Erwin Hainisch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Erwin Hainisch (* 25. Juli[1] 1895 in Eichberg, Gemeinde Gloggnitz; † 1. September 1964[2]) war ein österreichischer Kunsthistoriker, Denkmalpfleger und Landeskonservator von Oberösterreich.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hainisch, Sohn des Bundespräsidenten der Ersten Republik Michael Hainisch, begann 1914 ein Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Wien. Von 1915 bis 1918 leistete er Kriegsdienst und begann 1919 nach seiner Rückkehr aus der italienische Kriegsgefangenschaft ein Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien, das er 1926 mit der Promotion abschloss. Im gleichen Jahr trat er in den Dienst des Bundesdenkmalamtes in Wien. 1927 wurde er interimistischer Oberösterreichischer Landeskonservator in Linz (in der Nachfolge von Oskar Oberwalder) und 1932 erfolgte die offizielle Ernennung. 1939 musste er das Amt des Landeskonservators als „Mischling 2. Grades“ abgeben und kehrte zum Bundesdenkmalamt (Zentralstelle für Denkmalschutz) in Wien zurück.

Von 1933 bis 1937 war Hainisch mit Ludovica Hainisch-Marchet verheiratet.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eva Frodl-Kraft: Gefährdetes Erbe: Österreichs Denkmalschutz und Denkmalpflege 1918-1945 im Prisma der Zeitgeschicht; Böhlau-Verlag, Wien 1997

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nachruf von Dr. Kurt Ηοller bei Oberösterreichischer Musealverein - Gesellschaft für Landeskunde: [1] (PDF; 454 kB)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anm.: Fallweise wird auch der 28. Juli angegeben
  2. Oberösterreichischer Musealverein: Vereinsbericht Jahr 1964 (PDF; 392 kB)
  3. Kurzbiographie von Hainisch-Marchet Ludovica auf Uni Wien; abgerufen am 24. Okt. 2013