 15.
  2. Trömner, Gustav. In: Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE). Band 10: Thibaut–Zycha. Saur, München 1999, ISBN 3-598-23170-9, S. 97.